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Was gilt aktuell in Baden-Württemberg, Pforzheim und dem Enzkreis?

Verschärfung der Corona-Verordnung zum 24. November 2021

Zum 24. November 2021 schärft Baden-Württemberg die Corona-Regelungen nach. Die neue „Alarmstufe II“ gilt ab einer Belegung von 450 Intensivbetten mit COVID-19 Patientinnen und Patienten oder ab Erreichen oder Überschreiten einer 7-Tage-Hospitalisierungsinzidenz von 6. Da die Auslastung der Intensivbetten in Baden-Württemberg Stand 23. November 2021 bei 510 liegt, gilt die neue Alarmstufe II unmittelbar ab Mittwoch, 24. November 2021.

Eine Übersicht über die geltenden Corona-Regeln ab 24.11.2021 finden Sie in der 

Übersicht über die Corona-Regeln ab 24.11.2021 (BaWü).

Antworten auf häufige Fragen zur Corona-Verordnung finden Sie auf der 

Seite der Landesregierung mit den FAQ zur Corona-Verordnung.


Quelle: www.baden-wuerttemberg.de 

Das Land plant weitere Verschärfungen, neue Corona-Verordnung wird am Freitag, 3. Dezember 2021, im Umlaufverfahren beschlossen und tritt in Kürze in Kraft.

Zur Pressemeldung der Landesregierung zu der weiteren Verschärfung der Corona-Maßnahmen gelangen Sie hier.

Verschärfte Regelungen auf Bundesebene

Neben den Maßnahmen auf Landesebene wurden auch bundeseinheitliche Regelungen beschlossen, die vom Bund eingeführt werden.

Dazu zählen:

  • Am Arbeitsplatz gilt künftig die 3G-Regel. Nur Geimpfte, Genesene und negativ Getestete können dann vor Ort an ihrem Arbeitsplatz arbeiten.
    In Baden-Württemberg sind nicht geimpfte und nicht genesene Arbeitnehmer*innen bereits jetzt verpflichtet, das Testangebot des Arbeitgebers anzunehmen und die Tests selbst zu dokumentieren. Der Bund wird hier nachschärfen und eine tägliche Dokumentationspflicht durch die Arbeitgeber anstreben.
    Bundesarbeitsministerium: Fragen und Antworten zu 3G am Arbeitsplatz
  • Die Homeoffice-Pflicht wird wiedereingeführt. Wo es möglich ist, sollen die Menschen zu Hause arbeiten. Damit vermeiden wir richtig viele Kontakte.
  • Im öffentlichen Fern- und Nahverkehr gilt künftig 3G – Ausnahmen soll es für Schülerverkehre geben.
  • Es wird wieder kostenlose Bürgertests geben.
  • In den Pflegeheimen gelten nun auch bundesweit strenge Testpflichten für Beschäftigte sowie für Besucherinnen und Besucher. In Baden-Württemberg gelten diese Testpflichten weitgehend bereits.
  • Impfpass-Fälscher werden künftig umfassend bestraft.
  • Krankenhäuser erhalten eine Entschädigung für das Freihalten von Intensivbetten.
  • Die Wirtschaftshilfen werden verlängert.

Weitere Informationen auf der Seite der Landesregierung zu den verschärften Regelungen auf Bundesebene.

www.baden-wuerttemberg.de 

Was bedeutet das für Pforzheim und den Enzkreis? Gelten hier Ausgangsbeschränkungen?

Seit dem 24.11.2021 gilt für Pforzheim und den Enzkreis die Alarmstufe II (wie in ganz Baden-Württemberg), siehe oben "Verschärfung der Corona-Verordnung zum 24. November 2021". Somit gibt es landesweite Regelungen z. B. zu Kontaktbeschränkungen sowie 2G+-Regelung für bestimmte Bereiche.

Die Corona-Regelungen auf einen Blick finden Sie in der 

Übersicht über die Corona-Regeln ab 24.11.2021 (BaWü).


Antworten auf häufige Fragen finden Sie auf der Seite der Landesregierung mit den FAQ zur Änderung der Corona-Verordnung ab 24.11.2021.


Stand: 24.11.2021: Ab heute 0 Uhr gelten in Pforzheim und im Enzkreis Ausgangsbeschränkungen für nicht genesene und nicht geimpfte Personen. Zwischen 21 Uhr und 5 Uhr dürfen diese das Haus nur aus triftigen Gründen verlassen:

  • Abwendung einer konkreten Gefahr für Leib, Leben und Eigentum.
  • Besuch von Veranstaltungen wie:
    • Gremiensitzungen von juristischen Personen, Gesellschaften und vergleichbaren Vereinigungen.
    • Veranstaltungen, die der Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung oder der sozialen Fürsorge dienen.
    • Veranstaltungen im Bereich der Kinder- und Jugendhilfe.
    • Veranstaltungen und Sitzungen der Organe, Organteile und sonstigen Gremien der Legislative, Judikative und Exekutive.
    • Veranstaltungen und Sitzungen der Organe, Organteile und sonstigen Gremien der Selbstverwaltung sowie bei Nominierungs- und Wahlkampfveranstaltungen und der erforderlichen Sammlung von Unterstützungsunterschriften für Kommunalwahlen, Volksbegehren, Volksanträge, Bürgerbegehren, Einwohneranträge und Einwohnerversammlungen.
    • Versammlungen nach Artikel 8 des Grundgesetzes.
    • Veranstaltungen von Religions- und Weltanschauungsgemeinschaften.
  • Ausübung beruflicher und dienstlicher Tätigkeiten, einschließlich der unaufschiebbaren beruflichen, dienstlichen oder akademischen Ausbildung, arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen sowie der Teilnahme ehrenamtlich tätiger Personen an Übungen und Einsätzen von Feuerwehr, Katastrophenschutz und Rettungsdienst.
  • Besuch von Ehegatten, Lebenspartnern sowie Partnern einer nichtehelichen Lebensgemeinschaft in deren Wohnung oder sonstigen Unterkunft.
  • Inanspruchnahme medizinischer, pflegerischer, therapeutischer und veterinärmedizinischer Leistungen.
  • Begleitung und Betreuung von unterstützungsbedürftigen Personen und Minderjährigen, insbesondere die Wahrnehmung des Sorge- und Umgangsrechts im jeweiligen privaten Bereich.
  • Begleitung und Betreuung von sterbenden Personen.
  • Unaufschiebbare Handlungen zur Versorgung von Tieren, etwa Gassi gehen oder Fütterung von Tieren im Stall.

Die lokalen Ausgangsbeschränkungen werden aufgehoben, wenn im jeweiligen Stadt- oder Landkreis die 7-Tage-Inzidenz an fünf Tagen in Folge unter 500 liegt.


Ferner gilt 2G im Einzelhandel in allen Bereich, die nicht der Grundversorgung dienen

 Zur Grundversorgung zählen:

  • Apotheken
  • Ausgabestellen der Tafeln
  • Babyfachmärkte
  • Bäckereien
  • Banken und Sparkassen
  • Baumärkte
  • Baumschulen
  • Blumenfachgeschäfte
  • Drogerien
  • Futtermittelmärkte
  • Gartenmärkte
  • Gärtnereien
  • Getränkemärkte
  • Großhandel
  • Hofläden
  • Hörakustiker
  • Konditoreien
  • Lebensmittelhandel (Supermärkte) einschließlich der Direktvermarktung (Hofläden)
  • Metzgereien
  • Mobile Verkaufsstände für landwirtschaftliche Produkte und Erzeugnisse
  • Optiker
  • Orthopädieschuhtechniker
  • Poststellen und Paketdienste
  • Reformhäuser
  • Raiffeisenmärkte
  • Reise- und Kundenzentren zum Fahrkartenverkauf im öffentlichen Personenverkehr
  • Reinigungen
  • Sanitätshäuser
  • Stellen des Zeitschriften- und Zeitungsverkaufs
  • Supermärkte
  • Tankstellen
  • Tierbedarfsmärkte
  • Verkaufsstätten für Weihnachtsbäume
  • Waschsalons
  • Wochenmärkte

Abholangebote und Lieferdienste sind weiterhin uneingeschränkt möglich.

Quelle: www.baden-wuerttemberg.de 

Impfnachweis künftig nur noch über App oder mit ausgedrucktem QR-Code

Mit der neuen Corona-Verordnung ist ein Nachweis für die Impfung gegen das Coronavirus nur noch mittels QR-Code möglich. Der gelbe Impfpass reicht nicht mehr aus. Es gilt jedoch eine Übergangsfrist bis 1. Dezember 2021.
Mit der neuen Corona-Verordnung ist ein Nachweis für die Impfung, beispielsweise für den Zugang zu 2G- oder 2G plus-Veranstaltungen, nur noch mit einem QR-Code möglich. Nicht mehr ausreichend ist dagegen die Vorlage des gelben Impfpasses, da dieser sich nicht zur digitalen Anwendung eignet. Bürgerinnen und Bürger, die bislang lediglich den gelben Impfpass benutzt haben, sollen noch bis 1. Dezember 2021 die Möglichkeit erhalten, sich einen QR-Code ausstellen zu lassen.   
Der QR-Code befindet sich auf dem digitalen Impfzertifikat, das die Menschen entweder direkt bei ihrer Impfung erhalten oder mit dem gelben Impfpass im Anschluss an die Impfung in der Apotheke abholen können. Der QR-Code kann dann entweder mit der Corona-Warn-App oder der CovPass-App eingelesen werden.  
„Dadurch wollen wir sicherstellen, dass es Impfpassfälscher künftig schwerer haben“, so Minister Lucha abschließend. 

Zur Pressemeldung des Landes: https://sozialministerium.baden-wuerttemberg.de/de/service/presse/pressemitteilung/pid/impfnachweis-kuenftig-nur-noch-ueber-app-oder-mit-ausgedrucktem-qr-code/

Die aktuellen Zahlen für Pforzheim und den Enzkreis finden Sie auf der Enzkreis-Seite Zahlen und Daten zur Lage in Pforzheim und im Enzkreis sowie Infos zu Studien.

 

 

Stand: 24.11.2021