Aktuelles
Influenzawelle
Die Influenzawelle hat laut RKI-Definition in der 48. KW 2025 begonnen. Die Aktivität akuter respiratorischer Erkrankungen (ARE) in der Bevölkerung wird seit dem Jahreswechsel durch die steigende Zahl an Influenzaerkrankungen bestimmt. Die Influenza-Aktivität ist insbesondere seit der 2. Kalenderwoche 2026 weiter gestiegen und so auch bei uns.
Die Anzahl von RSV-Nachweisen steigt an. Gemäß RKI-Definition hat die RSV-Welle in der 2. Kalenderwoche begonnen.
Die höchste altersgruppenspezifische Inzidenz an Influenza wurde zunächst in der Altersgruppe der 0- bis 4-jährigen Jahren beobachtet. Mittlerweile betreffen Influenzaerkrankungen alle Altersgruppen.
Derzeit zirkulieren unterschiedliche Influenza-Eerreger. Unter den Influenzarviren werden seit einigen Wochen überwiegend Influenza A(H3N2)- Viren nachgewiesen, seltener Influenza A(H1N1)pdm09-Viren. Die sogenannte Subklade K2 ist ein untergeordneter Zweig im Virenstamm des bekannten Grippevirus H3N2. Der aktuelle Influenza-H3N2-Subtyp unterscheidet sich von jenen Viren, gegen die die aktuellen Impfstoffe gerichtet sind. Dennoch bieten die Impfstoffe nach ersten Erkenntnissen weiterhin Schutz vor schweren Erkrankungen. Zudem erfasst der saisonale Influenza-Impfstoff weitere zirkulierende Influenza-Viren gut.
Impfen ist immer noch angesagt! Impfen ist der beste Schutz vor schweren Erkrankungen und schützt insbesondere auch die vulnerablen Gruppen.
Den aktuellen Bericht zu akuten respiratorischen Erkrankungen des Landesgesundheitsamtes Baden-Württemberg finden Sie online unter: ARE-Bericht - LGA Gesundheitsamt Stuttgart
Ebenso finden Sie hier die InfektNews des Landesgesundheitsamtes Baden-Württemberg. Diese zeigen die Statistik der aktuellen Meldewoche im Rahmen einer tabellarischen Übersicht über die Meldungen nach Infektionsschutzgesetz, die von den Gesundheitsämtern an das Landesgesundheitsamt übermittelt wurden.
Impfen
Impfungen gehören zu den wichtigsten Maßnahmen, um sich vor schweren Infektionskrankheiten zu schützen. Impfen stärkt die individuelle Abwehr und trägt zum Gemeinschaftsschutz bei.
Imfpungen sind die beste Prävention - sie schützen vor lebensbedrohlichen Krankheiten.
Wann sollte welche Imfpung erfolgen?
Neben der Grundimmunisierung im Säuglingsalter (beginnend mit 2 Monaten) sind auch die Standardimpfungen im Kinder-, Jugend- und Erwachsenenalter sowie regelmäßige Auffrischimpfungen sicherzustellen, um einen lebenslangen umfassenden Impfschutz zu erzielen. Impfungen auf Grund individueller und beruflicher Indikationen runden den Impfschutz weiter ab.
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- Schon mit dem 2. Lebensmonat beginnt man mit der Grundimmunisierung.
- Vor dem Schuleintritt und in der Pubertät folgen Auffrischimpfungen und u.a. der Schutz vor HPV, einer Krebserkrankung.
- Der Tetanusschutz muss alle 10 Jahre aufgefrischt werden, ab dem 60. Lebensjahr kommen weitere Impfungen hinzu.
Wo kann ich mich dazu informieren?
Die STIKO (Ständige Impfkommission; STIKO Impf-Infos) ist die Grundlage für die Impfempfehlungen.
Wo kann ich mich impfen lassen?
Bei Ihrem Haus- oder Kinderarzt. Das Gesundheitsamt bietet regelmäßige Kinderimpfsprechstunden (nach voriger Vereinbarung) an, falls keine Versorgung über einen Arzt besteht (anja.westermann@enzkreis.de).
Bericht zur Hausärztlichen Versorgung
Der Bericht zur hausärztlichen Versorgung in Pforzheim und im Enzkreis zeigt, mit welchen Herausforderungen Hausärzt*innen derzeit konfrontiert sind und wie sich die hausärztliche Versorgung in der Region potenziell verändern wird. Neben einer datengestützten Analyse bietet er Einblicke in Erfahrungen aus der Praxis und stellt konkrete Handlungsoptionen für eine zukunftsfähige regionale Gesundheitsversorgung vor.
- PDF-Datei: 17.8 MB
Weitere Informationen finden Sie auf www.enzkreis.de/gbe.
Bericht zur Versorgung rund um Schwangerschaft und Geburt
Der Bericht zur Versorgung rund um Schwangerschaft und Geburt in Pforzheim und dem Enzkreis fasst die wesentlichen Ergebnisse der durchgeführten Analyse zusammen. Ziel der Untersuchung war es, die Versorgungslage von Schwangeren, Gebärenden und jungen Familien differenziert darzustellen und zentrale Herausforderungen sowie kommunale Handlungsschritte aufzuzeigen.
- PDF-Datei: 8.5 MB
Weitere Informationen finden Sie auf www.enzkreis.de/gbe.
BERICHT ZUR EINSCHULUNGSUNTERSUCHUNG
ENZKREIS UND PFORZHEIM
Alle Kinder, die in Baden-Württemberg eingeschult werden, müssen an einer Einschulungsuntersuchung (ESU) teilnehmen (§ 91 des Schulgesetzes). Dabei handelt es sich um eine Vorschuluntersuchung, die in der Regel im vorletzten Kindergartenjahr, sprich ein bis zwei Jahre vor Schulbeginn, stattfindet. Untersucht werden unter anderem die Familensprache, das Seh- und Hörvermögen, das Gewicht sowie, ob Impfungen gemacht und Frühuntersuchungen durchgeführt wurden. Die wesentlichen Ergebnisse sind im Bericht zur Einschulungsuntersuchung dargestellt.
- PDF-Datei: 5 MB
Docs4PFEnz-Stipendienprogramm für Ärzt*innen aus Nicht-EU-Ländern
Zur Unterstützung der medizinischen Versorgung in Pforzheim und im Enzkreis soll die Ansiedelung von Ärzt*innen gefördert werden.
Ziel des Förderprogramms ist es, die Stipendiat*innen im Anerkennungsprozess durch finanzielle und ideelle Unterstützung zu begleiten und ihnen den Weg in eine haus- bzw. kinderärztliche Tätigkeit in Pforzheim oder Enzkreis zu ermöglichen.
Nähere Informationen zum Stipendienprogramm finden Sie hier:
Website Docs4PFEnz - Stipendienprogramm
Bericht zur kinder- und jugendärztlichen Versorgung in Pforzheim und Enzkreis
Falls Ihre Suche nach einer Kinderärztin/ einem Kinderarzt bisher nicht erfolgreich war, rufen Sie bei der 116 117 an oder wenden Sie sich an Ihre Hausärztin/ Ihren Hausarzt. Die Versorgungslage mit Kinder- und Jugendmedizinern ist weiterhin angespannt. Das Gesundheitsamt hat hierzu kürzlich einen Bericht zur kinder- und jugendärztlichen Versorgung in Pforzheim und Enzkreis veröffentlicht.