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Ausländerbehörde

Die Hauptaufgabe der Ausländerbehörde ist die Bearbeitung von Anträgen auf Erteilung und Verlängerung von Aufenthaltstiteln.

Ausländerrecht allgemein

Die wesentlichen Rechtsgrundlagen des Aufenthatsrechts der Bundesrepublik Deutschland sind das Aufenthaltsgesetz und das Freizügigkeitsgesetz/EU. Das Aufenthaltsgesetz regelt die Einreise und den Aufenthalt, von Drittstaatsangehörigen.

Das Freizügigkeitsgesetz/EU wird auf Unionsbürger und ihrer Familienangehörigen angewandt.

Aufenthaltszwecke

Die im Aufenthaltsgesetz festgelegten Aufenthaltszwecke sind:

  • Ausbildung
  • Erwerbstätigkeit (für selbständig Tätige und nicht selbständige Beschäftigte)
  • familiäre Gründe
  • völkerrechtliche, humanitäre oder politische Gründe

Hinzu kommen noch besondere Aufenthaltsrechte, beispielsweise das Recht auf Wiederkehr und Aufenthaltstitel für ehemalige Deutsche.

Hinweis:
In Ausnahmefällen kann eine Aufenthaltserlaubnis auch für einen im Gesetz nicht genannten Aufenthaltszweck erteilt werden.

Der elektronische Aufenthaltstitel

  • Die Ausländerbehörden können den eAT nicht selbst ausstellen. Der eAT wird ausschließlich von der Bundesdruckerei in Berlin hergestellt und anschließend an die zuständige Ausländerbehörde versandt. Dadurch ergeben sich Wartezeiten von ungefähr 4 bis 6 Wochen. Die Ausländerbehörde kann künftig Aufenthaltstitel nicht mehr sofort bei der Vorsprache verlängern.
  • Bei der Neuerteilung oder Verlängerung des Nationalpasses muss ein neuer eAT ausgestellt werden. Die Gültigkeit des eAT wird an die Gültigkeit des Nationalpasses angeglichen (maximal 10 Jahre). Sie sollten sich rechtzeitig mit dem Konsulat Ihres Heimatlandes in Verbindung setzen und den Pass verlängern lassen oder einen neuen Pass beantragen.
  • Die Verwaltungsgebühren für den eAT sind bei der Antragstellung zu bezahlen. 
  • Vor der Aushändigung des eAT erhalten Sie auf dem Postweg einen Brief der Bundesdruckerei mit der Transport-PIN, dem persönlichen Entsperrschlüssel (PUK) sowie einem Sperrkennwort. Bewahren Sie dieses Schreiben bitte sorgfältig auf

Elektronische Aufenthaltstitel (eAT) beantragen


Einreise- und Aufenthaltstitel


Für die Einreise und den Aufenthalt in der Bundesrepublik Deutschland benötigen Ausländerinnen und Ausländer grundsätzlich einen Aufenthaltstitel. Wir informieren Sie über die Voraussetzungen für die Erteilung oder Verlängerung eines Aufenthaltstitels und beraten Sie in allen ausländerrechtlichen Angelegenheiten.

Für Ausländerinnen und Ausländer, die ihren Wohnsitz in der Stadt Mühlacker oder Ötisheim haben, ist die Stadtverwaltung Mühlacker zuständig.

Aufenthaltserlaubnis

Aufenthaltserlaubnis Au-pair-Beschäftigte (Nicht-Eu/EWR)

Aufenthaltserlaubnis für eine Beschäftigung beantragen

Aufenthaltserlaubnis für qualifizierte Geduldete zum Zweck der Beschäftigung beantragen

Aufenthaltserlaubnis für Staatsangehörige der Schweiz beantragen

Aufenthaltserlaubnis für Studierende aus Staaten außerhalb EU/EWR beantragen

Aufenthaltserlaubnis zum Zweck der Forschung beantragen

Aufenthaltserlaubnis zur Ausübung der selbständigen Tätigkeit beantragen

Daueraufenthalt-EU-Erlaubnis beantragen

Nachzug aus familiären Gründen (zu Ausländern) Aufenthaltserlaubnis beantragen

Nationales Visum beantragen

Niederlasuungserlaubnis beantragen

Niederlasuungserlaubnis für Hochqualifizierte beantragen

Förderung der Integration

Für eine gute Integration sind Sprachkenntnisse und Kenntnisse der Rechts- und Gesellschaftsordnung maßgebende Voraussetzungen.
Das Absolvieren eines Integrationskurses ist deshalb von großer Bedeutung.

Förderung der Integration

Verpflichtungserklärungen und Besuchsaufenthalte

Bei Ausländerinnen und Ausländern, die zur Einreise ins Bundesgebiet ein Visum benötigen, ist die Abgabe einer Verpflichtungserklärung (VE) durch eine im Bundesgebiet ansässige Person (Einladende/r) erforderlich. Wer der Visumspflicht unterliegt, erfahren Sie neben weiteren Informationen auf der Internetseite des Auswärtigen Amtes oder direkt bei uns.

Die Prüfung der Verpflichtungserklärung durch die Ausländerbehörde unterliegt einem vorgeschriebenen und umfangreichen Verfahren, in welchem insbesondere die Bonität des / der Einladenden unter Berücksichtigung von Pfändungsfreigrenzen sowie Einkommens- und Wohnverhältnisse ermittelt werden müssen.

Verpflichtungserklärung abgeben