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Aktuelle Infos 



Präsenztermine sind aktuell nur möglich, wenn alle Personen (auch Kinder egal welcher Altersgruppe) beim Betreten der Beratungsstelle eine medizinische Maske tragen. In den Beratungszimmern ist das Abnehmen des Mund-Nasen-Schutzes auch während der Gespräche nicht erlaubt. Dies gilt selbstverständlich auch für die Berater*innen. Für Personen mit einem ärztlichen Attest zur Befreiung der Maskenpflicht und Eltern, deren Kinder keine Maske tragen können, bieten wir Video-Beratung an. 

Nutzen Sie zu Ihrer und unserer größeren Sicherheit bitte sooft wie möglich die Option der Telefon- und Video-Beratung! Diese ist ebenso kostenlos und wir nehmen uns ausreichend Zeit für Ihr Anliegen.



Schnell eine telefonische Beratung, Auskunft und Fragen zum Umgang mit stressigen Situationen? 

An Wochenenden und während der Feiertage finden Sie telefonische Krisenberatung rund um die Uhr bei der Telefonseelsorge Nordschwarzwald, Telefon: 0800 111 0 111 oder 0800 111 0 222.

Kinder und Jugendliche können sich montags bis samstags, 14 bis 20 Uhr, kostenlos und anonym beim Kinder- und Jugendtelefon melden, Telefon: 116 111


Tipps für das Leben daheim:

Die Broschüre "Elternwissen" des AGJ-Fachverband für Prävention beschäftigt sich mit Themen wie Corona, dem Umgang mit sozialen Medien, Home-Schooling und allgemeinen Erziehungsfragen. Alle Broschüren stehen zum kostenfreien Download zur Verfügung. Alle Broschüren finden Sie auf dieser Website: Link zur Website des AGJ-Fachverbandes für Prävention

Auf Youtube finden Sie kindgerechte Erklärvideos zu Corona, die Sie gemeinsam mit Ihrem Kind schauen können. Empfehlenswert ist zum Beispiel dieses Video: Link zum Video

Die aetas-Kinderstiftung hat eine Sammlung an Infoblättern für das Leben mit Corona in mehreren Sprachen herausgegeben. Themen sind zum Beipsiel: Hygiene und Maskenpflicht für Kinder erklärt, Tipps für die Quarantäne und Ausgangsbeschränkungen, Kindern Orientierung geben. Alle Infoblätter zum Download finden Sie hier: Link zur aetas-Kinderstiftung 

Kostenlose Hörspiele für Kinder und Jugendliche finden Sie hier: Link zur Website Ohrka

Der Berufsverband österreichischer PsychologInnen hat in diesem pdf zusammengestellt, wie man häusliche Isolation und Quarantäne gut überstehen kann: Link zum pdf

Die Bundeszentrale für Gesundheitliche Aufklärung hat eine Sammlung an Anregungen und Hilfestellungen zum Thema "Psychisch stabil bleiben" zusammengestellt: Link zur Bundeszentrale für Gesundheitliche Aufklärung


Umgangsgestaltung für getrennt lebende Eltern während der Corona-Pandemie:

Es wird empfohlen die Umgänge wie gewohnt durchzuführen, um die Kinder nicht noch weiter zu verunsichern. Durch den Wegfall von Kita und Schule als wichtige entwicklungsfördernde Sozialstrukturen sind die Kinder sehr verunsichert und brauchen die Gewissheit, dass wenigstens im nahen familiären Umfeld die Alltagstrukturen erhalten bleiben. Um die Gesundheit der Kinder nicht zu gefährden, gibt es in besonderen Fällen natürlich Ausnahmen, bei denen befristet die Umgänge ausgesetzt werden sollten.

Gründe dafür wären:

Eine nachgewiesene Infektion des anderen Elternteils oder der mit im Haushalt lebenden Personen mit dem Coronavirus oder Symptome, die auf eine Infektion hindeuten – Eine akute Erkältung des anderen Elternteils mit häufigem Husten oder Schnupfen – Eine nachgewiesene Infektion des Kindes mit dem Coronavirus – Ein längerer Kontakt des anderen Elternteils mit einer infizierten Person z.B. im Arbeitsumfeld

Der umgangsberechtigte Elternteil muss verantwortungsvoll für sich prüfen, ob einer dieser Gründe vorliegt und ist dann verpflichtet den anderen Elternteil davon in Kenntnis zu setzen. Der umgangsberechtigte Elternteil ist aber nicht verpflichtet eine Negativbescheinigung eines Arztes vorzulegen, dass er keine Coronainfektion hat. Eine Sorge um die Gesundheit des Kindes ist kein ausreichender Grund den Umgang zu unterbrechen. Wir gehen davon aus, dass Sie sich als Eltern regelmäßig über die Medien über die aktuellen Maßnahmen zur Ansteckungsprävention informieren und die Richtlinien des Robert-Koch-Institutes einhalten. Bei Umgangsunterbrechung aus einem der genannten Gründe, sollte es die Möglichkeit geben regelmäßig zu festgelegten Zeiten mit dem anderen Elternteil zu telefonieren oder zu skypen. Sobald die o.g. Gründe nicht mehr vorliegen, sollte der Umgang wieder fortgesetzt werden. Wenn die Möglichkeit besteht können ausgefallene Umgangstage, eventuell auch anteilig, nachgeholt werden.

Quelle: Zitat Jugendamt Berlin

Weiterführende Informationen: Deutsches Institut für Jugendhilfe und Familienrecht e. V. (DIJuF) und Bundesministerium der Justiz