Sprungziele
Inhalt

Zahlen und Daten zu Corona Pforzheim-Enzkreis und Infos zu Studien


Pforzheim
Enzkreis
Neuinfektionen (Veränderung zum letzten Meldetag) *
175 403
insgesamt positiv getestet *
50.512

77.912

davon gestorben *
330
344
7-Tage-Inzidenz
559,5 729,4

* Stand: 04.08.2022, 17:00 Uhr


Die Zahlen sind auch auf den Seiten des Landesgesundheitsamtes tagesaktuell zu finden. Dort stehen auch die aktuellen Zahlen zu Patienten auf Intensivstationen und die Hospitalisierungsinzidenz.



Infizierte nach Gemeinden

Diese Übersicht wird nicht mehr erstellt.

Monatsberichte

Seitens der GBE werden seit März keine neuen Corona-Berichte mehr veröffentlicht.

Was ist die „7-Tage-Inzidenz“ und wie wird sie berechnet?

„Inzidenz“ ist ein anderes Wort für „Fall“ (eigentlich „Vorfall“). Mit Inzidenz ist also eine bestimmte Zahl an Vorfällen gemeint. Die tägliche Zahl an Neuinfektionen wäre demnach eine 1-Tages-Inzidenz. Da dieser Wert jedoch größeren Schwankungen unterworfen ist, weil zum Beispiel sonntags nur wenige oder gar keine Tests durchgeführt werden, wird in Deutschland die Zahl der neuen Fälle über einen Zeitraum von 7 Tagen betrachtet. Das Europäische Zentrum für die Prävention und die Kontrolle von Krankheiten hingegen rechnet mit den Zahlen für 14-Tage.

Um den Wert vergleichbar zu machen, wird diese Zahl mit der jeweiligen Einwohnerzahl ins Verhältnis gesetzt, denn es macht einen großen Unterschied, ob ein Landkreis mit 50.000 Einwohnern 400 Fälle meldet oder eine Großstadt mit einer Million. Man spricht dann von der 7-Tages-Inzidenz pro 100.000 Einwohner. Die Formel lautet: Summe der Neuinfektionen der letzten 7 Tage, dividiert durch die jeweilige Einwohnerzahl und multipliziert mit 100.000.

Diese Berechnung wird jeden Tag neu durchgeführt; dabei wird die Zahl der neuen Fälle hinzuaddiert, dagegen fällt die Zahl von vor acht Tagen aus der Berechnung heraus. Wenn also vor acht Tagen eine besonders hohe Zahl zu Buche stand, kann es sein, dass die 7-Tage-Inzidenz heute sinkt, obwohl der heutige Wert höher ist als gestrige.

Was gilt aktuell in Baden-Württemberg, Pforzheim und dem Enzkreis?

Aktuelle Corona-Verordnung 

Aktuelle Corona-Verordnung (Link zur Homepage der Landesregierung)

Pressemitteilung der Landesregierung vom 01.04.2022:

Ab Sonntag, 3. April 2022, gilt in Baden-Württemberg eine neue Corona-Verordnung. Damit fallen weitreichende Schutzmaßnahmen weg, für die es aufgrund des neuen Infektionsschutzgesetzes des Bundes keine rechtliche Grundlage mehr gibt. Die Maskenpflicht im Nahverkehr und im medizinischen Bereich bleibt erhalten.

Nach den jüngst vom Bund beschlossenen Änderungen des Infektionsschutzgesetzes (IfSG) hat die baden-württembergische Landesregierung die Corona-Verordnung des Landes grundlegend geändert. Die neue Verordnung wurde am Freitag, 1. April 2022, nach einem entsprechenden Kabinettsbeschluss vom Staatsministerium notverkündet. Damit fallen im Land von Sonntag, 3. April 2022, an weitreichende Schutzmaßnahmen weg, für die es nun keine rechtliche Grundlage mehr gibt.

Die meisten Schutzmaßnahmen entfallen

Eine Aufrechterhaltung der derzeitigen Schutzmaßnahmen wäre nur durch einen Landtagsbeschluss und bei Vorliegen der Voraussetzungen für eine so genannte Hotspot-Regelung (§ 28a Absatz 8 IfSG) über den 2. April hinaus möglich. Diese Voraussetzungen sind nicht gegeben – weder liegt derzeit eine Virusvariante mit signifikant höherer Pathogenität vor noch eine konkrete Gefahr der Überlastung der Krankenhauskapazität.

Baden-Württemberg hat sich bis zuletzt dafür eingesetzt, mit der Änderung des Infektionsschutzgesetzes einen Instrumentenkasten an Basisschutzmaßnahmen aufrechterhalten zu können, mit dem kurzfristig auf Änderungen des Infektionsgeschehens im Land hätte reagiert werden können. Das neue Infektionsschutzgesetz sieht dies jedoch nicht mehr vor.

Verantwortungsvolles Handeln und eine besondere Vorsicht gerade im Kontakt mit Menschen, für die bei einer Infektion mit dem SARS-CoV-2-Virus ein erhöhtes Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf besteht, sind weiterhin notwendig. Nach den bisherigen Erfahrungen in der Pandemie hat sich das Tragen einer Maske als besonders wirksames Mittel zum Eigen- und Fremdschutz erwiesen. Die Landesregierung empfiehlt daher dringend, weiterhin eigenverantwortlich eine Maske zu tragen sowie einen Mindestabstand zu anderen Personen einzuhalten.

Maßnahmen in der neuen Corona-Verordnung

Folgende Maßnahmen sind in der neuen Corona-Verordnung (Gültigkeitszeitraum vom 3. April bis 1. Mai 2022) vorgesehen:

  • Abstands-, Masken- und Hygieneempfehlung (§ 2 CoronaVO)
  • Maskenpflicht (medizinische Maske oder FFP2-Maske):
    • im öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV),
    • in Arzt- und Zahnarztpraxen,
    • in Einrichtungen, Fahrzeugen und an Einsatzorten der Rettungsdienste sowie
    • in Einrichtungen der Wohnungslosenhilfe (§ 3 CoronaVO)

Außerdem beinhaltet die Verordnung eine Ermächtigung zum Erlass von Ressortverordnungen auf Grundlage von § 28a Absatz 7 IfSGzur Regelung von:

  • Maskenpflichten in Krankenhäusern, Pflegeheimen, Dialyseeinrichtungen, Eingliederungshilfeeinrichtungen und ambulanten Pflegediensten
  • Testpflichten
    • in Krankenhäusern, Pflegeheimen, Eingliederungshilfeeinrichtungen und ambulanten Pflegediensten,
    • in Schulen und Kitas,
    • in Einrichtungen zur Unterbringung von Asylbewerberinnen und -bewerbern, vollziehbar Ausreisepflichtigen, Flüchtlingen und Spätaussiedlerinnen und -aussiedlern,
    • in Justizvollzugsanstalten, Maßregelvollzugseinrichtungen und anderen Einrichtungen, soweit dort dauerhaft freiheitsentziehende Unterbringungen erfolgen.

Diese Regelungen werden nicht direkt in der Corona-Verordnung der Landesregierung, sondern in entsprechenden Ressortverordnungen umgesetzt. Dazu gehören etwa Testpflichten in der Corona-Verordnung Schule und der Corona-Verordnung Kita bis zum Beginn der Osterferien sowie die Beibehaltung der Masken- und Testpflichten in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen in der Corona-Verordnung Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen.

Des Weiteren beinhaltet die Corona-Verordnung des Landes die Ermächtigung zum Erlass von Ressortverordnungen sowie von Verordnungen der Stadt- und Landkreise auf Grundlage von § 28a Absatz 8 IfSG zur Regelung von Test-, Masken- und Hygienepflichten. Dies soweit der Landtag gemäß § 28a Absatz 8 Satz 1 IfSG feststellt, dass eine konkrete Gefahr einer sich dynamisch ausbreitenden Infektionslage besteht, die sogenannte Hotspot-Regelung.

Corona-Verordnung des Landes

www.baden-wuerttemberg.de 

Wo die Zahlen herkommen?

Für die Labore ist gesetzlich vorgeschrieben, dass sie jedes positive Testergebnis an das Gesundheitsamt melden, in dessen Bezirk die Person wohnt. Jeder eingehende neue Fall wird in das Programm SORMAS eingetragen und von dort über das Landes-System SURVNET mehrmals am Tag an das Landesgesundheitsamt gemeldet. Er fließt damit auch in die Inzidenzberechnungen und die Risikoabschätzung des RKI ein.

Wo finde ich Studien zum Thema Corona?

CLUE-Studie

Umfrage zum Bedarf an Hilfsangeboten bzw. Lücken im deutschen Gesundheitssystem für Post-/Long-COVID Patient*innen

Für eine Umfrage sucht das Universitätsklinikum Bonn interessierte Teilnehmer*innen, die bereits an COVID-19 erkrankt waren und danach in Deutschland gelebt hatten oder im Rahmen dessen in Deutschland behandelt wurden. Nähere Informationen entnehmen Sie bitte dem Flyer

oder der Homepage unter https://neurodeg.uni-bonn.de/clue.

 

 

Geimpft + genesen? Der DRK-Blutspendedienst sucht dringend Menschen, die eine COVID-19-Erkrankung hinter sich gebracht haben und zusätzlich bereits geimpft wurden (Die Reihenfolge von Impfung und Erkrankung spielt keine Rolle). 

Nähere Informationen finden Sie unter https://www.blutspende.de/rkp oder im Flyer des DRK:




Wissenschaftliche Studie: 90% Impfquote ist nötig


Informationen hierzu finden Sie auf der Seite des Sozialministeriums Ba.-Wü.

 

 

Forschungsprojekt CogniCovid19

Mit CogniCovid19 initiiert die Fakultät für Angewandte Psychologie der SRH Hochschule Heidelberg ein Forschungsprojekt, das innerhalb einer Längsschnittstudie die kognitive Leistungsfähigkeit infolge einer Infektion mit SARS-CoV-2 untersuchen soll. Für die Studie sucht die SRH Hochschule Heidelberg interessierte Personen ab 18 Jahren, die einen Beitrag leisten möchten zur Erforschung der Auswirkungen einer SARS-CoV-2-Infektion auf kognitive Fähigkeiten. Gesucht werden sowohl Personen, die noch nicht positiv auf SARS-CoV-2 getestet wurden als auch Personen, die bereits eine nachgewiesene Infektion überstanden haben (unabhängig von Zeitpunkt der Infektion oder Schweregrad potenzieller Symptome).

Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage:


https://www.hochschule-heidelberg.de/projekte/fakultaet-fuer-angewandte-psychologie/covid19-studie/



 

 

COVID-19: Surveillance und Studien am RKI

Das RKI stützt sich in der Bewertung der Lage auf unterschiedliche Surveillance-Instrumente, Modellierungen und Studien. Teils wurden dabei bestehende Systeme ausgebaut, teils neue Systeme etabliert. Dabei arbeitet das RKI eng mit nationalen und internationalen Partner zusammen. Hier sind einige der Projekte aufgelistet, die Liste wird stetig erweitert:

https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Projekte_RKI/Projekte.html;jsessionid=5F5D89355E96512069EF26106E221EAE.internet072?nn=13490888


RKI - Seroepidemiologische Studien in Deutschland



Weitere Themen