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MOVEnz - Moderne Verwaltung im Enzkreis

"Moderne Verwaltung im Enzkreis - MOVEnz" war zuerst nur der Titel des Konzeptes zur Neuausrichtung der Verwaltungsmodernisierung anlässlich der Verwaltungsreform 2005. Mittlerweile sind bei der Geschäftsstelle MOVEnz alle Projekte und Aufgaben zur Personal- und Organisationsentwicklung, Verwaltungsmodernisierung  und zum Qualitätsmanagement gebündelt.

Die Verwaltungsmodernisierung wurde im Landratsamt Enzkreis 1996 begonnen und umfasst zwei große Reformgebiete:

1. Die Einführung betriebswirtschaftlicher Elemente

Hierzu zählen beispielsweise

  • Produktdefinition und -beschreibung,
  • Kostenrechnung,
  • Controlling,
  • die Teilnahme an Vergleichsringen,
  • Qualitätsmanagement sowie
  • Zielplanung und -vereinbarung.

 2. Die Personal- und Organisationsentwicklung

Dazu gehören unter anderem

  • Leitlinien zur Personal- und Organisationsentwicklung sowie zur Führung und Zusammenarbeit,
  • Mitarbeiterbefragungen,
  • Leistungselemente im Bezahlungs- und Besoldungssystem,
  • das Beurteilungswesen,
  • Mitarbeiterjahresgespräche und
  • die Flexibilisierung der Arbeits- und Sprechzeiten.

Das Dach für alle Projekte im Rahmen der Verwaltungsmodernisierung bilden

1. die vier Zieldimensionen kommunalen Handelns (Balanced Scorecard)

Vier Zieldimensionen kommunalen Handelns
Vier Zieldimensionen kommunalen Handelns

 Die Balanced Scorecard ist ein zentrales Instrument des strategischen Controllings. Sie unterstützt bei der Umsetzung von Strategien in konkrete Maßnahmen und Handlungen, da alle vier wichtigen Zielfelder  

  • Ergebnisse und Wirkungen (Outcome)
  • Dienstleistungen, Produkte und Programme (Output)
  • Prozesse und Strukturen (Troughput)
  • Ressourcen und Mittel (Input)

betrachtet und verknüpft werden.

2. das Neue Steuerungsmodell

Das Neue Steuerungsmodell (NSM) ist die Umsetzung des New Public Managements auf kommunaler Ebene. New Public Management ist der Oberbegriff der weltweit einheitlichen Gesamtbewegung der Verwaltungsreformen. Charakteristisch ist der Wechsel von der Input- zur Output-Orientierung. Es wird also nicht mehr gefragt, welche Ressourcen und Mittel zur Verfügung stehen, sondern welcher Bedarf besteht.

             
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