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FAQ: Artikelserie „Flüchtlinge im Enzkreis“

Mit einer Serie von Artikeln in den Mitteilungsblättern versuchen wir seit Juli, die häufigsten Fragen rund um das Thema Flüchtlinge zu beantworten.

Warum kommen so viele Flüchtlinge? Was bedeutet „Asyl“?

Deutschland ist ein sicheres Land und ein Land, dem es wirtschaftlich vergleichsweise gut geht. Beides lässt sich derzeit nicht von vielen Regionen in der Welt sagen. Nicht einmal im gemeinsamen Europa gibt es viele Länder, in denen zum Beispiel die Arbeitslosigkeit so niedrig ist wie bei uns. Deshalb erleben wir, dass Menschen aus anderen EU-Staaten zu uns kommen, insbesondere aus Südosteuropa, weil sie Arbeit suchen, die sie zuhause nicht finden können. weiterlesen

Wie viele Flüchtlinge kommen in den Enzkreis – und wie werden sie verteilt?

Im Enzkreis lebten Ende Juni 1.035 Flüchtlinge. Jeden Monat kommen im Durchschnitt etwa 80 Menschen hinzu. Allerdings schwankt diese Zahl stark: Im Juli werden es voraussichtlich 150 „Zugänge“ sein. Im Verhältnis zur Bevölkerung kommt derzeit auf 200 Einwohner ein Flüchtling. weiterlesen

Wie werden die Flüchtlinge untergebracht?

Menschen, die als Flüchtlinge nach Deutschland kommen, werden zunächst in zentralen Einrichtungen untergebracht und danach auf die Stadt- und Landkreise verteilt. Diese sind dafür verantwortlich, für die Menschen ein Dach über dem Kopf zu organisieren. weiterlesen

Asyl, Flucht oder Armut? Die Motive von Flüchtlingen – und was sie für das Asylverfahren bedeuten

Mit dem Artikel 16a im Grundgesetz soll sichergestellt werden, dass Menschen in Deutschland Schutz finden, wenn sie in ihrem Heimatland verfolgt werden – zum Beispiel aufgrund ihrer politischen Einstellung oder ihrer Religion. Voraussetzung für die Anerkennung der Asylgründe ist, dass der Heimatstaat die betroffenen Menschen nicht schützen kann (oder will) oder dass die Verfolgung durch staatliche Stellen geschieht. weiterlesen

Was muss ich wissen, wenn ich eine Wohnung für die Unterbringung anbieten möchte?

Noch immer steigen die Flüchtlingszahlen stark an. Für mehr als 200 Menschen musste der Enzkreis allein im Monat August neue Unterkunfts-Möglichkeiten schaffen, im September werden bis zu 300 erwartet. Die Unterbringung in Turnhallen wie in Bauschlott oder Mühlacker ist nur eine Notlösung; deshalb ist die Kreisverwaltung auch auf der Suche nach freien Wohnungen. weiterlesen

Was bekommen Flüchtlinge – und was müssen sie davon bezahlen?

Wer in Deutschland einen Asylantrag stellt, wird zunächst in einer der Landes-Erstaufnahme-Einrichtungen (LEA) untergebracht. Dort bekommt er neben einem Schlafplatz auch regelmäßig Mahlzeiten sowie Kleidung und Verbrauchsgüter wie Waschmittel oder Seife. Zur Deckung „persönlicher Bedürfnisse des täglichen Lebens“, wie es das Gesetz nennt, erhält er ein Taschengeld. Davon müssen beispielsweise Briefgebühren und Handykosten, Kosmetikartikel, Bustickets, Bücher oder der Besuch von Veranstaltungen bezahlt werden. weiterlesen

Was brauchen die Flüchtlinge und wo können Ehrenamtliche helfen und unterstützen?

Um die Flüchtlinge kümmern sich zunächst die Mitarbeiter des Landratsamts, die Leiter der Unterkünfte und die Sozialarbeiter des Vereins „miteinanderleben“. Sie regeln rechtliche Fragen, sorgen für die erste Ausstattung in der neuen Bleibe oder für die ärztliche Versorgung, klären Fragen nach Kindergarten und Schule, vermitteln Sprachunterricht und kümmern sich um Behördengänge und Schriftverkehr. weiterlesen

Arzt, Apotheke, Krankenhaus – wer kümmert sich um die Gesundheit der Flüchtlinge?

Generell haben Flüchtlinge in Deutschland das Recht auf eine Basisbehandlung von Krankheiten. Menschen, die in Deutschland einen Asylantrag stellen, werden zunächst in den Landeserstaufnahmestellen (LEA) untergebracht. Dort werden sie ärztlich untersucht und in der Regel gegen Masern, Mumps und Röteln geimpft. weiterlesen

Koordination des Ehrenamtlichen Engagements – Treffen am Mittwoch, 28. Oktober, um 18:30 Uhr im Landratsamt

Schon seit einiger Zeit arbeiten in den Verwaltungen des Bundes, der Länder und der Kommunen die Beschäftigten auf absoluten Hochtouren, die die vielschichtigen Aufgaben stemmen müssen, die der Flüchtlingsstrom mit sich bringt. Sie werden von zahlreichen ehrenamtlichen Helfern unterstützt. Auch in fast allen Städten und Gemeinden im Enzkreis haben sich Initiativen oder Freundeskreise gebildet, die tatkräftig unterstützen und eine Integration der Menschen in unsere Gesellschaft ermöglichen wollen. weiterlesen

Erstaufnahme, vorläufige und Anschluss-Unterbringung – warum viele Flüchtlinge immer wieder umziehen (müssen)

Wer in Deutschland Asyl beantragt, wird zunächst in einer Landes-Erstaufnahme (LEA) untergebracht. In welchem Bundesland dies geschieht, ist weitgehend unabhängig davon, wo er erstmals registriert wird: Die Flüchtlinge werden nach dem „Königsteiner Schlüssel“ auf die Länder verteilt. Baden-Württemberg nimmt nach dieser Quote knapp 13 Prozent der Menschen auf. Sie kommen zunächst in einer der Erstaufnahmen im Land unter. Baden-Württemberg hat die Platzkapazität in den vergangenen Monaten stark ausgebaut: Anfang September standen 14.000 Plätze bereit. Dennoch sind die Einrichtungen mit etwa 20.000 Menschen stark überbelegt. weiterlesen

Die Sache mit den Spenden

Die Menschen, die im Enzkreis untergebracht sind, erhalten bei ihrem Einzug eine Grundausstattung. Dazu gehören zum Beispiel Kochtöpfe, Geschirr, Besteck und Bettwäsche. In der Unterkunft stehen Bett, Matratze und Schrank bereit, außerdem zur gemeinschaftlichen Nutzung Waschmaschine, Trockner sowie eine funktionsfähige Küche. weiterlesen

Wohnung, Gemeinschaftsunterkunft, Notunterkunft – warum nicht jede Immobilie für die Unterbringung geeignet ist

Fast 100 Flüchtlinge muss der Enzkreis Woche für Woche neu unterbringen. Sie brauchen beheizte Räume, Sanitäreinrichtungen und die Möglichkeit, sich ihre Mahlzeiten zuzubereiten. Bis zum Sommer setzte die Kreisverwaltung dabei auf dezentrale Unterbringung und Gemeinschaftsunterkünfte mit 50 bis 70 Bewohnern, beispielsweise in festen Gebäuden (wie in Knittlingen und Dürrmenz) oder in Wohncontainern, wie sie demnächst in Keltern, Tiefenbronn und Mönsheim in Betrieb gehen. Weitere solcher Anlagen sind im Bau, werden aber z.B. wegen Lieferengpässen nicht rechtzeitig fertig. weiterlesen

Zwei neue Ansprechpartnerinnen für Ehrenamtliche

Vor ein paar Tagen hatte der Enzkreis Ehrenamtliche, die in den 28 Gemeinden in der Flüchtlingshilfe tätig sind, zu einem Koordinierungstreffen ins Landratsamt eingeladen. Der mit rund 170 Teilnehmern große Andrang an diesem Abend war für Landrat Karl Röckinger und Sozialdezernentin Katja Kreeb natürlich Anlass zur Freude. Dennoch wurde schnell deutlich, dass dieses Interesse auch mit der Not zusammenhängt, die viele Helfer angesichts immer mehr zu betreuender Menschen erleben. weiterlesen

Versicherungsschutz für Ehrenamtliche und für Flüchtlinge

Immer wieder stellt sich für Ehrenamtliche (nicht nur in der Flüchtlingsbetreuung) die Frage: Bin ich im Rahmen meines Engagements versichert; zum einen, wenn ich einen Schaden bei anderen verursache, und zum anderen, wenn ich dabei selbst einen Unfall erleide? weiterlesen

Kindergarten und Schule

Unter den mittlerweile mehr als 1.500 Asylbewerbern, die im Enzkreis untergebracht sind, befinden sich viele Familien mit kleinen oder größeren Kindern. Nahezu alle dieser Kinder sind wissbegierig und möchten zur Schule gehen. Und das sollen sie auch: Das Schulgesetz für Baden-Württemberg sieht auch für sie ausdrücklich eine Schulpflicht vor. Mit anderen Worten: Die Kinder dürfen nicht nur, sie müssen sogar in die Schule. weiterlesen

Beschäftigung, Arbeit und Ausbildung

Eine feste Arbeitsstelle sorgt nicht nur für eigenes Einkommen, sie gibt auch Sicherheit und hilft bei der Integration sowie gegen die Langeweile, unter der viele Flüchtlinge leiden; deshalb dürfen sie bereits nach drei Monaten arbeiten. Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich um eine Voll- oder Teilzeitstelle, einen 450-Euro-Job oder ein Praktikum handelt. Generell gilt auch für Flüchtlinge und Asylbewerber der jeweilige Tarifvertrag. Jede Beschäftigung muss von der Ausländerbehörde im Landratsamt genehmigt werden. weiterlesen

Deutsch lernen

Wer sich in Deutschland zurechtfinden, hier leben und arbeiten möchte, muss zwangsläufig Deutsch lernen. Kaum einer der Flüchtlinge beherrscht unsere Sprache – vor allem nicht Menschen aus Syrien, Afghanistan oder aus dem Irak; dies sind die Länder, aus denen momentan die meisten Flüchtlingen kommen. Deshalb ist der Spracherwerb besonders wichtig. weiterlesen

Unbegleitete Minderjährige

Gut 60.000 unbegleitete minderjährige Ausländer (UMA) gibt es derzeit in Deutschland. Ihre Zahl ist in den vergangenen Monaten stark angestiegen. Seit November gilt die Quotenregelung des „Königsberger Schlüssels“ auch für diese Gruppe. Zuvor kümmerte sich das Jugendamt um sie, in dessen Bereich die jungen Menschen angetroffen worden waren. Nun müssen einige Länder deutlich mehr Kinder und Jugendliche aufnehmen – Baden-Württemberg etwa fast doppelt so viele wie zuvor. weiterlesen

Im Dschungel der Zuständigkeiten

Wer herauszufinden versucht, welches Amt oder welche Institution sich um bestimmte Fragen kümmert, wenn es um die Versorgung und Betreuung von Flüchtlingen geht, braucht einen guten Wegweiser. Das liegt vor allem daran, dass alle Ebenen staatlichen Handelns beteiligt sind: Der Bund, das Land, der Landkreis - und natürlich die kommunale Ebene der Städte und Gemeinden. Außerdem wird ein Teil der Aufgaben von freien Trägern oder anderen Behörden wahrgenommen. weiterlesen

Wie viele Menschen sind 2015 nach Deutschland geflohen?

Im August vergangenen Jahres hatte man geschätzt, dass 800.000 Menschen bis Ende 2015 nach Deutschland flüchten wollen. Der bayrische Ministerpräsident spricht derzeit von 1,1 Millionen, einige Medien nannten im November die Zahl 1,5 Millionen. Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) berichtet, dass Im Jahr 2015 insgesamt 476.649 formelle Asylanträge gestellt wurden. Woher kommen diese deutlichen Unterschiede? weiterlesen

Kontakt

Sabine Burkard, Stefanie Frey, Jürgen Hörstmann
Zähringerallee 3
75177 Pforzheim
Telefon 07231 308-9548
Telefax 07231 308-9766
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