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Zahlen und Daten zu Corona Pforzheim-Enzkreis

Stand: 24.11.2020


Pforzheim
Enzkreis
Neuinfektionen
47
26
insgesamt positiv getestet
1.992 2.469
davon gestorben
19
39
davon genesen
1.561
2.032
noch erkrankt / infiziert
403
436
Neuinfizierte in 7 Tagen
231
283

7-Tage-Inzidenz auf 100.000 Einwohner


Die Anzahl der Coronafallzahlen im Enzkreis und in der Stadt Pforzheim finden Sie tagesaktuell auch auf den Seiten des Landesgesundheitsamtes.

Gesamtzahl
Gesamtzahl


7-Tage-Inzidenz

Inzidenz 24-11
Inzidenz 24-11

Der Wert gibt an, wie viele Menschen sich innerhalb der vergangenen 7 Tage neu infiziert haben. Der Warnwert liegt bei 35 Fällen pro 100.000 Einwohner, der Schwellenwert bei 50/100.000.

Der Schwellenwert wurde von Pforzheim und dem Enzkreis sowohl gemeinsam als auch jeweils für sich am 21.10.2020 übersprungen. Am 24.11.2020 lag der Wert laut Landesgesundheitssamt für den Enzkreis bei 165,9 und für Pforzheim bei 199,3.

Kontaktpersonen

Kontaktpersonen 1 25.11.2020
Kontaktpersonen 1 25.11.2020

Diese Grafik zeigt die Entwicklung bei Kontaktpersonen der Kategorie 1, die vom Gesundheitsamt Enzkreis im Rahmen der Kontakt-Nachverfolgung ermittelt worden sind. Die Zahl wird wöchentlich erhoben.

Indexfall ist der jeweils positiv Getestete, zu dem die jeweiligen Personen Kontakt hatten.

Aufgrund der aktuell sehr hohen Fallzahlen ist das Gesundheitsamt seit Mitte Oktober überlastet; daher liegt die tatsächliche Zahl der Kontaktpersonen seither deutlich höher.

Ein Video zeigt, wie die Kontaktverfolgung funktioniert.

Aktuell Infizierte nach Gemeinden

Die Zahlen der Menschen in den Städten und Gemeinden, die aktuell als infiziert gelten, werden in unregelmäßigen Abständen veröffentlicht.

Monatsbericht

Das Gesundheitsamt stellt monatlich einen Lagebericht zur Entwicklung der Corona-Pandemie zum Download zur Verfügung, in dem Sie weitere Zahlen und Informationen finden:

Wo die Zahlen herkommen

Für die Labore ist gesetzlich vorgeschrieben, dass sie jedes positive Testergebnis an das Gesundheitsamt melden, in dessen Bezirk die Person wohnt. Jeder eingehende neue Fall wird im GA zuerst in das Landes-System SURVNET eingetragen und mehrmals am Tag von dort das Landesgesundheitsamt gemeldet. Er fließt damit auch in die Inzidenzberechnungen und die Risikoabschätzung des RKI ein. Im Lauf der weiteren Fallbearbeitung werden die Daten im System ergänzt, bspw. Alter, Geschlecht etc.

Parallel wird der Fall in die Access-Datenbank unseres Gesundheitsamts eingegeben (im Frühjahr war die Reihenfolge noch eine andere: Damals wurden die Fälle zuerst in unserem System erfasst und erst danach im Landessystem). Diese Datenbank bietet Möglichkeiten, die insbesondere für die Kontaktverfolgung unabdingbar sind und die SURVNET nicht zur Verfügung stellt. Beispielsweise erfasst SURVNET nicht die genaue Wohngemeinde, sondern lediglich „Pforzheim“ und „Enzkreis“.

Nun beginnt die Arbeit der Fallmanager/innen und der Kontaktverfolgung: Anruf bei der positiv getesteten Person, Information über das Testergebnis, Abfrage des Gesundheitsstatus, Kontakte-Abfrage u.v.m. Anhand von Testdatum und/oder Beginn von Symptomen berechnen die Fallmanager die Zeit der Quarantäne, die sie dann auch mündlich direkt aussprechen; eine schriftliche Anordnung stellt die jeweilige Ortspolizeibehörde aus.

Alle Informationen werden direkt in Access abgelegt, da je nach Umfang des Falls bzw.der Kontakte mehrere Mitarbeiter/innen (und über mehrere Tage) an einem Fall arbeiten. Wenn der Fall endgültig bearbeitet ist, also auch die Gemeinde für die Quarantäne-Anordnung (und deren Kontrolle) informiert und die Kontaktpersonen-Nachverfolgung durchgeführt wurden, setzt der/die Fallmanager/in einen Haken. Nun wird der Name der sogenannten „Indexperson“ von der Statusfarbe blau auf rot gesetzt – und erscheint erst jetzt in der Datenbank-Auswertung und der Statistik für die tägliche Zahlenmeldung.

Solange die Fallzahlen relativ niedrig lagen, war es möglich, die meisten Fälle am gleichen Tag abzuschließen. Das ist aufgrund der immens gestiegenen Fallzahl und – damit verbunden – der Kontaktpersonen aktuell nicht möglich. Tatsächlich kann es 2 bis 3 Tage dauern, ehe ein neuer Fall tatsächlich in der Auswertung erscheint. Dies bedeutet jedoch nicht, dass in der Zwischenzeit nicht an diesem Fall gearbeitet worden ist – er ist nur noch nicht abgeschlossen.

Aufgrund der Verzögerungen kommt es zu starken Abweichungen zwischen den Zahlen, die das LGA und das RKI (aufgrund unserer Meldungen im SURVNET) veröffentlichen, und den von uns selbst anhand der Access-Auswertung zusammengestellten. Natürlich macht eine eigene Inzidenzberechnung aufgrund der eigenen Auswertung nur dann Sinn, wenn die Zahlen tagesaktuell sind. Aus diesem Grund (und um Verwirrung zu vermeiden) verweisen wir derzeit ausschließlich auf die Zahl des LGA für die 7-Tage-Inzidenz.


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