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Coronavirus: Informationen zur Erkrankung, Schutzmaßnahmen und der Situation im Enzkreis

Um eine Verbreitung des Coronavirus in Deutschland zu verzögern und einzudämmen, haben Bund und Land weitere umfangreiche Beschränkungen erlassen. Zentrale Botschaft: die eigenen Sozialkontakte auf ein Minimum reduzieren und Hygienemaßnahmen konsequent einhalten.


Weitere Informationen zu den Corona-Bestimmungen für Baden-Württemberg ab 11.01.2020 finden Sie auf der

Seite der Landesregierung zu den Corona-Bestimmungen vom 11.01. - 31.01.2021

sowie auf der Enzkreis-Unterseite «Was gilt aktuell in Pforzheim, dem Enzkreis und Baden-Württemberg?«.

Informationen zu den Impfungen und den Impfzentren finden Sie auf der 

Seite des Enzkreises zu den Impfungen und Impfzentren.


Bis auf Weiteres gilt folgende Allgemeinverfügung zur Maskenpflicht in bestimmten Fußgängerbereichen der Pforzheimer Innenstadt (vorerst bis 31.01.2021).


In Baden-Württemberg müssen sich Personen, die mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 infiziert sind oder sein könnten, sofort und ohne weitere Anordnung der Behörden selbständig in Quarantäne begebenDie Einzelheiten dazu finden Sie hier.


Die jeweils aktuelle Fassung der Verordnung der Landesregierung über infektionsschützende Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Virus SARS-CoV-2 (Corona-Verordnung - CoronaVO) sowie eine Übersicht über die aktuellen Änderungen der Coronaverordnung finden Sie hier: 

Seite des Landes Ba.-Wü. mit den aktuellen Änderungen der Corona-Verordnung.

Unsere Kolleginnen und Kollegen aus der Corona-Hotline stehen Ihnen Montag bis Samstag von 8 Uhr bis 17 Uhr sowie dienstags von 8 Uhr bis 18 Uhr unter der Telefonnummer 07231 308-6850 bzw. per Mail an corona@enzkreis.de zur Verfügung.

Falls Sie als Bürger der Stadt Pforzheim Fragen zu Quarantäne-Anordnungen haben oder sich als Reiserückkehrer anmelden müssen, finden Sie hier weitere Informationen.
Corona-Bürgertelefon der Stadt Pforzheim: 07231 39-3339 (Montag-Freitag 9-12 Uhr)
E-Mail: corona@pforzheim.de

Noch Fragen? Chatbot “Corey“ steht rund um die Uhr zu Ihrer Verfügung!

Auf dieser Seite finden Sie ständig aktualisiert Antworten auf die häufigsten Fragen zu Corona und COVID 19.

Was soll ich tun, wenn ich fürchte, mich angesteckt zu haben?

Zunächst Ruhe bewahren. „Die allermeisten Erkrankungen bei uns verlaufen milde“, sagt Dr. Brigitte Joggerst, Leiterin des Gesundheitsamts. „Wer krank ist, bleibt zu Hause, hat möglichst wenig Kontakt zu anderen Menschen und versucht, sich – wie bei einer Virusgrippe – zu erholen. Nur wer wirklich krank ist und sich nicht selbst versorgen kann, muss stationär ins Krankenhaus.“

Sie kennen eine Person, die positiv getestet wurde? Dann finden Sie weitere Informationen auf dem 


Falls Sie

  • direkten Kontakt zu einer mit dem Corona-Virus infizierten Person hatten (Kontaktpersonen von Kontaktpersonen müssen nichts unternehmen) oder

  • die Corona-Warn-App nutzen und eine Warnmeldung mit erhöhtem Risiko erhalten,

sollten Sie (auch wenn Sie keine Krankheitsanzeichen haben) zu Hause bleiben und sich umgehend an das zuständige Gesundheitsamt wenden. Wir stellen hierzu unser Kontaktformular Corona-Selbstauskunft für Sie bereit. Füllen Sie dieses Formular (Selbstauskunft) bitte aus und senden es ab. Wir prüfen dann Ihre Angaben und werden uns bei Ihnen melden, falls weiterer Handlungsbedarf besteht.

Die Maßnahmen, die wir dann ergreifen, hängen insbesondere davon ab, wie eng der Kontakt zu der infizierten Person war und wie hoch somit das Risiko ist, dass Sie sich angesteckt haben.

Sie haben selbst Symptome? Dann kann Ihnen vielleicht die 

weiterhelfen.

Wo soll ich in diesem Fall anrufen?

Wenden Sie sich telefonisch an den Hausarzt oder Kinderarzt oder eine der Corona-Schwerpunktpraxen oder die lokale Corona-Hotline des Gesundheitsamts (Tel. 07231/308-6850). Abends und am Wochenende kontaktieren Sie bitte den ärztlichen Bereitschaftsdienst unter 116 117, außerdem können Sie bei Atemwegsinfekten mit Symptomen wie Fieber, Husten oder erschwerter Atmung unter der Rufnummer 07231/39-1558 einen Termin in der Infekt-Ambulanz in Huchenfeld vereinbaren, diese hat Mo, Di und Do von 16-19 Uhr, Mi und Fr von 15-19 Uhr und samstags von 11-14 Uhr geöffnet. Sonntags ist die Infektambulanz geschlossen.

"Gehen Sie in keinem Fall unangemeldet in die Praxis oder in die Notaufnahme der Kliniken. Der Arzt oder das Krankenhaus treffen in einem begründeten Verdachtsfall Vorkehrungen, damit keine anderen Patienten angesteckt werden“, sagt Dr. Brigitte Joggerst, Amtsleiterin des Gesundheitsamts.

Was sind die typischen Symptome bei einer Infektion mit dem Corona-Virus?

Die aktuelle Übersicht über die typischen Symptome laut RKI finden Sie hier: 

Seite des RKI mit typischen Symptomen (Corona)

Wie wird das Coronavirus übertragen?

Das neuartige Coronavirus ist von Mensch zu Mensch übertragbar. Die meisten Infektionen werden über die Atemluft übertragen. Die klassische Tröpcheninfektion und eine Ansteckung über Aerosol ist möglich.

Tröpfcheninfektionen sind uns vertraut, dies ist der wichtigste Übertragungsweg der Virusgrippe. Auch Tröpfchen, die SARS-CoV-2 enthalten, werden beim Husten und Niesen ausgestoßen. Sie sind meist größer als 5 Mikrometer, das entspricht dem Durchmesser eines Blutkörperchens. Die Größe und das Gewicht lassen die Tröpfchen schnell absinken, eine Distanz von 1,5 oder 2m überwinden sie nicht.

Aerosole sind feinste, luftgetragene Tröpfchenkerne. Der Durchmesser liegt meist unter 5 Mikrometer. Besonders viele geben wir beim Schreien und Singen ab, einige auch beim normalen Atmen und Sprechen. Aerosole verteilen sich im Raum, eine Übertragung wird auch über 2m und mehr Distanz möglich.

Möglich ist auch die Übertragung über den direkten Kontakt, z.B. beim Händeschütteln. Auch die Oberflächen in der direkten Umgebung von an SARS-CoV-2 erkrankten Menschen sind mit infektionsfähigen Viren kontaminiert. Diese können auf die Hände und von da auf die Schleimhäute des Gesichtes übertragen werden.

Urin enthält kein SARS-CoV-2. Der Stuhlgang infektiöser Menschen kann vermehrungsfähige Viren enthalten, die - beim Verzicht auf gründliches Händewaschen - die Schleimhäute des Gesichtes erreichen.

Welche präventiven Maßnahmen sind sinnvoll?

Wichtigste und effektivste Maßnahmen zum Schutz vor Ansteckung sind:

  1. Mindestabstand von 1,5 Metern einhalten.

  2. Kontakte möglichst im Freien pflegen, Innenräume häufig für 3 -5 min durchlüften. Bei raumlufttechnischen Anlagen die Frischluftzufuhr maximieren.

  3. Mund-Nasen-Bedeckung tragen, wenn Abstand nicht sicher eingehalten werden kann. Einmalprodukte bei Durchfeuchtung entsorgen, textile Masken bei 60° waschen. Hier finden Sie einen Link zum Gebrauch der Maske:

    https://www.infektionsschutz.de/coronavirus/alltag-in-zeiten-von-corona/alltagsmaske-tragen.html

  4. Regelmäßiges gründliches Händewaschen, mindestens 30 Sekunden mit Wasser und Seife, insbesondere nach Naseputzen, Niesen, Husten und nach der Toilette.

  5. Husten und Niesen nur in die Armbeuge oder in ein Taschentuch, dieses danach entsorgen.

Die aktuellen Hinweise des Landes Baden-Württemberg zu diesem Thema finden Sie hier.

Wie erstelle ich ein Hygienekonzept?

Eine Anleitung zum Erstellen eines Hygienekonzeptes für Ihren Verein oder Ihre Organisation finden Sie hier:

Was kann man sonst noch tun, um Infektionen vorzubeugen?

Die aktuellen Hinweise des Landes Baden-Württemberg zu diesem Thema finden Sie hier:

https://www.baden-wuerttemberg.de/de/service/aktuelle-infos-zu-corona/sich-vor-corona-schuetzen/

Kinderleicht und auch noch nach Corona wichtig:

Wie werden Erkrankte behandelt?

Ein Medikament gegen COVID-19 gibt es noch nicht. Die Behandlung von Patienten erfolgt zumeist symptomatisch, das heißt entsprechend des Schweregrades der Symptome. Behandelt wird zum Teil mit antiviralen Medikamenten und solchen zur Linderung der Allgemein-Symptome wie Fieber, Husten und Schnupfen. Bei sehr schweren Erkrankungen, die eine Lungenentzündung nach sich ziehen, werden auch Antibiotika eingesetzt und falls notwendig beatmet. „Glücklicherweise ist dies aber nur sehr selten der Fall“, sagt die Leiterin des Gesundheitsamtes.


Betroffene können die behandelnden Ärzte z. B. durch das Führen eines Symptom-Tagebuchs dabei unterstützen, den Krankheitsverlauf besser zu beurteilen und mögliche Langzeitfolgen zu erkennen. Die Entwickler der Cov-App (welche in Zusammenarbeit mit der Berliner Charité entstand) haben ein kostenfreies Symptomtagebuch erstellt. Näheres hierzu finden Sie hier.

Ich habe Corona überstanden, wo kann ich Antikörper oder Plasma spenden?

Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung hat Kriterien für eine Spende von Rekonvaleszenten-Plasma zusammengestellt und eine Liste von Blutspendediensten verlinkt.

Kann man sich über Lebensmittel anstecken?

Eine Übertragung über Lebensmittel ist bisher nicht bekannt. Bei der Zubereitung von Obst und Gemüse sollten dennoch die allgemeinen Hygieneregeln beachtet werden, die gründliches Abwaschen von Lebensmitteln und häufiges Händewaschen während der Verarbeitung beinhalten. Antworten auf häufige Fragen zur Lebensmittelsicherheit finden Sie hier.

Kann mein Haustier an Corona erkranken?

Das Friedrich-Loeffler-Institut hat häufige Fragen zu diesem Thema zusammengefasst. Diese Informationen finden Sie hier.

Wohin kann ich mich wenden, wenn ich psychische Probleme durch die Corona-Pandemie habe? 

Die Corona-Psycho-Hotline ist ein gemeinsames Angebot des Ministeriums für Soziales und Integration Baden-Württemberg, des Zentralinstituts für Seelische Gesundheit, der Landesärztekammer, der Landespsychotherapeutenkammer und der Kassenärztlichen Vereinigung Baden-Württemberg. Diese Website bietet Ihnen zusammen mit der Corona-Psycho-Hotline Unterstützung, um mit psychischen Belastungen besser zurechtzukommen.

Nähere Informationen finden Sie auf der Homepage der 

Corona-Psycho-Hotline Baden-Württemberg (psyhotline-corona-bw.de).

Stand: 11.01.2021
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