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Wer ist zuständig?

Wurmberg

Die Gemeinde konnte sich ihre Selbstständigkeit erhalten und ist Mitglied des Gemeindeverwaltungsverbandes Heckengäu.

Lage

Die Gemeinde liegt rund 9 Kilometer östlich Pforzheims auf der sogenannten Platte im Heckengäubereich. Die Bundesautobahn A 8 verläuft direkt an der Markungsgrenze.

Geschichte

Wurmberg
Wurmberg
Der Ort entstand infolge von Neurodung im Hagenschießwald und wurde von Wiernsheim her angelegt. Wurmberg ist im Jahr 1194 zumindest als Flurname, als Siedlung aber gesichert  1221 urkundlich erstmalig erwähnt. Schon damals ist Besitz des Klosters Maulbronn nachgewiesen, dem es in der Folgezeit gelang, die Ortsherrschaft gänzlich zu erwerben. 1504 wurde der gesamte Klosterbesitz Württemberg zugesprochen, welches daraus mit der Reformation das Klosteramt Maulbronn bildete, zu dem auch Wurmberg gehörte. Nach den Kriegen des 17. Jahrhundert und den damit zusammenhängenden Bevölkerungsverlusten wurden 1699 in Wurmberg rund 200 Waldenser und Hugenotten, reformierte Glaubensflüchtlinge aus Piemont aufgenommen. Sie bewohnten die neue Siedlung Lucerne, die 1808 mit dem Hauptort politisch vereinigt wurde. 1721 ließen sich nordwestlich von Wurmberg reformierte Glaubensflüchtlinge aus Bärenthal bei Beuron nieder. Sie gründeten den Weiler Neubärental, der vor allem kirchlich eng mit Lucerne verbunden war und erst 1935 vollständig in Wurmberg integriert wurde. Im 19. Jahrhundert zählte Wurmberg zum Oberamt Maulbronn, 1938 bis 1972 zum Landkreis Vaihingen. Schwere Zerstörungen verursachten ein Luftangriff 1945 sowie ein Tornado im Jahr 1968.
 

Literaturhinweise

Sehenswürdigkeiten

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