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Sternenfels

Die heutige Gemeinde Sternenfels entstand durch Zusammenschluss der Ortschaften Diefenbach und Sternenfels zum 1. Januar 1974.

Lage

Das Gemeindegebiet Sternenfels liegt am nordöstlichen Rand des Enzkreises und grenzt direkt an die Landkreise Karlsruhe, Heilbronn und Ludwigsburg. 

Geschichte Sternenfels

 

Sternenfels
Sternenfels
Die von Kürnbach her gegründete hochmittelalterliche Burgsiedlung ist als "Sterrenvils" 1232 erstmals urkundlich fassbar. Die Edelfreien von Kürnbach nannten sich seither nach ihrem neuen Sitz. Bereits 1320 konnte die Grafschaft Württemberg eine Hälfte von Sternenfels aufkaufen, 1381 war der ganze Ort württembergisch. Dennoch gaben die Grafen und späteren Herzöge das Dorf mehrfach als Lehen an verschiedene Adelsfamilien, zuletzt 1524 an die Familie von Sternenfels. Erst 1749 verkaufte Bernhard von Sternenfels seinen Besitz an Württemberg. Die Burg wurde 1778 abgetragen, an ihrer Stelle hat man später den heutigen Aussichtsturm errichtet. Sternenfels wurde vom württembergischen Oberamt Güglingen aus verwaltet, gehörte seit 1816 zum Oberamt Maulbronn und 1938 bis 1972 zum Landkreis Vaihingen. Im 16. Jahrhundert wurde im Ort die Reformation eingeführt. Sternenfels war aber lange kirchlich nach Leonbronn orientiert und erhielt erst im 19. Jahrhundert eine eigene Pfarrei. Der Ort galt als Dorf der Sandbauern und Korbflechter: Viele der meist wenig bemittelten Bewohner mahlten Brocken aus den Sandsteinbrüchen der Umgebung zu feinem Fegsand (Stubensand) oder flochten Backkörbe und Strohmatten.

Aus Sternenfels stammte der Dialektforscher und Privatgelehrte Friedrich Veit (1871-1913).

Geschichte Diefenbach

Diefenbach
Diefenbach
Das Dorf ist vermutlich im beginnenden Hochmittelalter von Knittlingen aus angelegt worden. Die früheste schriftliche Erwähnung stammt aus dem Jahr 1023 als "Diuffenbach". Bereits seit 1152 ist Besitz der erst kurz zuvor gegründeten Zisterzienserabtei Maulbronn am Ort nachweisbar, ab 1312 auch des Zisterzienserklosters Herrenalb. Erstere konnte schließlich die Ortsherrschaft über ganz Diefenbach erwerben. Nachdem sie 1504 mit ihrem gesamten Gebiet württembergischem Schirm unterstellt wurde, führte das Herzogtum die Reformation ein und gliederte Diefenbach seinem Klosteramt Maulbronn zu. Im Zusammenhang mit der Französischen Revolution erhoben sich 1789 einige Bewohner zum sogenannten "Aufruhr der Diefenbacher", der mit Bestrafung der "Hauptschuldigen" endete. Ab 1806 gehörte das Dorf zum Oberamt Maulbronn und 1938 bis 1972 zum Landkreis Vaihingen.

Ebenfalls in Maulbronner Besitz standen die beiden südöstlich bezihungsweise östlich von Diefenbach gelegenen Klosterhöfe Burrainhof (an der Stelle einer ehemaligen Burg) und Füllmenbacherhof (1085 ersterwähnt), ein nach einer verfallenen hochmittelalterlichen Siedlung wieder aufgebauter Weiler.

 

Literaturhinweise

Sehenswürdigkeiten

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