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Neuenbürg

Die Stadt Neuenbürg in ihrer heutigen Form entstand durch Eingemeindung der bis dahin selbständigen Ortschaften Arnbach, Dennach und Waldrennach zum 1. Januar 1975.

Lage

Neuenbürg rund zehn Kilometer südwestlich von Pforzheim an der Bundesstraße 294 und der Enztal-Bahnlinie von Wildbad nach Pforzheim. Naturräumlich gehört das Stadtgebiet zum westlichen Nordschwarzwald, wobei es sich im Osten bis auf die Enz-Nagold-Platte vorschiebt und Neuenbürg selbst sich ins tiefeingeschnittene, schmale Tal der Enz einschmiegt.

Geschichte Neuenbürg

Neuenbürg
Neuenbürg
Die Stadt Neuenbürg entwickelte sich aus einer Siedlung am Fuße eines Bergspornes über der Enz, auf dem im Hochmittelalter von den Grafen von Vaihingen eine Wehranlage errichtet worden war: "Novum castrum" bzw. "Nuwenburc", also "Neue Burg" (erstmals erwähnt 1272). Die Siedlung in der engen Talsohle der Enz wurde im 14. Jahrhundert zur Stadt erhoben. Zuvor waren die Herrschaftsrechte an die Markgrafen von Baden übergegangen, von ihnen in der ersten Hälfte des 14. Jahrhunderts an die Grafen von Württemberg, die es der Krone von Böhmen zu Lehen auftrugen. In den Jahren 1550-1567 wurde auf dem Berg über der Stadt das Neue Schloss erbaut. Neuenbürg war bis 1938 württembergische Oberamtsstadt und gehörte danach bis 1972 zum Landkreis Calw.

Im Jahr 1783 brannte die Stadt fast vollständig ab; ein kleinerer Brand erfolgte im Jahre 1833. Zudem traten häufig Schäden durch Hochwasser der Enz auf.

Die eng begrenzte Markung erlaubte kaum Landwirtschaft; so stützte sich die örtliche Wirtschaft vor allem auf das Flößergewerbe, die Gerberei sowie auf (Säg-)Mühlen. Hinzu kam der Eisenerzabbau, der hier bereits in prähistorischer Zeit erfolgte. Schon im Jahr 1803 nahm eine Sensenfabrik ihre Produktion auf.

In Neuenbürg sind geboren der Physiker Gottlieb Christoph Bohnenberger (1732-1807), der Dichter und Lehrer Schillers Johann Ulrich Schwindrazheim (1736-1813), der Medizinprofessor Adam Karl August Eschenmajer (1768-1852) sowie der Jurist Heinrich Ernst Ferdinand Bolley (1770-1847). Der Dichter Wilhelm Ganzhorn (1818-1880) wirkte als Oberamtsrichter in Neuenbürg.

Geschichte Arnbach

Arnbach
Arnbach
Arnbach entstand wohl im Rahmen der Besiedlung des Nordschwarzwaldes im Hochmittelalter. Schriftlich erwähnt wurde der Ort erstmals Anfand des 12. Jahrhunderts "Armbach", im Jahr 1231 als "Ahernbach", ein ursprünglicher Gewässername mit dr Baumbezeichnung "Ahorn" als Bestimmungswort. Der Ort kam wohl zusammen mit Neuenbürg im 14. Jahrhundert an Württemberg. Für Arnbach wie auch für die folgenden beiden Stadtteile war jahrhundertelang Neuenbürg Amtssitz, 1938 bis 1972 gehörten sie zum Landkreis Calw.

Geschichte Dennach

Dennach
Dennach
Das Waldhufendorf Dennach, erstmals im Jahre 1368 als "Tenech" - Bezeichnung für eine Stelle mit vielen Tannen (Nadelbäumen) - schriftlich nachgewiesen, entstand als hochmittelalterlicher Rodungsort im Zuge der Besiedlung des Nordschwarzwaldes. Auf der Markung befand sich die Burg der Herren von Straubenhart, die 1381 von Württemberg und Baden gemeinsam zerstört wurde. Die Familie von Straubenhart starb 1442 aus. Über die Jahrhunderte hatten sowohl Baden als auch Württemberg Rechte im Dorf. Seit 1528 stand Dennach mehrheitlich unter württembergischer Herrschaft. Er ist der höchstgelegene Ort des Enzkreises und besitzt eine große und erfolgreiche Tradition im Faustballsport. In Dennach findet alljährlich die weithin bekannte, von Kindern aufgeführte Märchenbeleuchtung statt.

Geschichte Waldrennach

Waldrennach
Waldrennach
Wie Dennach ist auch Waldrennach ein als Waldhufendorf angelegter hochmittelalterlicher Rodungsort. Erstmals erwähnt wurde der Ort vermutlich im Jahr 1256 als "Roneh", zweifelsfrei dann 1404, als er in kirchlicher Hinsicht von der Pfarrei Brötzingen in die neu gegründete Pfarrei Langenbrand umgegliedert wurde. Waldrennach war ein rmes Waldbauerndorf, dessen Bewohner überwiegend von der Holzwirtschaft und den damit zusammenhängenden Handerksberufen und Diensten lebten. Der schon in keltischer Zeit betriebene Eisenerzabbau wure in der ersten Hälftedes 18. Jahrhunderts wieder aktiviert bis zu zehn Gruben waren hier in Betrieb. Im Jahr 1865 wurde der Bergbau eingestellt.
 

Literaturhinweise

Sehenswürdigkeiten

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