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Wer ist zuständig?

Kieselbronn

Das Gemeindegebiet befindet sich auf einer Hochfläche, 338 bis 367 Meter über NN.

Lage

Die Gemeinde liegt nördlich des Enztals im Übergangsbereich zum Kraichgau und rund fünf Kilometer nordöstlich von Pforzheim. Die Bundesautobahn A 8 führt direkt an Kieselbronn vorbei (Ausfahrt Pforzheim-Nord).

Geschichte

Kieselbronn
Kieselbronn
Der vermutlich im Frühmittelalter gegründete Ort ist im Jahre 1100 urkundlich erstmals als "Cussilbrunnin" erwähnt. Grundbesitzer und Herrschaftsinhaber waren unter anderem die Kraichgaugrafen, die Abtei Sinsheim, die Herren von Enzberg, die Grafen von Löwenstein und die Familie von Ramberg. Im 13. Jahrhundert ist vereinzelt auch örtlicher Niederadel nachgewiesen. Schließlich kristallisierte sich eine Zweiteilung der Ortsherrschaft über Kieselbronn heraus, die bis zum Ende des Altern Reiches Bestand hatte: Den einen Teil, welcher dem Reichsritterkanton Kraichgau inkorporiert war, hatten als löwensteinische Lehensträger die Familie Göler von Ravensburg, dann die Herren von Hirschhorn und ab 1632 wieder die Göler inne. Über den anderen Teil verfügte das Kloster Maulbronn, das ab 1504 herzoglich-württembergischem Schutz unterstand und aus dessen Gebiet im weiteren Verlauf des 16. Jahrhunderts das Klosteramt Maulbronn gebildet wurde. Die von Hirschhorns führten die Reformation ein. Die Landeshoheit über ganz Kieselbronn aber wurde von Württemberg beansprucht, das bereits 1510 Lehensherr der Löwensteiner im Ort gewesen war. Während des Pfälzischen Erbfolgekrieges wurde 1692 etwa die Hälfte des Dorfes von französischen Truppen niedergebrannt. Im Rahmen der Mediatisierung stand ganz Kieselbronn ab 1806 unter württembergischer Herrschaft; das junge Königreich trat den Ort aber bereits 1810 an das ebenfalls erst kurz zuvor zum Großherzogtum aufgestiegene Baden ab. Von da ab war das Oberamt, denn Bezirksamt und ab 1936 der Landkreis Pforzheim zuständiger Amtssitz für Kieselbronn.
 

Literaturhinweise

Sehenswürdigkeiten

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