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Ispringen

Die Ispringer Gemarkung liegt 275 Meter über NN im oberen Kämpfelbachtal in den Pfinzgauhügeln des südlichen Kraichgaus.

Lage

Ispringen liegt  rund drei Kilometer nördlich von Pforzheim. Das ursprünglich ganz im Tal gelegene Dorf hat sich längst  an den Hängen ausgedehnt. Ispringen ist Haltepunkt an der Stadtbahnlinie S 5 und liegt damit an der Landesentwicklungsachse Pforzheim - Karlsruhe. Die Ausfahrt Pforzheim-Nord der Bundesautobahn A 8 ist nur wenige Minuten entfernt.

Lage

Ispringen
Ispringen
Ispringen wurde im Jahre 1272 als "Yspringen" erstmals erwähnt, im Jahre 1315 als "Vspringen" ("Uspringen"). Der Name bezieht sich vermutlich auf die im Ort entspringende Kämpfelbach-Quelle. Ispringen gilt als später Ausbauort, der von Neidlingen (Neulingen, im 14. Jahrhundert abgegangen) aus besiedelt wurde und zur dortigen Pfarrei gehörte. Die Herrschaftsverhältnisse lassen sich erst spät fassen. Im frühen 14. Jahrhundert lag die Ortsherrschaft beim Dominikanerinnenkloster Pforzheim, 1564 ging sie an die Markgrafschaft Baden über, welche die Reformation einführte. Ispringen gehörte bis 1972 zum Oberamt beziehungsweise Bezirksamt und späteren Landkreis Pforzheim. Durch Abspaltung von der 1821 unierten evangelisch-protestantischen Landeskirche bildete sich um 1835 in Ispringen eine neue lutherische Pfarrgemeinde, die Zentrum einer regionalen "Erweckungsbewegung" wurde. Durch die Nähe zu Pforzheim war die Gemeinde schon früh eine Arbeiterwohnsiedlung. Aufgrund seiner Größe konnte Ispringen in der letzten baden-württembergischen Gemeindereform seine Selbständigkeit bewahren.
             

Literaturhinweise

In der Jahrbuchreihe "Der Enzkreis - Historisches und Aktuelles" finden Sie die Beiträge:

  • 100 Jahre Dentaurum. Vom Handwerksbetrieb zum führenden Zentrum dentaler Technologie
    von Fritz Bestelmeyer in Jahrbuch `86/87
  • Die Autobahn A 8 im Enzkreis. Entwicklung - Bauraumordnerische Bedeutung
    von Diplom-Ingenieur Jens Kück in Jahrbuch 9
  • Ispringen. Ein kurzer Überblick über die Geschichte einer längst erwachsenen Tochter
    von Heike Sartorius in Jahrbuch 11

Sehenswürdigkeiten

Evangelische Kirche von 1775/77
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