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Friolzheim

Die Gemeinde Friolzheim liegt auf einer Höhe von 453 bis 510 Metern über NN. Überregional bekannt ist der traditionelle Friolzheimer Pfingstmarkt.

Lage

Die Heckengäu-Gemeinde liegt im Grenzbereich zwischen Nordschwarzwald und östlichem Schwarzwald-Vorland etwa zehn Kilometer südöstlich von Pforzheim an der Bundesautobahn A 8 (Ausfahrt Heimsheim).Friolzheim ist sowohl beliebter Wohnort als auch Unternehmensstandort und Teil des Gemeindeverwaltungsverbandes Heckengäu. Der Württembergische Brüderbund e. V. unterhält hier ein Freizeitheim mit hohen Übernachtungszahlen.

Geschichte

Friolzheim
Friolzheim
Friolzheim ist einer der letzten Orte des sogenannten Altsiedellandes vor dem erst später erschlossenen Schwarzwald. Bei Friolzheim wurde ein sogenannter Leugenstein gefunden, der durch seine Entfernungsangabe nach "Portus" die römische Gründung Pforzheims beweist. Die ersturkundliche Erwähnung des Ortes Friolzheim stammt aus dem beginnenden 12. Jahrhundert als "Friolfeshein" beziehungsweise "Friolssheim"; der Erstbestandteil des Ortsnamens geht auf einen Personennamen zurück. Zunächst sind Besitzungen des Klosters Hirsau bekannt, später gelangte der Ort zur Herrschaft Steinegg und 1407 mehrheitlich in den Besitz der Familie von Gemmingen. Im Gegensatz zu deren Hauptbesitz wurde Friolzheim aber 1461 wieder an das Kloster Hirsau veräußert. Das Herzogtum Württemberg ergriff im 16. Jahrhundert mit der Reformation und Säkularisierung des Klosterbesitzes von Friolzheim Besitz und integrierte es seinem Klosteramt Hirsau. Nach dessen Auflösung gehörte Friolzheim von 1808 bis 1972 zum Oberamt beziehungsweise späteren Landkreis Leonberg. Im Zweiten Weltkrieg erlitt der Ort beträchtliche Zerstörungen.

Aus Friolzheim stammt der Gymnasiallehrer und Erlanger Privatdozent Johann Josua Stutzmann (1777 - 1816).
             

Literaturhinweise

In derJahrbuchreihe "Der Enzkreis - Historisches und Aktuelles" finden Sie die Beträge:

  • Traditionsnotiz und „Ersterwähnung“.
    Zum Umgang mit Ortsnennungen in undatierten Einträgen des Codex Hirsaugiensis
    am Beispiel von Mühlhausen, Tiefenbronn und Friolzheim
    von Stephan Molitor in Jahrbuch 11

Sehenswürdigkeiten

  • Evangelische Pfarrkirche
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