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Wer ist zuständig?

Gemeinde Eisingen

Die Gemeinde liegt in den Pfinzgauhügeln des südlichen Kraichgaus rund sieben Kilometer nordwestlich von Pforzheim in Höhenlagen von 207 bis 360 Metern über NN.

Lage

Blick auf Eisingen, im Hintergrund das Wohngebiet Waldpark.
Blick auf Eisingen, im Hintergrund das Wohngebiet Waldpark.
In den Hügeln des Pfinzgaus im südlichen Kraichgau gelegen ist Eisingen wenige Kilometer von der Bundesautobahn A 8 (Ausfahrt Pforzheim-Nord) entfernt. Aufgrund gesunder Strukturen hat sich die Gemeinde ihre Selbstständigkeit bewahren können. Zur Nutzung von Rationalisierungsmöglichkeiten hat Eisingen sich mit den Nachbargemeinden Kämpfelbach und Königsbach-Stein zum Gemeindeverwaltungsverband Kämpfelbachtal zusammen geschlossen.

Geschichte

Eisingen ist der Ort der ältesten frühmittelalterlichen Siedlungsschicht. Seine erste urkundliche Erwähnung als "Ysingen" ist vermutlich in die erste Hälfte des 9. Jahrhunderts datierbar, auch wenn dieser Beleg nur in einer Chronik des 16. Jahrhunderts überliefert ist. Der Ortsname leitet sich möglicherweise von dem Führer des alemannischen Personenverbandes ab, der die Siedlung gründete. Die mittelalterlichen Herrschaftsverhältnisse sind relativ unklar. Die Klöster Reichenau und Hirsau hatten hier Besitz; im Mittelalter ist vereinzelt Ortsadel bezeugt. Ab 1416 erwarb die Markgrafschaft Baden Anteile am Dorf und konnte im weiteren Verlauf des 15. Jahrhunderts ganz Eisingen unter ihre Herrschaft bringen. Die regionale Verwaltung erfolgte über das Oberamt Pforzheim; 1803 wurde Eisingen vorübergehend dem Amt Stein zugeteilt, gelangte nach dessen Auflösung 1821 aber wieder zum Oberamt. Das Oberamt Pforzheim wurde später Bezirksamt und ab 1936 Landkreis Pforzheim. Der Ort hat eine große Weinbautradition.
             

Literaturhinweise

In der Jahrbuch-Reihe "Der Enzkreis - Historisches und Aktuelles" finden Sie die Beiträge:

  • Die Eisinger Kelter
    von Hermann Schönleber in Jahrbuch `87/88
  • Erik Alfred Metzler zum 75. Geburtstag. Dem Pädagogen, Chorleiter, Komponisten und Publizisten aus Eisingen
    von Esther Schmalacker-Wyrich in Jahrbuch `89/90
  • Vom Ackerbürger- und Weingärtnerdorf zur Arbeiterwohngemeinde. Ein Überbrick über die Geschichte Eisingens
    von Heike Sartorius in Jahrbuch 12
  • Die außergewöhnliche Geschichte des Eisinger Jugendzentrums
    von Andreas Klotz in Jahrbuch 13

Sehenswürdigkeiten

  • Evangelische Pfarrkirche (um 1500) mit Zyriakusglocke (1493)
  • Kelter (1556/57) mit Keltermuseum und Kelterstübchen (1760)
    In dem baulichen Kleinod aus dem Jahr 1556 wurde noch bis 1949 gekeltert. Zu sehen sind alte Gerätschaften von Weinbau und Küferei.
    Standort: Kelterstraße, 75239 Eisingen)
    Besichtigung nach Vereinbarung mit der Gemeindeverwaltung (Telefon: 07232 3811-0)
  • "Eisinger Loch" (Dolinenlandschaft) östlich des Ortes Richtung Neulingen-Göbrichen
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