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Datum: 17.09.2021

Landrat Rosenau gratuliert Birgit Förster: Niefern-Öschelbronns Bürgermeisterin ist seit 25 Jahren im Öffentlichen Dienst

Seit einem Vierteljahrhundert ist Niefern-Öschelbronns Bürgermeisterin Birgit Förster im Öffentlichen Dienst tätig. Dafür erhielt die Rathauschefin der Doppelgemeinde kürzlich – coronabedingt mit etwas Verspätung – aus den Händen von Landrat Bastian Rosenau die Dankurkunde des Ministerpräsidenten.

Die gebürtige Aachenerin absolvierte von 1994 bis 1997 ein Studium zur Diplomverwaltungswirtin an der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung des Bundes in Mannheim. Ihre berufliche Laufbahn führte sie zunächst in die Bundeswehrverwaltung in Nordrhein-Westfalen und ab 2003 nach Calw. 2010 wurde Förster Verwaltungsleiterin in der Polizeidirektion Böblingen. Nach einer Auszeit aus familiären Gründen übernahm sie 2014 die Hauptamtsleitung in der Gemeinde Neubulach im Landkreis Calw.

Zwei Jahre später warf Förster bei der Bürgermeisterwahl in Niefern-Öschelbronn ihren Hut in den Ring und schlug mit 52,7 Prozent der Stimmen gleich im ersten Wahlgang sechs Mitbewerber aus dem Feld und trat zum 1. Juli 2016 die Nachfolge des langjährigen Schultes Jürgen Kurz an. Seit 2019 sitzt die 48-Jährige auch für die Freien Wähler im Kreistag des Enzkreises. Förster ist verheiratet, hat zwei erwachsene Kinder und wohnt inzwischen im Ortsteil Öschelbronn.

Die - nach eigenen Aussagen - „rheinische Frohnatur“ ist angetreten, um die finanziell gut aufgestellte zweitgrößte Kommune im Kreis zu einer „Mitmach-Gemeinde“ zu entwickeln. Sie selbst setzt auf Bürgernähe und ist daher auf vielen Kanälen präsent, um ihre Einwohnerinnen und Einwohner mitzunehmen und zu einer aktiven Zusammenarbeit anzuregen. Entsprechend sorgte sie auch in Corona-Zeiten sehr schnell dafür, dass die Gemeinderatssitzungen digital in die Wohnzimmer der Bürger übertragen werden konnten. Und als Ersatz für den ebenfalls aus Pandemiegründen verschobenen Festakt zum 50-jährigen Gemeindejubiläum initiierte die quirlige Rathauschefin kurzerhand ebenfalls ein digitales Format.

„Ich bin total verliebt in die Niefern-Öschelbronner Bürgerinnen und Bürger, in die schöne Landschaft, die Vielfalt und die Gegensätze, die sich zum Beispiel im neuen Stelenweg zeigen, der die Ortsteile verbindet“, sprüht Förster vor Begeisterung über „ihre“ Kommune. „Bürgermeisterin zu sein ist eine Berufung für mich!“

Daran hegt der Landrat nicht den geringsten Zweifel. Der Kreischef bescheinigte Birgit Förster eine vertrauensvolle Zusammenarbeit und bis dato eine hervorragende Arbeit für die Gemeinde, „für die sie sich mit großer Kompetenz, viel Elan und Kreativität und einer gesunder Portion Hartnäckigkeit einsetze“.