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Datum: 12.01.2026

Selbsthilfegruppe Trigeminusneuralgie trifft sich regelmäßig in Ispringen: Gemeinsam Schmerzen bewältigen

Menschen, die an Trigeminusneuralgie leiden, sowie ihre Angehörigen sind herzlich eingeladen, sich einer Selbsthilfegruppe anzuschließen, die bereits vor 12 Jahren gegründet wurde und sich jeden letzten Dienstag im Monat (außer im Dezember) jeweils um 15:30 Uhr im Bürgerhaus Regenbogen in Ispringen am Dorfplatz 1 trifft. Darauf weist die KISS, die Kontakt- und Informationsstelle
für Selbsthilfe/Selbsthilfegruppen, hin. Bei den Treffen steht der Austausch über Therapien, Medikamente und deren Verträglichkeit, über Kliniken, chirurgische Eingriffe, aber auch über Strategien im Umgang mit dem Schmerz im Vordergrund.

Trigeminusneuralgie ist eine sehr schmerzhafte Krankheit. Betroffene leiden unter blitzartigen, stechenden und elektrisierenden Nervenschmerzen im Gesicht, die an Heftigkeit kaum zu überbieten sind. Die Attacken sind meist einseitig und halten Sekunden bis Minuten an. Auslöser können so alltägliche Dinge wie Sprechen, Schlucken, Berührungen oder auch nur ein kalter Luftzug sein.

Wie wirkt sich das auf die Lebensqualität aus?
Da der plötzliche einschießende Schmerz den Betroffenen fast vollständig handlungsunfähig macht, geraten viele Menschen, die unter dieser Krankheit leiden, in Panik. Dies hat zur Folge, dass sich depressive Verstimmungen bis hin zu Suizidgedanken einstellen können. Da die Krankheit für Betroffene und deren Angehörige psychisch sehr belastend sein kann, besteht zudem die Gefahr, in die Isolation zu geraten. Aus diesem Grund ist es laut KISS wichtig, in der Gruppe Gemeinschaft, Halt und Stärke zu suchen.

Weitere Infos finden sich auf der Homepage www.selbsthilfe-trigeminus-pforzheim.de. Wer an den Treffen der Selbsthilfegruppe teilnehmen möchte, kann sich auch telefonisch unter 07231 308-9199 bei der Kontaktstelle beziehungsweise unter 07237 4861066 oder per Mail an roma1252@gmx.de melden.

(enz)