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20.07.2020

Neue Verwaltungsvorschrift »Nachhaltige Waldwirtschaft«: Fördermittel für den Wald bei Schäden durch Dürre, Stürme und Borkenkäfer

Die Wälder in Baden-Württemberg befinden sich in einer Ausnahmesituation: Der Klimawandel hat ihnen mit Dürre, Hitze und Schädlingen stark zugesetzt. „Oberstes Ziel muss es sein, den Wald mit all seinen Leistungen für Mensch und Umwelt zu erhalten“, sagt Andreas Roth, Leiter des Enzkreis-Forstamts. Deshalb sei es erfreulich, dass die neu aufgestellte Verwaltungsvorschrift „Nachhaltige Waldwirtschaft“ eine passgenaue und schnelle Unterstützung für alle Waldbesitzer bietet, nicht nur im Gemeinde-, sondern auch im Privatwald.

Ein wesentlicher Bestandteil der neuen Fördermaßnahmen wird die Unterstützung der Waldbesitzer bei der Aufarbeitung von Schadholz sein. Der Fördersatz des letzten Jahres wurde auf sechs Euro je Festmeter (ohne Rinde) erhöht. Für das Entrinden von Schadholz sind pro Festmeter sieben Euro vorgesehen. Gefördert werden auch das Hacken von brut-tauglichem Nadelholz, um ein Einnisten des Borkenkäfers zu verhindern, sowie weitere Maßnahmen zur Aufarbeitung.

Zentraler Bestandteil der Vorschrift sind Pauschalbeträge und Vereinfachungen bei der Förderung einer anstehenden Wiederbewaldung. Zudem wurde ein komplett neues Maßnahmenpaket zur Förderung des Waldnaturschutzes geschaffen. Detaillierte Informationen hat die Landesforstverwaltung im Förderwegweiser des Landes unter www.foerderwegweiser.landwirtschaft-bw.de in der Rubrik Forstwirtschaftliche Fördermaßnahmen bereitgestellt. Selbstverständlich beraten auch die Försterinnen und Förster gerne für eine bestmögliche Unterstützung.

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