Sprungziele
Zum Aktivieren des Google-Übersetzers bitte klicken. Wir möchten darauf hinweisen, dass nach der Aktivierung Daten an Google übermittelt werden.
Mehr Informationen zum Datenschutz
Seiteninhalt
15.05.2020

Firma Müller-Fleisch: Allgemeinverfügung wird verlängert

Die am 17. April erlassene Allgemeinverfügung, mit der das Landratsamt die Firma Müller Fleisch komplett unter Arbeits-Quarantäne stellte, wird um drei Wochen verlängert; das teilt die Kreisverwaltung mit. Damit gelten Beschränkungen für die Beschäftigten nunmehr bis zum 8. Juni. Die Verfügung vom 17. April läuft am Sonntag aus.

Die neue Bestimmung, die Verbraucherschutz-Dezernent Dr. Daniel Sailer „Allgemeinverfügung 2.0“ nennt, enthält eine wichtige Veränderung: Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Firma, die positiv auf Corona getestet worden waren, werden von der Quarantäne ausgenommen, sobald sie – ärztlich diagnostiziert – als genesen gelten. Aktuell sind das dreiviertel der 399 insgesamt positiv Getesteten. Diese knapp 300 Beschäftigten dürfen also ab Montag wieder einkaufen und Busse und Bahnen benutzen. Die allgemeinen Regelungen der Corona-Verordnung, zum Beispiel zum Abstand oder zur Hygiene, gelten aber auch für diesen Personenkreis.

Wer positiv getestet und noch krank oder in der zweiwöchigen Quarantäne ist, darf die Wohnung, Unterkunft oder Quarantäne-Einrichtung generell nicht verlassen, also auch nicht arbeiten gehen. Für alle anderen Beschäftigten von Müller Fleisch, also diejenigen, die bislang stets negativ getestet wurden, bleibt es bei der gleichen Regelung wie bisher: Der Aufenthalt ist ihnen nur zu Hause und in der Firma sowie auf dem direkten Weg zur Arbeit gestattet. Den ÖPNV dürfen sie nicht benutzen und auf dem Weg zur Arbeit müssen sie einen Mund-Nase-Schutz tragen. Unter diese Regelung fallen auch weiterhin Mitarbeiter des Landratsamts selbst, die vor Ort arbeiten, beispielsweise die Leiterin des Verbraucherschutz- und Veterinäramts, Dr. Linda Koiou.

Wie bereits die erste Verfügung vom 17. April kann auch die neue vorzeitig beendet werden – oder aber erneut verlängert, je nach Entwicklung des Geschehens in dem Betrieb. Nicht verlängert wird die ergänzende Allgemeinverfügung vom 23. April. Mit ihr hatte der Enzkreis auch Familienmitglieder, Lebenspartner oder Mitbewohner von Müller Fleisch-Beschäftigten unter eine 14-tägige Quarantäne gestellt.

Seite zurück Nach oben Drucken