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15.03.2020

OB Peter Boch und Landrat Bastian Rosenau aktuell zum Corona-Virus: Dank und Anerkennung für Einsatzkräfte und medizinisches Personal - Nachbarschaftshilfe stärken

Einen großen Dank sprechen Oberbürgermeister Peter Boch und Landrat Bastian Rosenau den Menschen in der Region aus, die sich um all jene kümmern, die krank sind und der Pflege bedürfen. „Sie verdienen unser aller Anerkennung und höchsten Respekt“, so die beiden Verwaltungschefs. Allen voran Ärzte und Pflegekräfte in den Kliniken, für die die Corona-Krise womöglich erst am Anfang stehe, aber auch den niedergelassenen Medizinern und den Rettungssanitätern von Rotem Kreuz, Arbeiter-Samariter-Bund und Malteser Hilfsdienst gebühre dieser Dank.

„Sie stellen sich in den Dienst an der Gemeinschaft, obwohl viele von Ihnen sich selbst Sorgen machen – um die eigene Gesundheit oder die ihrer Angehörigen“, sagt Bastian Rosenau.

„Es ist ein gutes Zeichen, dass die Schließung der Krankenhäuser für Besucher fast durchweg auf Verständnis stößt“, meint OB Boch. Er hoffe, dass das gleichfalls bei der ab Anfang der Woche auch offiziell geltenden Besuchssperre in Seniorenheimen und Pflegeeinrichtungen so sein werde: „Wir müssen jetzt ganz besonders die Menschen schützen, die am empfindlichsten auf das Corona-Virus reagieren.“ Dazu gehören neben Älteren und Kranken auch Menschen, deren Immunsystem geschwächt ist, beispielsweise nach einer Krebsbehandlung. Kinder und Jugendliche hingegen erkranken offenbar kaum schwer – können aber zur Verbreitung des Virus beitragen. Deshalb sei es wichtig, dass sie nach der Schließung von Schulen und Kitas ab Dienstag den Kontakt mit den Freunden auf ein Minimum reduzieren. „Leider müssen die Großeltern als Anlaufstelle und Spielkamerad derzeit auch ausgeklammert werden“, sagt Boch.

„Es sind außergewöhnliche Herausforderungen, vor denen wir stehen“, sagt Landrat Rosenau. Die Menschen in den Verwaltungen – ob bei der Stadt, im Landratsamt oder in den Gemeinden im Kreis – täten alles, um die Einschränkungen im täglichen Leben für die Bürger erträglich zu machen. Hinzu komme die Unterstützung des medizinischen Bereichs: „Das Funktionieren der Kliniken und die Versorgung durch die niedergelassene Ärzteschaft haben absolute Priorität“, betonen OB und Landrat. Das gelte sowohl für die Taskforce im Landratsamt als auch den Verwaltungsstab im Rathaus.

Hinzu kommt die „Steuerungsgruppe medizinische Versorgung Covid 19“, die die medizinische Versorgung koordiniert. Neben den großen Krankenhäusern Helios, Siloah und den Enzkreiskliniken sind dort auch die kleineren stationären Einrichtungen (Arcus, Kinderzentrum Maulbronn), die Haus- und Fachärzteschaft und die Rettungsdienste vertreten, zudem Feuerwehr und Polizei und die beiden Verwaltungen.

Peter Boch und Bastian Rosenau appellieren abschließend an die Hilfsbereitschaft der Menschen: „Schauen Sie nach Ihren Nachbarn und bieten Sie Ihre Hilfe an. Gerade ältere Menschen, die alleine leben, sind verängstigt oder machen sich Sorgen, einkaufen zu gehen.“ Es gehe in der Krise darum, füreinander da zu sein – auch wenn es wichtig sei und bleibe, eine körperliche Distanz von eineinhalb bis zwei Metern zu wahren.

Wie das Gesundheitsamt mitteilt, wurden seit Freitag zwei weitere Personen in der Stadt Pforzheim positiv auf das neuartige Corona- Virus getestet. Alle befinden sich in häuslicher Quarantäne. Laut Gesundheitsamt geht es allen Erkrankten gut. Insgesamt liegt damit die Zahl der Corona- Fälle im Enzkreis bei neun, in Pforzheim sind es aktuell sechs bestätigte Fälle.

Aktuell hat das Robert- Koch- Institut seine Liste der Risikogebiete um das österreichische Bundesland Tirol und Spaniens Hauptstadt Madrid erweitert. Bundesgesundheits-minister Jens Spahn hat darüber hinaus an Reiserückkehrer aus ganz Österreich und aus der Schweiz appelliert, zunächst zwei Wochen zuhause zu bleiben, auch wenn man keine Symptome zeige.

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