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13.02.2020

Milde Temperaturen und Regen lassen die jährliche Amphibienwanderung beginnen - Einige Straßen im Enzkreis gesperrt

Feuersalamander auf dem Weg zu seinen Laichgewässern (Bild: Gerold Vitzthum)

Bei den derzeit herrschenden relativ milden Temperaturen und vorzugsweise nachts und bei feuchter Witterung beginnen Amphibien ihre Wanderung von den Winterquartieren zu den Laichgewässern. Dort, wo die geschützten Tiere bei ihrer Wanderung Straßen queren müssen, stellen zahlreiche Helfer Schutzzäune auf. Die Tiere können so eingesammelt und sicher über die Straßen gebracht werden.

An den Sammelstrecken gibt es zum Schutz der ehrenamtlichen Helfer zwischen 19 Uhr am Abend und 8 Uhr am Morgen Geschwindigkeitsbegrenzungen. Die Verkehrsteilnehmer werden gebeten, an den gekennzeichneten Strecken besonders vorsichtig zu fahren, um die Helfer nicht zu gefährden. Während der Wanderzeit der Amphibien ganz für den Verkehr gesperrt werden die Gemeindeverbindungsstraßen Bilfingen – Stein und Ellmendingen – Nöttingen sowie die Kreisstraße K 4517 Richtung Freudenstein.

Aktiv bei den Sammelaktionen sind insbesondere Naturschutzverbände, Jäger, Angler, die kirchliche Jugend sowie zahlreiche Einzelpersonen. Unterstützung bei ihrer Arbeit erhalten sie von den Gemeinden und den Straßenmeistereien, die Zäune aufbauen, Hinweisschilder anbringen und Umleitungen einrichten. Durch die engagierte Arbeit aller Beteiligten werden so allein im Enzkreis bis zu 40.000 Tiere jährlich vor dem sonst sicheren Verkehrstod bewahrt.

Weitere helfende Hände sind jederzeit willkommen. Interessierte können sich bei Bettina Kopietz vom Amt für Baurecht und Naturschutz des Enzkreises melden. Sie ist unter Telefon 07231 308- 9240 oder per Mail an Bettina.Kopietz@enzkreis.de zu erreichen.

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