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27.11.2019

Enzkreis erneut als »Fairtrade-Landkreis« zertifiziert


Der Enzkreis darf sich für weitere zwei Jahre »Fairtrade-Landkreis« nennen. Darüber freuen sich Landrat Bastian Rosenau (rechts), Erster Landesbeamter Wolfgang Herz (Zweiter von links) sowie Lisa Andes, Angela Gewiese und Dr. Jannis Hoek (von links) von der Stabsstelle Klimaschutz und Kreisentwicklung. (enz)

Der Enzkreis darf sich für weitere zwei Jahre „Fairtrade-Landkreis“ nennen. Diese erfreuliche Nachricht samt einer entsprechenden Urkunde erhielt Landrat Bastian Rosenau dieser Tage von „TransFair e.V./Fairtrade Deutschland“ mit Sitz in Köln. „Nachdem uns der Titel im Jahr 2017 erstmals verliehen wurde und wir nun weiterhin alle fünf Kriterien der Fairtrade-Towns-Kampagne erfüllen, wurde die Auszeichnung verlängert“, freut sich der Kreischef, der dies als schöne Bestätigung für die nachhaltige Verankerung des fairen Handels im Enzkreis betrachtet.

Laut Rosenau koordiniert eine Steuerungsgruppe auf Basis eines entsprechenden Kreistagsbeschlusses alle Aktivitäten; sie arbeitet dabei eng mit lokalen Akteuren aus Politik, Zivilgesellschaft und Wirtschaft zusammen und sorgt so für eine stärkere Verwendung von Produkten aus fairem Handel in den Betrieben der Region, aber auch in der Kreisverwaltung selbst. Zudem wird in Schulen und Vereinen verstärkt Aufklärungs- und Bildungsarbeit geleistet und großen Wert gelegt auf eine breit angelegte Öffentlichkeitsarbeit – so beispielsweise bei der Herausgabe eines Einkaufsführers oder bei der Vermarktung einer „Enzkreis-Genusskiste“ mit Produkten aus fairem beziehungsweise regionalem Handel, die sich nach Worten Rosenaus auch hervorragend als Weihnachtsgeschenk eignet.

„Wir haben in Sachen Fairtrade bereits viele tolle Dinge auf den Weg gebracht und verstehen die verlängerte Auszeichnung als Aufforderung für ein weiterführendes Engagement“, so der Erste Landesbeamte und zuständige Dezernent, Wolfgang Herz, der bei dieser Gelegenheit betont, dass die Fairtrade-Towns-Kampagne dem Enzkreis auch konkrete Handlungsmöglichkeiten zur Umsetzung der nachhaltigen Entwicklungsziele der Vereinten Nation bietet, die 2018 im Leitbild des Kreises verankert wurden. Unter dem Motto „global denken, lokal handeln“ leiste der Enzkreis hier auch in Form seiner Klimapartnerschaft mit dem Masasi Distrikt in Tansania einen wichtigen Beitrag und sei aufgrund dessen bei der Verleihung des Deutschen Nachhaltigkeitspreises vor ein paar Tagen unter den Top 3 gelandet.

Das globale Netzwerk der Fairtrade-Towns umfasst über 2.000 Kommunen in insgesamt 36 Ländern, davon rund 650 in Deutschland. „Wir sind sehr stolz, dass der Enzkreis Teil dieses internationalen Netzwerks ist und werden uns weiterhin mit viel Elan dafür einsetzen, den fairen Handel auf lokaler Ebene zu fördern“, so Landrat Rosenau abschließend. „Besonders freut mich jedoch, dass auch einige Städte und Gemeinden im Enzkreis mit am gleichen Strang ziehen: Neben Mühlacker, Heimsheim und Wimsheim haben dieses Jahr nun auch Maulbronn und Straubenhardt die Fairtrade-Zertifizierung erreicht.“

Weitere Informationen zu Fairtrade im Enzkreis gibt es im Internet unter https://www.fairtrade-towns.de/fairtrade-towns/stadt/enzkreis oder bei Angela Gewiese von der Stabsstelle Klimaschutz und Kreisentwicklung unter Telefon 07231 308-9486 beziehungsweise per Mail an angela.gewiese@enzkreis.de.

(enz)

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