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06.11.2019

Gleichstellungsbeauftragte des Enzkreises: Kinga Golomb folgt im Januar auf Martina Klöpfer


Freuen sich über den nahtlosen Übergang: Landrat Bastian Rosenau (links) und Erster Landesbeamter Wolfgang Herz mit Kinga Golomb (Zweite von links), die Anfang nächsten Jahres Martina Klöpfer in der Funktion als Gleichstellungsbeauftragte nachfolgen wird.

Kinga Golomb wird ab dem 1. Januar 2020 die neue Gleichstellungsbeauftragte beim Landratsamt Enzkreis. Sie folgt damit auf Martina Klöpfer, die in dieser Funktion rund 28 Jahre beim Kreis aktiv war und Anfang nächsten Jahres in die Freistellungsphase der Altersteilzeit geht.

Kinga Golomb studierte nach dem Abitur an der Ruhr-Universität in Bochum Sozialwissenschaften und spezialisierte sich im Masterstudienprogramm vor allem auf „Geschlechterforschung und Gender Mainstreaming“. Im Rahmen ihres Studiums verfasste sie eine eigene qualitative Forschung zur „Unterrepräsentanz von Frauen in der Kommunalpolitik“, die als Auftrag der Stadt Bochum vergeben und anschließend publiziert worden war. Neben dem Studium war die 30-Jährige viele Jahre als Freie Journalistin für die größte deutsche Regionalzeitung tätig.

Aktuell ist Kinga Golomb als Integrationsbeauftragte bei der Stadt Ettlingen beschäftigt. Dort fungiert sie als zentrale Anlaufstelle für Bürgerinnen und Bürger, für Zugewanderte und Verwaltungsbedienstete zu den Themen Integration und Migration. Darüber hinaus ist Kinga Golomb Dozentin an der Verwaltungsschule Karlsruhe, wo sie beispielsweise Seminare zu „Aufbau und Pflege von Integrationsnetzwerken“ und zur „Zusammenarbeit mit dem Ehrenamt“ gibt.

„Ich bin motiviert und freue mich auf die neuen Herausforderungen“, so die in Nordrhein-Westfalen aufgewachsene Kinga Golomb, die zum einen an die Ziele und Maßnahmen des bestehenden „Regionalen Aktionsplans zur Chancengleichheit von Frauen und Männern im Enzkreis“ anknüpfen, aber auch neue Impulse in der Gleichstellungsarbeit setzen möchte. Sie denkt hier etwa an „Empowerment von Frauen mit Zuwanderungsgeschichte“ oder „Gleichstellung mit Blick auf Männer“ - denn Chancengleichheit soll nach ihrer Auffassung für jedes Geschlecht gelten.

Wichtig ist der neuen Gleichstellungsbeauftragten außerdem im Zeitalter der Digitalisierung, neue Wege der multimedialen Interaktion zu gehen und Neue Medien in ihre Arbeit einzubinden. (enz)

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