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06.08.2019

Enzkreis möchte erneut Stück vom eea-Kuchen

Probieren den Geschmack von Gold (v.l.n.r.): Erster Landesbeamter Wolfgang Herz, eea-Koordinatorin Heike Wiest und die Auditorin Dr. Gabi Zink-Ehlert, Landrat Bastian Rosenau sowie die Leiterin der Stabsstelle Klimaschutz und Kreisentwicklung, Edith Marqu

Kürzlich fand im Landratsamt die Rezertifizierung für den European Energy Award (eea) statt. Mit dem Audit, einer Art Prüfung, wird die Einhaltung von Qualitätsanforderungen in der Klimaschutzarbeit einer Kommune durch einen externen Auditor nachgewiesen. Im Landratsamt ist man optimistisch, die notwendigen Hürden genommen und sogar das letzte Resultat aus dem Jahr 2017 übertroffen zu haben. Das Ergebnis des diesjährigen Audits wird nach der Sommerpause erwartet.

Der eea ist ein internationales Qualitätsmanagement- und Zertifizierungsinstrument für den kommunalen Klimaschutz. Mittlerweile nehmen mehr als 1.500 Städte und Gemeinden in 16 Ländern teil. Der Enzkreis konnte bereits bei der ersten Zertifizierung 2012 den Gold-Status erreichen und beteiligt sich nun zum vierten Mal. „Durch den eea lassen sich sowohl die Anstrengungen als auch die Erfolge des Landkreises im Klimaschutz neutral messen und vergleichen“, erklärt die Leiterin der Stabsstelle Klimaschutz und Kreisentwicklung, Edith Marqués Berger, die Teilnahme am Wettbewerb: „Er ermöglicht eine systematische Kontrolle und Umsetzung unserer Klimaschutzaktivitäten.“ Nicht zuletzt dank des eea werde die Kreisverwaltung ihr Klimaziel bis 2020 übererfüllen können.

Die kommunalen Aufgaben im Klimaschutz sind vielfältig und durchdringen nahezu alle Arbeitsbereiche einer Verwaltung: vom Fuhrpark- und Liegenschaftsmanagement über Bauchrecht und Naturschutz, Abfall-, Land- und Forstwirtschaft bis zum Bildungs- und Personalbereich. Sogar im Gesundheitsamt ist das Klima von Bedeutung – infolge des Auftretens neuer Tier- und Pflanzenarten und der damit verbundenen gesundheitlichen Folgen. Entsprechend verdeutlicht Landrat Bastian Rosenau: „Wie der Klimaschutz ist der eea ein Gemeinschaftswerk, das nur durch die engagierte Mitarbeit und den Rückhalt aller Verantwortlichen im Haus gelingen kann.“

Für die Arbeit am eea trifft sich das Lenkungsteam in regelmäßigen Abständen. Dessen Vorsitzender Wolfgang Herz, Erster Landesbeamter und Dezernent für Infrastruktur, Umwelt und Gesundheit, betont die hohe Verantwortung des Kreises: „Wir wollen mit der Teilnahme am eea eine Vorreiterrolle einnehmen und Vorbild sein. Die Arbeit am Klimaschutz kann dabei nicht am Abend des Audits enden, sondern muss gelebter Alltag sein und bleiben.“ Unterstützt wird der Landkreis dabei von der eea-Beraterin Heike Wiest von der Klimaschutz- und Energieagentur Baden-Württemberg (KEA).

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