Sprungziele
Zum Aktivieren des Google-Übersetzers bitte klicken. Wir möchten darauf hinweisen, dass nach der Aktivierung Daten an Google übermittelt werden.
Mehr Informationen zum Datenschutz
Seiteninhalt
05.07.2019

Ampelanlagen an der Regelbaumstraße jetzt in Betrieb - Maßnahme soll Unfallschwerpunkt entschärfen

So sah die Regelbaumstraße noch am Mittwochmorgen aus. Inzwischen ist der Umbau der Kreuzung mit der L 562 fertig.

Zunächst waren zwei Kreisverkehre geplant, dann kam die Teileröffnung der Pforzheimer Westtangente im Zuge der neuen B 463 dazwischen: Recht kurzfristig entschied sich der Enzkreis im Frühjahr, zunächst Ampeln an der Kreuzung der Regelbaumstraße (K 4538) mit der Landesstraße 562 nach Keltern zu installieren. Damit trägt das Landratsamt der Verschiebung der Verkehrsströme von der A 8-Anschlussstelle Pforzheim West Rechnung. Nun ist die Maßnahme fertiggestellt und die Ampeln sind in Betrieb.

„Wir hoffen, dass sich der Verkehr an dieser neuralgischen Stelle dadurch nun effizient und möglichst unfallfrei steuern lässt“, sagt Erster Landesbeamter und zuständiger Straßenbau-Dezernent Wolfgang Herz. Denn die Kreisstraße dort sei schon seit Jahren bekannt für ihre Unfallhäufung. Für eine deutliche Verbesserung sollen nun Linksabbiegespuren und die verkehrsabhängige Steuerung der beiden Lichtsignal-Anlage sorgen. „So wird der Verkehr vor allem in den Hauptverkehrszeiten eindeutig und sicher über die Knoten hinweggelenkt“, so Herz. Er verweist jedoch darauf, dass dies eine Zwischenlösung darstellen soll, bis die Verkehrsauswirkungen des 3. Bauabschnitts der Westtangente zuverlässig beurteilt werden können.

Läuft: Mit zwei Ampelanlagen wird der Verkehr an der Regelbaumstraße / L 562 nun bedarfsabhängig gesteuert.

Sehr zufrieden zeigt sich der Landratsvize mit der Kürze der Bauzeit: „Am 21. März hat der Umwelt- und Verkehrsausschuss den Beschluss gefasst und am 23. April wurde mit dem Bau begonnen – das sind kaum mehr als zwei Monate.“ Für Tief- und Straßenbau-Maßnahmen, die Ampelanlagen sowie für Verkehrszeichen, Verkehrssicherung und Markierung sind insgesamt 420.000 Euro kalkuliert, die die Straßenbaulast-Träger, das Land und der Enzkreis, je zur Hälfte tragen. Die Endabrechnung erwartet die Kreisverwaltung in etwa vier Wochen.

Seite zurück Nach oben Drucken