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29.05.2019

Land vergab erstmals bunten Löwen der Integration Auch Kooperationsprojekt des Enzkreises stand auf Vorschlagsliste


Vergangene Woche hat Sozialminister Manne Lucha (Mitte) erstmals den Integrationspreis des Landes Baden-Württemberg vergeben. Unter die Gäste mischten sich Maximilian Haase (links) und Franziska Wenzel (Zweite von links) vom Verein Wasserfreunde Mühlacker 1920 sowie Enzkreis-Dezernentin Dr. Hilde Neidhardt (Zweite von rechts) und die Integrationsbeauftragte Isabel Hansen, die das Kooperationsprojekt »Schwimmen für alle« in Mühlacker angeschoben haben.

Im Mai ist erstmals der Integrationspreis des Landes Baden-Württemberg vergeben worden. Mit einem Schwimmkurs-Angebot, das sich gleichermaßen an ausländische und deutsche Kinder und Jugendliche richtete, stand auch ein Kooperations-Projekt des Landratsamtes Enzkreis mit dem Verein „Wasserfreunde Mühlacker 1920“ auf der Vorschlagsliste für ausgezeichnetes und nachhaltiges Engagement.

Unter den geladenen 800 Gästen in den Stuttgarter Wagenhallen fieberten vier Vertreter aus dem Enzkreis bei der Preisverleihung mit: Dr. Hilde Neidhardt, in deren Dezernat das Amt für Migration angesiedelt ist, Isabel Hansen, Integrationsbeauftragte im Enzkreis, Maximilian Haase, Vorsitzender der Wasserfreunde, und die Schwimmtrainerin des Vereins, Franziska Wenzel, gingen nach der Veranstaltung zwar ohne einen der bunten Löwen, die in der Kategorie „Kinder und Jugend“ verliehen wurden, nach Hause, ein Gewinn war der Abend trotzdem. „Es ist toll, überhaupt zum Kandidatenkreis gehört zu haben. Wir sind stolz, ein Angebot ins Leben gerufen zu haben, das für einen Integrationspreis infrage kommt. Das war in Zeiten von knappen Schwimmbadzeiten und Personalmangel nicht einfach und auch nur mit ehrenamtlicher Unterstützung möglich“, sind sich Haase und Wenzel einig und bleiben bei der Preisverleihung sportlich fair: „Es kann eben nicht jeder auf dem Siegerpodest stehen.“

Mit dem ersten Preis in der Kategorie „Kinder und Jugend“ wurde das Psychosoziale Zentrum in Lörrach ausgezeichnet, in dem Kinder und Jugendliche seit 2017 von einem Team aus einer Psychotherapeutin und 60 ausgebildeten, ehrenamtlich tätigen Trauma-Helferinnen behandelt werden. „Das Projekt läuft länger, hat eine andere Dimension und verdient gewonnen“, finden Haase und Wenzel.

Auch Dr. Hilde Neidhardt und Isabel Hansen sind mit dem Ergebnis des Abends zufrieden. „Es sind spannende Ideen und Initiativen unter den Preisträgern, die neue Impulse geben und von denen sich das ein oder andere, was sich bewährt hat, für den Enzkreis übernehmen lässt“, so Hansen. Dezernentin Dr. Hilde Neidhardt ergänzt: „Es ist ein gutes Signal der Landesregierung, dass Integrationsarbeit auf allen Ebenen, sei es durch das Ehrenamt und Vereine, sei es durch Kommunen und Unternehmen, geschätzt wird. Wenn es darum geht, Chancen der Integration zu sehen und zu nutzen, ist Baden-Württemberg mit seinen Landkreisen und Kommunen sicher ganz weit vorn.“

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