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29.05.2019

Vorsicht im Wald: Trockene Äste können gefährlich werden

Augen auf im Wald: Bäume, die ganz (Mitte) oder in der Krone (links) vertrocknet sind, können gefährlich sein: dann, wenn sich große Äste lösen und herabfallen.

Der Zustand des Waldes hat sich gegenüber den Vorjahren verschlechtert; darauf weist das Forstamt hin. Deshalb sollten Besucher im Wald in diesem Jahr besonders aufmerksam sein und gelegentlich nach oben schauen: „Vereinzelt stehen im Wald, an Wegen und Straßen einzelne Bäume, die abgestorben sind oder deren Kronen trocken sind“, sagt Forstamtsleiter Frieder Kurtz. Insbesondere in den ausgedehnten Laubwald-Gebieten von Stromberg und Heckengäu können deshalb große Äste unvermittelt herabfallen.

Neben dem Borkenkäfer an Fichte, Tanne und Lärche hat die extreme Hitze und Trockenheit zu Schäden geführt, insbesondere an alten Buchen. Hinzu kommen das Eschentrieb-Sterben, eine Pilzerkrankung, und der Befall durch Eichenprozessionsspinner. Diese Raupenart schädigt zwar die Bäume in geringerem Ausmaß, kann aber für den Menschen bei direktem Hautkontakt sehr schmerzhaft sein.

Generell raten die Forstexperten nicht vom Waldbesuch ab. Allerdings sollten beim Aufenthalt im Wald „die Augen offen und der gesunde Menschenverstand eingeschaltet sein“, wie Frieder Kurtz sagt. Bei Wind, Sturm und Gewitter sollte man am besten nicht in den Wald gehen: Dann ist die Gefahr besonders groß, dass Äste aus abgestorbenen Einzelbäumen und Kronenmaterial herabfallen und Menschen gefährden.

Mehr Informationen stehen im neuen Flyer „Der Wald – in guten Händen", der im Landratsamt und in den Rathäusern ausliegt, sowie im Internet auf www.enzkreis.de/Forstamt.

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