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07.05.2019

Rehe und Wildschweine auf Nahrungssuche: Besondere Vorsicht im Straßenverkehr nötig



Auch wenn der Winter nicht sehr hart war, hielt er für Wildtiere nur ein sehr eingeschränktes Nahrungsangebot bereit. Deshalb sind vor allem Wildschweine und Rehe nun wieder zunehmend aktiv: Das frische Grün auf Wiesen und oft auch entlang von Straßen, auf das sie in den letzten Monaten verzichten mussten, lockt sie aus den Verstecken – was für sie selbst und für alle Verkehrsteilnehmer ein großes Gefahrenpotential birgt.

„Plötzlich auftauchendes oder über die Straßen wechselndes Wild kann zu dieser Jahreszeit häufig vorkommen“, warnt Clemens Rank, Leiter der unteren Jagdbehörde im Forstamt. Das könne auch am hellen Tag vorkommen und nicht nur während der Morgen- und Abenddämmerung. Eine vorausschauende Fahrweise könne Tierleid und hohe Reparaturkosten vermeiden. „Auto- und Motorradfahrer sollten auf diese spezielle Situation mit einer angepassten Fahrweise reagieren“, bittet Rank und weist darauf hin, dass die Wildwarnschilder entlang von bestimmten Straßenabschnitten bewusst dort aufgestellt wurden: „Dort hatten wir in der Vergangenheit besonders viele Unfälle mit Wild.“

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