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Bildungsgutschein beantragen

Allgemeine Informationen

Im Rahmen der Förderung der beruflichen Weiterbildung kann das Jobcenter Bildungsgutscheine für einen zuvor individuell festgestellten Bildungsbedarf ausstellen. Damit sichert das Jobcenter zu, dass es die durch die Teilnahme an der Weiterbildung anfallenden Kosten übernimmt.

Unter den im Bildungsgutschein festgelegten Bedingungen können Sie ihn bei einem für die Weiterbildungsförderung zugelassenen Träger Ihrer Wahl einlösen.

Der Bildungsgutschein weist beispielsweise folgende Bedingungen aus:

  • das Bildungsziel,
  • die zum Erreichen des Bildungsziels erforderliche Dauer
  • den regionalen Geltungsbereich
  • die Gültigkeitsdauer, in der Sie den Bildungsgutschein einlösen müssen

Voraussetzungen

Voraussetzungen für den Erhalt beziehungsweise das Einlösen des Bildungsgutscheins sind:

  • Vor Beginn der Teilnahme an einer Weiterbildung haben Sie sich durch das Jobcenter beraten lassen. Dieses legt als Ergebnis der Beratung eine Weiterbildung als die "einzig zielführende Maßnahme" für Sie fest.
    Sie erhalten keinen Bildungsgutschein, wenn Ihre Beraterin oder Ihr Berater der Ansicht ist,
    • dass die Arbeitslosigkeit auch ohne Weiterbildung beendet werden kann
      oder
    • es andere erfolgreichere Instrumente gibt (Vermittlungsvorrang).
  • Das Jobcenter hält die Wahrscheinlichkeit für groß, dass Sie mit Erreichen des (festgelegten) Bildungszieles wieder in den Arbeitsmarkt eingegliedert werden können.
  • Es ist Ihnen wirtschaftlich nicht zumutbar, die Weiterbildungsmaßnahme selbst zu finanzieren.
  • Sie können nachweisen, dass Sie in "erheblichem Umfang" selbst aktiv waren, um die Arbeitslosigkeit zu beenden.
  • Sie erfüllen die Anforderungen an die Vorbeschäftigungszeit.
  • Die Bildungsmaßnahme und der Bildungsträger müssen zugelassen sein.

Verfahrensablauf

Vereinbaren Sie einen Beratungstermin mit Ihrer Fallmanagerin oder Ihrem Fallmanager. Sie oder er führt ein "Profiling" durch. Stellt sich dabei heraus, dass Sie mit zusätzlichen Qualifikationen besser in Arbeit vermittelt werden können und erfüllen Sie alle Voraussetzungen, erhalten Sie einen Bildungsgutschein.

Die Fallmanagerin oder der Fallmanager wählt Bildungsziel und Bildungsdauer entsprechend aus und vermerkt sie auf dem Bildungsgutschein. Sie oder er hilft Ihnen auch, zugelassene Träger und zugelassene Weiterbildungsmaßnahmen zu finden. Sie können den Kurs und den Träger aber selbst auswählen.

Tipp: Informationen über zugelassene Träger und Maßnahmen enthält auch die Aus- und Weiterbildungsdatenbank KURSNET.

Der Bildungsträger bestätigt auf dem Bildungsgutschein Ihre Aufnahme in den Kurs und informiert das Jobcenter darüber. Dieses prüft, ob

  • der von Ihnen ausgewählte Kurs mit den Voraussetzungen auf dem Bildungsgutschein übereinstimmt beziehungsweise
  • Sie die Zugangsvoraussetzungen für den Kurs erfüllen.

Nach Ende der Weiterbildung findet ein weiteres Gespräch mit Ihrer Fallmanagerin oder Ihrem Fallmanager statt. In diesem legen Sie gemeinsam die weiteren Schritte der Arbeitsuche fest.

Frist/Dauer

Sie müssen innerhalb der Gültigkeitsdauer des Bildungsgutscheins (längstens drei Monate) mit der Maßnahme beginnen, sonst verfällt der Gutschein.

Hinweis: Finden Sie innerhalb des Gültigkeitszeitraums kein geeignetes Weiterbildungsangebot, können Sie möglicherweise einen neuen Gutschein erhalten.

Sonstiges

Krankheitszeiten während einer Maßnahme müssen Sie sowohl de Jobcenter als auch dem Bildungsträger mitteilen.

Die Vermittlung einer Arbeitsstelle ist am wichtigsten. Sie müssen daher Vermittlungsangebote des Jobcenters auch während der Teilnahme an einer Weiterbildungsmaßnahme wahrnehmen.

Während der Dauer der Fortbildung erhalten Sie weiterhin Geldleistungen des Jobcenters und möglicherweise die entstehenden Fahrtkosten. Die Erstattung der Fahrtkosten müssen Sie rechtzeitig vor Beginn der Maßnahme beantragen. Formulare erhalten Sie vom Jobcenter.

Erforderliche Unterlagen

Klären Sie im Beratungsgespräch, ob und welche Unterlagen Sie vorlegen müssen.

Kosten

keine
             

Allgemeine Informationen

Die Agentur für Arbeit kann Kosten für Ihre Weiterbildung mit einem Bildungsgutschein übernehmen.

Vorher prüft sie, ob eine Weiterbildung für Sie notwendig ist. Einen Rechtsanspruch auf einen Bildungsgutschein haben Sie nicht.

Der Bildungsgutschein legt unter anderem fest:

  • das Bildungsziel,
  • die Dauer bis zum Erreichen des Bildungsziels,
  • die Inhalte der Qualifizierung,
  • den regionalen Geltungsbereich und
  • die Gültigkeitsdauer, in der der Bildungsgutschein eingelöst werden und die Teilnahme begonnen haben muss.

Sie können ihn bei einer Bildungseinrichtung Ihrer Wahl einlösen, wenn sie für die Weiterbildungsförderung zugelassen ist.

Auch die Weiterbildungsmaßnahme selbst muss zugelassen sein und zum Bildungsgutschein passen.

Auch wenn Sie Anspruch auf Arbeitslosengeld II haben, können Sie auch nach einem Bildungsgutschein fragen. Ansprechpartner ist dann das Jobcenter.

Wenn Ihre Arbeitslosigkeit auch ohne Weiterbildung beendet werden kann oder es andere, besser geeignete Instrumente gibt, wird Ihnen Ihre Arbeitsagentur andere Möglichkeiten vorschlagen. Wenn Ihnen die Agentur für Arbeit während des Kurses Vermittlungsangebote macht, müssen Sie diese wahrnehmen, auch wenn Sie eine Weiterbildung absolvieren. Ein Rechtsanspruch darauf besteht jedoch nicht.

Voraussetzungen

  • Sie waren drei Jahre berufstätig und haben an einer Beratung durch die Agentur für Arbeit teilgenommen.
  • Die Weiterbildung
    • ist notwendig , um Ihre Arbeitslosigkeit zu beenden oder eine drohende Arbeitslosigkeit abzuwenden.
    • wurde im Gespräch als die "am besten geeignete Maßnahme" festgelegt
    • vermeidet oder beendet mit großer Wahrscheinlichkeit Ihre Arbeitslosigkeit,
  • Sie haben in "erheblichem Umfang selbst versucht, Ihre Arbeitslosigkeit zu beenden.
  • Die Bildungsmaßnahme und der Bildungsträger sind zugelassen.
  • Sie können mit dem von Ihnen gewählten Kurs das Bildungsziel erreichen, das Sie mit Ihrer Arbeitsagentur vorher festgelegt haben.

Verfahrensablauf

Einen Bildungsgutschein können Sie nur im persönlichen Gespräch mit Ihrer Arbeitsvermittlerin oder Ihren Arbeitsvermittler erfragen.

  • In einem persönlichen Gespräch wird geklärt, ob Sie zusätzliche Qualifikationen brauchen, um wieder Arbeit zu finden.
  • Ihre Beraterin oder Ihr Berater prüft dann, ob Sie die Voraussetzungen für die Förderung erfüllen und stellt Ihnen den Bildungsgutschein meist direkt während des Beratungsgespräches aus.
  • Sie wählen selbst einen passenden Kurs aus und melden sich an.
  • Der Bildungsträger bestätigt auf dem Bildungsgutschein Ihre Aufnahme in den Kurs und informiert die Agentur für Arbeit. Die Agentur für Arbeit überprüft dann, ob der Kurs zum Bildungsgutschein passt und ob Sie die Zugangsvoraussetzungen erfüllen.
  • Sie können dann mit der Weiterbildung beginnen, sollten aber noch während der Weiterbildung anfangen, sich auf passende Stellenangebote zu bewerben
  • Sollten Sie während des Kurses krank werden, müssen Sie das sowohl der Agentur für Arbeit als auch dem Bildungsträger mitteilen.
  • Kurz vor oder spätestens nach der Weiterbildung legen Sie mit Ihrer Arbeitsvermittlerin oder Ihrem Arbeitsvermittlerin die weiteren Schritte der Arbeitsuche fest.

Erforderliche Unterlagen

  • Lebenslauf
  • Zeugnisse

Frist/Dauer

Sie müssen die Weiterbildung innerhalb von drei Monaten beginnen. Solange ist der Gutschein gültig.

Hinweis: Finden Sie innerhalb des Gültigkeitszeitraums kein geeignetes Weiterbildungsangebot, können Sie möglicherweise einen neuen Gutschein erhalten.

Kosten

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