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Die hier verfügbaren Informationen stellen wir Ihnen ohne Gewähr bereit.

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Tuberkuloseberatung

Unser Team von Ärzten und Sozialmedizinischen Assistentinnen, das medizinische und soziale Beratung sowie medizinische Untersuchungen durchführt, arbeitet vertraulich und kostenfrei.

Da die Tuberkulose eine meldepflichtige Erkrankung ist, werden uns Patienten mit einer Neuerkrankung von Krankenhäusern, Praxen und Laboratorien angegeben. Wir beraten und betreuen den Tuberkulosekranken in medizinischen und sozialen Fragen und begleiten ihn auch während der Behandlungsphase. Zu unseren Aufgaben gehört es weiterhin, auf der rechtlichen Grundlage des Infektionsschutzgesetzes (IfSG), die Kontaktpersonen (Familienmitglieder, Freunde, Bekannte, Mitbewohner aber auch Arbeitskollegen) von Neuerkrankten zu ermitteln und einer Untersuchung zuzuführen. Sinn dieser Umgebungsuntersuchung ist es, zum einen die mögliche Infektionsquelle zu finden und zum anderen die Ausbreitung der Erkrankung in der Kontaktpersonengruppe zu erkennen bzw. zu verhindern. Weiterhin kümmern wir uns darum, dass Zuwanderer mit einem verdächtigen Lungenbefund einer weiteren Diagnostik und ggf. einer Therapie zugeführt werden. Außerdem führen wir die entsprechenden Untersuchungen zum Ausschluss einer aktiven Lungentuberkulose für Obdachlose vor der Aufnahme in eine Gemeinschaftsunterkunft durch.

Was ist eine Umgebungsuntersuchung?

In der Regel werden die Kontaktpersonen mit Hilfe des Erkrankten ermittelt und von uns zur sogenannten Umgebungsuntersuchung aufgefordert. Wie viele Personen, wie häufig und in welchen zeitlichen Abständen die Einzelnen untersucht werden müssen, ergibt sich aus der Ansteckungsfähigkeit (Infektiosität) des Erkrankten, der Kontaktenge und Kontakthäufigkeit und hängt auch von der Empfänglichkeit der Kontaktperson für Infektionskrankheiten (zum Beispiel durch eine Krankheit oder eine medikamentöse Dauertherapie, die die Abwehr schwächt) ab.

Wir verfügen über folgende Untersuchungsmöglichkeiten 

  • Tuberkulintest nach Mendel-Mantoux („Spritzentest“), mit dem eine Infektion nachgewiesen werden kann 
  • Röntgenuntersuchung der Lunge, mit der eine Erkrankung an Lungentuberkulose festgestellt werden kann 
  • In Einzelfällen, d. h. bei entsprechenden Beschwerden oder Krankheitsverdacht, die Untersuchung des Auswurfs auf Tuberkuloseerreger.

Die Untersuchungen im Gesundheitsamt sind kostenfrei.

Wer kann sich an uns wenden?

  • An Tuberkulose Erkrankte beziehungsweise durch die Erkrankung Gefährdete 
  • Interessierte Bürgerinnen und Bürger 
  • Öffentliche und private Einrichtungen
             
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