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Die hier verfügbaren Informationen stellen wir Ihnen ohne Gewähr bereit.

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Schutz vor Tierseuchen - Tierseuche anzeigen

Allgemeine Informationen

Sie müssen nach dem Tierseuchengesetz bestimmte Tierseuchen sofort anzeigen.

Dadurch sollen Seuchen rechtzeitig erkannt und bekämpft werden können, damit sie sich nicht weiter ausbreiten.

Tipp: Das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz stellt Ihnen eine Auflistung der anzeigepflichtigen Tierseuchen zur Verfügung.

Sie müssen nicht nur den Ausbruch einer Seuche anzeigen, sondern auch bereits den Verdacht auf einen Ausbruch.

Nach dem Tierseuchengesetz müssen Sie eine Tierseuche anzeigen, wenn Sie

  • der Besitzer oder die Besitzerin des Tieres sind
  • den Besitzer oder die Besitzerin vertreten
  • zeitweilig das Tier beaufsichtigen
  • beruflich mit Tieren zu tun haben, beispielsweise
    • Beschäftigte im Viehhandel,
    • Fischzüchter oder Fischzüchterinnen,
    • Beschäftigte in der Fischerei,
    • Beschäftigte in der Jagd oder Schäferei,
    • mit der Ausübung der Tierheilkunde Beschäftigte
    • Leiter  oder Leiterinnen einer Untersuchungsstelle oder
    • Personen, die Tiere künstlich besamen, deren Leistung prüfen, Tiere kastrieren.

Achtung: Sie machen sich strafbar, wenn Sie den Verdacht auf eine Tierseuche nicht sofort anzeigen oder ihn sogar verheimlichen. Die Tierseuche kann sich dann zum Beispiel über den Tierhandel oder Personen weiterverbreiten. In diesem Fall müssen Sie mit einer Geldbuße von bis zu 25.000 Euro rechnen. Zudem werden Ihnen keine Entschädigungen für Tierverluste gezahlt.

Verfahrensablauf

Sie müssen die Tierseuche oder Ihren Verdacht über den Ausbruch einer Tierseuche sofort anzeigen. Benachrichtigen Sie das zuständige Veterinäramt oder die Ortspolizeibehörde telefonisch oder persönlich. Die Anzeige kann formlos erfolgen.

Machen Sie Angaben zu:

  • vermutete Seuche
  • auftretende Symptome
  • Art, Anzahl und Standort der Tiere
  • Besitzer oder Besitzerin der Tiere
  • möglicherweise: betroffene Nachbarbestände
  • von Ihnen getroffene Maßnahmen
  • wurden die Tiere ge- oder verkauft

Sie müssen alles tun, um ein Ausbreiten der Seuche zu verhindern: Sie müssen zum Beispiel die kranken und verdächtigen Tiere von Orten fernhalten, an denen die Gefahr der Ansteckung fremder Tiere besteht.

Das zuständige Veterinäramt geht Ihrer Verdachtsanzeige nach. Es ordnet zunächst an, dass die kranken und verdächtigen Tiere von anderen empfänglichen Tieren abgesondert und soweit erforderlich eingesperrt werden. Der Personen und Fahrzeugverkehr auf Ihrem Betrieb wird eingeschränkt. Bestätigt sich der Verdacht auf eine Tierseuche, leitet das zuständige Veterinäramt die notwendigen Gegenmaßnahmen ein. Dies können zum Beispiel die Tötung oder die Quarantäne der Tiere sein.

Frist/Dauer

Sie müssen Ihren Verdacht sofort anzeigen.

Kosten

für die Anzeige: keine

Sonstiges

Für Tierverluste durch Tierseuchen können Sie nach dem Tierseuchengesetz Entschädigungen erhalten. Nähere Informationen finden Sie in der Verfahrensbeschreibung "Entschädigung bei der Tierseuchenkasse beantragen".

Verfügbare Formulare

BHV1 Allgemeinverfügung  | PDF, 24 KB
BHV1 Merkblatt  | PDF, 63 KB
Biosicherheitsmaßnahmen Merkblatt  | PDF, 203 KB

Wer ist zuständig?

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75177 Pforzheim
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Freigabevermerk

Dieser Text entstand in enger Zusammenarbeit mit den fachlich zuständigen Stellen. Das Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz hat dessen ausführliche Fassung am 14.12.2012 freigegeben.