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Zahlen und Daten zu Corona Pforzheim-Enzkreis


Pforzheim
Enzkreis
Neuinfektionen *
12
12
insgesamt positiv getestet *
8.135
9.939
davon gestorben *
203
265
davon genesen **
7.692
9.457
noch erkrankt / infiziert **
206
193
Neuinfektionen gesamt in 7 Tagen *
96
106

* eigene Zahlen, Stand: 11.06.2021; ** Schätzwerte

Die Anzahl der Coronafallzahlen im Enzkreis und in der Stadt Pforzheim finden Sie tagesaktuell auch auf den Seiten des Landesgesundheitsamtes.

Gesamtzahl
Gesamtzahl
Covid Fälle
Covid Fälle

7-Tage-Inzidenz RKI

Inzidenz 10.6
Inzidenz 10.6

Der Wert gibt an, wie viele Menschen sich innerhalb der vergangenen 7 Tage neu infiziert haben. Am 11.06.2021 liegt der Wert laut RKI für Pforzheim bei 52,4 und für den Enzkreis bei 34,1. Diese Zahlen sind die für die Regelungen nach der Corona-Verordnung des Landes maßgeblichen Daten.

Patienten klinisch

In den Kliniken in Pforzheim und im Enzkreis lagen am 7. Juni insgesamt 16 Menschen, bei denen eine COVID 19-Erkrankung festgestellt worden ist. 4 dieser Patienten waren so schwer erkrankt, dass sie auf der Intensivstation lagen, 3 von ihnen wurden invasiv beatmet.

Covid klinisch ab 1.11
Covid klinisch ab 1.11


Kontaktpersonen

Kontaktpersonen
Kontaktpersonen

Die Grafik zeigt die Entwicklung bei Kontaktpersonen der Kategorie 1, die vom Gesundheitsamt Enzkreis im Rahmen der Kontakt-Nachverfolgung ermittelt worden sind. Die Zahl wird wöchentlich erhoben.

COVID-19-Fall ist der jeweils positiv Getestete, zu dem die jeweiligen Personen Kontakt hatten.

Ein Video zeigt, wie die Kontaktverfolgung funktioniert.

Infizierte nach Gemeinden

Die Zahlen der Menschen in den Städten und Gemeinden, die sich in den letzten Tagen neu infiziert haben, werden in der Regel Dienstag und Freitag aktualisiert.

Monatsbericht

Das Gesundheitsamt stellt monatlich einen Lagebericht zur Entwicklung der Corona-Pandemie zum Download zur Verfügung, in dem Sie weitere Zahlen und Informationen finden:

Berichte aus den Vormonaten

Was ist die „7-Tage-Inzidenz“ und wie wird sie berechnet?

„Inzidenz“ ist ein anderes Wort für „Fall“ (eigentlich „Vorfall“). Mit Inzidenz ist also eine bestimmte Zahl an Vorfällen gemeint. Die tägliche Zahl an Neuinfektionen wäre demnach eine 1-Tages-Inzidenz. Da dieser Wert jedoch größeren Schwankungen unterworfen ist, weil zum Beispiel sonntags nur wenige oder gar keine Tests durchgeführt werden, wird in Deutschland die Zahl der neuen Fälle über einen Zeitraum von 7 Tagen betrachtet. Das Europäische Zentrum für die Prävention und die Kontrolle von Krankheiten hingegen rechnet mit den Zahlen für 14-Tage.

Um den Wert vergleichbar zu machen, wird diese Zahl mit der jeweiligen Einwohnerzahl ins Verhältnis gesetzt, denn es macht einen großen Unterschied, ob ein Landkreis mit 50.000 Einwohnern 400 Fälle meldet oder eine Großstadt mit einer Million. Man spricht dann von der 7-Tages-Inzidenz pro 100.000 Einwohner. Die Formel lautet: Summe der Neuinfektionen der letzten 7 Tage, dividiert durch die jeweilige Einwohnerzahl und multipliziert mit 100.000.

Diese Berechnung wird jeden Tag neu durchgeführt; dabei wird die Zahl der neuen Fälle hinzuaddiert, dagegen fällt die Zahl von vor acht Tagen aus der Berechnung heraus. Wenn also vor acht Tagen eine besonders hohe Zahl zu Buche stand, kann es sein, dass die 7-Tage-Inzidenz heute sinkt, obwohl der heutige Wert höher ist als gestrige.

Wo die Zahlen herkommen

Für die Labore ist gesetzlich vorgeschrieben, dass sie jedes positive Testergebnis an das Gesundheitsamt melden, in dessen Bezirk die Person wohnt. Jeder eingehende neue Fall wird im GA zuerst in das Landes-System SURVNET eingetragen und mehrmals am Tag von dort das Landesgesundheitsamt gemeldet. Er fließt damit auch in die Inzidenzberechnungen und die Risikoabschätzung des RKI ein. Im Lauf der weiteren Fallbearbeitung werden die Daten im System ergänzt, bspw. Alter, Geschlecht etc.

Parallel wird der Fall in die Access-Datenbank unseres Gesundheitsamts eingegeben (im Frühjahr war die Reihenfolge noch eine andere: Damals wurden die Fälle zuerst in unserem System erfasst und erst danach im Landessystem). Diese Datenbank bietet Möglichkeiten, die insbesondere für die Kontaktverfolgung unabdingbar sind und die SURVNET nicht zur Verfügung stellt. Beispielsweise erfasst SURVNET nicht die genaue Wohngemeinde, sondern lediglich „Pforzheim“ und „Enzkreis“. Hier werden auch positive Schnelltests erfasst, die im SURVNET erst bei Bestätigung durch einen PCR-Test eingetragen und somit gemeldet werden.

Nun beginnt die Arbeit der Fallmanager/innen und der Kontaktverfolgung: Anruf bei der positiv getesteten Person, Information über das Testergebnis, Abfrage des Gesundheitsstatus, Kontakte-Abfrage u.v.m. Anhand von Testdatum und/oder Beginn von Symptomen berechnen die Fallmanager die Zeit der Quarantäne, die sie dann auch mündlich direkt aussprechen; eine schriftliche Anordnung stellt die jeweilige Ortspolizeibehörde aus.

Alle Informationen werden direkt in Access abgelegt, da je nach Umfang des Falls bzw.der Kontakte mehrere Mitarbeiter/innen (und über mehrere Tage) an einem Fall arbeiten. Wenn der Fall endgültig bearbeitet ist, also auch die Gemeinde für die Quarantäne-Anordnung (und deren Kontrolle) informiert und die Kontaktpersonen-Nachverfolgung durchgeführt wurden, setzt der/die Fallmanager/in einen Haken. Nun wird der Name der sogenannten „Indexperson“ von der Statusfarbe blau auf rot gesetzt – und erscheint erst jetzt in der Datenbank-Auswertung und der Statistik für die tägliche Zahlenmeldung.

Solange die Fallzahlen relativ niedrig lagen, war es möglich, die meisten Fälle am gleichen Tag abzuschließen. Das ist jedoch - abhängig von der Fallzahl und der Zahl der Kontaktpersonen - nicht durchgängig möglich. Tatsächlich kann es 2 bis 3 Tage dauern, ehe ein neuer Fall tatsächlich in der Auswertung erscheint. Dies bedeutet jedoch nicht, dass in der Zwischenzeit nicht an diesem Fall gearbeitet worden ist – er ist nur noch nicht abgeschlossen.

Aufgrund dieser Verzögerungen kommt es zu Abweichungen zwischen den Zahlen, die das LGA und das RKI (aufgrund unserer Meldungen im SURVNET) veröffentlichen, und den von uns selbst anhand der Access-Auswertung zusammengestellten. Gravierender ist, dass das Access-System keine Möglichkeit bietet, einen falsch positiven Schnelltest zu eliminieren, wenn er durch PCR nicht bestätigt wird.

Dies hat jedoch auf die Berechnung der 7-Tage-Inzidenz durch LGA und RKI keinen Einfluss, da dort ausschließlich positiv PCR-Getestete gemeldet werden.

Impfungen

Informationen zu Impfungen und den Impfzentren finden Sie auf der 

Enzkreis-Seite zu den Impfungen und Impfzentren.

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