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Der Enztal-Radweg ist 104 Kilometer lang
Der Enztal-Radweg ist 104 Kilometer lang
Er führt von Enzklösterle über Bad Wildbad und Pforzheim nach Besigheim
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Sehenswürdigkeiten

Sie möchten historische Bauwerke und besondere Einrichtungen im Enzkreis sehen? Hier haben wir einige Tipps für Sie zusammengestellt:

 

Burgen und Schlösser im Enzkreis

Obwohl im Enzkreis regional bedeutende Adelsgeschlechter beheimatet oder begütert waren, ist von ihren festen Wohnsitzen verhältnismäßig wenig erhalten. Nur Bauwerke, die einer neuen Nutzung  zugeführt werden konnten, überstanden die Stürme der Zeit. Vom erhaltenen Bestand der Burgen und Schlösser werden diejenigen vorgestellt, die besichtigt werden können.

Schleglerkasten und Graevenitz'sches Schloss Heimsheim
Das Schleglerschloss, auch als Steinhaus oder Schleglerkasten bezeichnet, liegt in der Ortsmitte der Stadt Heimsheim. Das Schloss wurde um 1415 erbaut. Bereits 1578 erfolgte ein Umbau des Gebäudes zum Fruchtkasten, wobei die wehrhaften Elemente verschwanden. Die letzte Renovierung fand von 1985 bis 1995 statt. Unmittelbar daneben befindet sich das Graevenitz'sche Schloss. Prunkstück dieses Barockbaus, der 1812 in den Besitz der Stadt Heimsheim kam und bis 1974 als Schulhaus diente, ist der Festsaal mit Stuckmarmorwänden und dem Deckengemälde "Herakles am Scheideweg" von Carlo Carlone. Seit der grundlegenden Renovierung in den Jahren 1982/1983 wird das Schloss als Rathaus, Grundbuchamt und Bücherei genutzt.
Anschrift: Schlosshof 5, 71296 Heimsheim

Burgruine Löffelstelz Mühlacker
Die Ruine Löffelstelz, auch Burg Dürrmenz genannt, ist die Ruine einer Höhenburg auf 280 m. ü. NN über der Enzstraße in Mühlacker-Dürrmenz. Die Burg Dürrmenz wurde um 1220/1240 auf den Resten einer älteren Vorgängerburg erbaut.
Anschrift: Geißbergweg, 75417 Mühlacker

Schloss Neuenbürg
Das Schloss Neuenbürg liegt auf einem Umlaufberg der Enz oberhalb von Neuenbürg. Es beherbergt neben Gastronomie ein Zweigmuseum des Badischen Landesmuseums. Das Museum vermittelt die Regionalgeschichte, z. B. Flößerei im Nordschwarzwald und inszeniert eine "magische" Schau nach dem Märchen "Das kalte Herz" von Wilhelm Hauff.
Anschrift: Schloss, 75305 Neuenbürg

Schloss Mühlhausen
1566 wurde das Schloss Mühlhausen erbaut, das bis 1658 im Besitz der Familie Thumb von Neuburg war. Heute beherbergt das Schloss ein Weingut und wird als Ort für Veranstaltungen genutzt. Das Ensemble steht unter Denkmalschutz und ist gelegen inmitten der Weinberge an der Württembergischen Weinstraße.
Anschrift: Schloss Mühlhausen, Parkstraße 3/1, 75417 Mühlacker (Mühlhausen an der Enz) 

Kirchen im Enzkreis

Der Enzkreis bietet viele qualitätvolle und teilweise reich ausgestattete Kirchen, die einen Streifzug lohnenswert machen.

Birkenfeld, Michaeliskirche (ev.)
Turm und Schiff der ehemaligen Wehrkirche überragen den historischen kleinen Ort. Den Turm ziert eine achteckige Glockenstube mit geschweifter Haube. Die Anlage blickt auf eine bewegte Baugeschichte zurück. So erfolgte 1607 die Anfügung des Schiffs und um 1743/45 seine Erweiterung. Im Inneren wurden 1823/24 Emporenanlage und Tonnendecke eingebaut. Von besonderer Qualität ist der alte Altarbezirk mit den verbliebenen spätmittelalterlichen Wandbildern aus der Mitte des 15. Jh. an der östlichen und südlichen Schildbogenwand. Thema sind die Apostel sowie ein Passions- und Prophetenzyklus. Beachtenswert sind eine gotische Sakramentsnische, ein spätmittelalterlicher Taufstein mit Blendmaßwerk und ein barocker Orgelprospekt von 1778.
Anschrift: Pfarrgasse 1, 75217 Birkenfeld-Gräfenhausen

Illingen, Wehrkirche St. Ulrich (ev.)
Vom einst bewehrten Kirchhof künden noch die Ringmauer und ein frühgotisches Portal. Der Kirchenbau mit Chorturm und Fachwerkaufsatz wurde um 1300 errichtet. Dachstuhl und Fachwerkaufsatz wurden mehrfach erneuert, weitere Umformungen erfolgten um 1719. Die im Chor freigelegten Malereien (1882) zeigen Evangelistensymbole mit dem thronenden Weltenrichter, Posaune blasende Engel und die Auferstehung der Toten. Das zentrale Bildmotiv an der Nordwand ist ein figurenreicher Marientod.
Anschrift: Hauptstraße, 75428 Illingen-Schützingen

Ispringen, evangelische Kirche
Der Kirchenbau von Johan Friedrich Weyhing besitzt als Werk des Frühklassizismus von 1774 Seltenheitswert. Turm und Schiff, symmetrisch angeordnet, lassen einen Zentralbau von besonderer Qualität entstehen. Rustizierte Ecklisenen am Schiff und Bereiche am Turmuntergeschoss sowie hohe, mit kräftigen Steingewänden eingefasste Öffnungen rhythmisieren den Außenbau. Die strenge Gliederung setzt sich auch im Inneren fort. Die an drei Seiten des Schiffs umlaufende Empore und die in Blöcken ausgerichtete Bestuhlung sind auf Altar, Kanzel und Taufstein ausgerichtet. Der Orgelprospekt von Johann Stein aus Durlach auf der Empore zeigt noch den bewegten barocken Duktus.
Anschrift: Hauptstraße, 76228 Ispringen 

Kämpfelbach, Kirche Heiligste Dreieinigkeit (kath.)
Form, Material und Konstruktion der Kirche, sind die auffallendsten Merkmale, die nach den Plänen des Architekten Kuno Stärk in den Jahren 1963-66 entstand. Ineinander greifende ellipsoide Raumschalen und gegeneinander gestellte halbe Parabolschalen für Schiff und Turm lassen einen eigenwilligen Bau in Beton und Glas entstehen, der Anklänge an Le Corbusiers Kirche von Ronchamp aufweist.
Anschrift: 75236 Kämpfelbach-Bilfingen

Keltern, Filialkirche St. Pankratius (ev.)
Reizvoll liegt die kleine Filialkirche mit Ringmauerresten inmitten von Streuobstwiesen. Der schlichte Kirchenbau mit Dachreiter geht ins 13. und 15. Jh. zurück und gehört zu den ältesten im Kreis. Während am Äußeren nur noch Reste wiederentdeckter mittelalterlicher Farbigkeit zu finden sind, zeigt sich im Inneren eine ländliche barocke Ausstattung mit einer kräftigen Empore und Felderdecke. Neben der Innenausmalung sind das hölzerne Blockgestühl, der Kanzelkorb, der mittelalterliche Altarblock und der protestantische Beichtstuhl beachtenswert.
Anschrift: Kapellenstraße 18, 75210 Keltern-Niebelsbach

Königsbach-Stein, evangelische Kirche
Die Kirche mit Resten einer mittelalterlichen Wehranlage steht an höchster Stelle des Ortskerns. Ihr Turm wurde offenbar erst im 15. Jh. zum Kirchenturm umgewidmet. Das Kirchenschiff, 1622/23 teilzerstört, wurde wenige Jahre später wieder aufgebaut und 1782 mit Glockenstube und Turmhelm auf die heutige Höhe gebracht. Die reiche Ausstattung berührt verschiedene Zeitphasen. Eine imposante hölzerne Felderdecke aus dem 15. und 17. Jh. bestimmt Langhaus und Chor, die Emporen wurden Anfang des 19. Jahrhunderts eingebaut. Neben Kanzel, Taufstein und Triumphkreuz zeichnen sich mehrere Epitaphien des Ortsadels durch besondere Qualität aus.
Anschrift: Kirchstraße, 75203 Königsbach-Stein

Maulbronn, Klosterkirche (ev.)
Die romanische Pfeilerbasilika gehört zu den ältesten und berühmtesten Sakralbauten im Kreis. Um 1147 begonnen, erhielt der Steinbau nach nur dreißig Jahren Bauzeit 1178 seine Weihe. Chor, Querhaus, Mittel- und Steinschiffe mit Vorhalle kennzeichnen den Außenbau. Zu den ältesten Teilen zählen der gewölbte Rechteckchor und sechs in das Querhaus eingesetzte Kapellen. Mittel- und Seitenschiffe sind seit 1424 eingewölbt. Über Quer- und Langhaus hat sich der mittelalterliche Dachstuhl mit hohem Dachreiter erhalten. Von den wenigen klösterlichen Ausstattungsstücken sind die berühmte „Maulbronner Madonna“ (um 1300), ein Passionsrelief (vor 1400), das Chorgestühl (1450) und ein aus einem Steinblock gefertigtes Laienkruzifix (1473) zu nennen.
Anschrift: Klosterhof, 75433 Maulbronn

Mühlacker, Herz-Jesu-Kirche (kath.)
Der expressionistische Kirchenbau aus den Jahren 1924/25 gehört zu den imposantesten Leistungen des Stuttgarter Architekten Otto Linder. Schiff und Turm aus hellem Sandstein, zeigen einen plastisch durchgearbeiteten Außenbau von einprägsamer Wirkung. Kräftige, scharf profilierte Rahmungen und weiche, parabolartige Öffnungen kennzeichnen den Außenbau. Diese Formensprache bestimmt auch den Innenraum. Die wiedergefundene Farbfassung in Blau- und Weißtönen vermittelt die ursprünglich angestrebte transzendente Wirkung. Ein mehrfach gefaltetes, ausladendes Walmdach gibt dem Sakralbau den notwenigen Schutz.
Anschrift: Bismarckstraße 17, 75417 Mühlacker

Mühlacker, Wehrkirche St. Peter (ev.)
Die Kirche St. Peter, Teil einer imposanten Wehrkirchenanlage mit Garden (Vorratsspeichern) und Resten einer Wehrmauer, geht laut Datierung über einem Scheitelfenster ins späte 15. Jh. zurück. Prägnant ist der Chorturm mit seinen mächtigen Strebenpfeilern inmitten der Anlage. Neben barocken Ausmalungen im Inneren (1764) ist ein spätgotisches Altarkreuz zu beachten.
Anschrift: Kirchenburggasse, 75417 Mühlacker-Lienzingen 

Mühlacker, Wallfahrtskirche Zur lieben Frau (ev.)
Als Gottesackerkirche hat die Wallfahrtskirche (errichtet 1476-86) die oft unruhigen Zeiten bis heute überdauert. Bauherr war das Kloster Maulbronn. Chor, Schiff und Dachreiter sind die äußeren Kennzeichen des schönen Sakralbaus. Eine fünfseitig gesprengte mittelalterliche Holzdecke mit einer spätgotischen Fassung von Tieren und Masken aus dem Jahre 1482 birgt das Innere. Aus derselben Zeit ist auch noch die schön gearbeitete Steinkanzel erhalten. Den hellen Chor überspannt ein bemaltes Netzgewölbe. Im Schlussstein ist das Wappen des Klosters erkennbar.
Anschrift: Bei der Frauenkirche, 75417 Mühlacker-Lienzingen

Neuenbürg, Schlosskapelle St. Georg (ev.)
Der kleine Kirchenbau auf halber Höhe zum Schloss gehört zu den spätmittelalterlichen Sakralbauten im Landkreis. Der verputzte Steinbau mit Rechteckchor, Schiff, Seitenkapelle und Turm geht in das 13. Jh. zurück. Berühmt sind im Inneren die Wandmalereien aus dem 14. Jh. Zu sehen sind an der West- und Südwand Szenen aus der Jugend Christi, Marias Tod und ihre Krönung sowie ein Pfingstbild. Über dem Triumphbogen entfaltet sich eine große Weltgerichtszene, entstanden um 1460, und an der Westwand über der Empore eine weitere Darstellung des Jüngsten Gerichts. Zahlreiche Grabplatten weisen im Chor auf die ursprüngliche Grablege württembergischer Adliger und Beamter hin.
Anschrift: Schlossberg, 75305 Neuenbürg

Neuhausen, Sankt Urban und Vitus (kath.)
Die Pfarrkirche ist noch heute das Wahrzeichen des Dorfes. Die Westturmanlage mit Schiff und Chor ist aus einer mittelalterlichen Wehrkirche hervorgegangen. Innen bestimmt eine reiche barocke Ausstattung aus der Zeit vor 1750 den Kirchenraum: Hoch- und Seitenaltäre, Kanzel und Herrschaftsempore. Von besonderem Reiz sind die Stuckarbeiten des Wessobrunner Künstlers Joseph Wennenberger.
Anschrift: Kirchgasse 2, 75242 Neuhause

Neuhausen, Gottesackerkirche St. Sebastian (kath.)
Langhaus, Chor und Dachreiter mit Resten der Kirchhofumfriedung bestimmen noch heute das karge Außenbild. Doch spätmittelalterliche Kunst in Form und Farbe entfaltet sich im Inneren der Kirche in ungeahnter Fülle. Der spätgotische Bau, 1475 urkundlich erwähnt, ist das „ländliche Gegenstück“ zur Pfarrkirche.
Anschrift: südlich, der nach Schellbronn führenden Straße, 75242 Neuhausen-Schellbronn

Neulingen, St. Stephanus (ev.)
Ein mächtiger Chorturm mit achteckigem Glockengeschoss und spitzen Helm, ein kleiner Chor und ein Kirchenschiff aus dem späten 15. Jh. bestimmen das Äußere der Dorfkirche. Anfang des 19. Jahrhunderts erfolgte eine Erweiterung des Schiffs. Im netzgewölbten Chor und Turm hat sich eine reiche Ausmalung (um 1500) erhalten. Ältere Malereien zeigen Heilige, eine Abendmahlszene, die Anbetung der Drei Könige und Maria Magdalena mit Christus. In den Gewölbezwickeln sind Weltenrichter, Evangelistensymbole und ein Bild der Hl. Veronika zu sehen. Um 1578 erfolgte eine ornamentale Ausmalung in den Fensterlaibungen.
Anschrift: Pfarrstraße 1, 75245 Neulingen 

Niefern-Öschelbronn, St. Marien-Kirche (ev.)
Noch bis in späte 19. Jh. war der bedeutende Kirchenbau, eine Westturmanlage, an der Kirch- und Hauptstraße stark befestigt. An den um 1350 entstandenen Chor wurden schiff, Sakristei und Turm angebaut. Letzter wurde 1743 durch ein Glockengeschoss erweitert und 1892 auf die heutige Größe gebracht. Das innere Bild des Kirchenraums bestimmen ein spätgotischer steinerner Lettner und eine tonnenförmige Decke in Holz. Höhepunkt ist der Chor mit seinen qualitätvollen Wandmalereien vor 1450. Von dem umfangreichen Bildprogramm sind im Gewölbe die Evangelistensymbole, hier in ein dichtes grünes Rankwerk gehüllt, ein Apostel- und Prophetenfries sowie eine Schutzmantelmadonna und ein Wurzel-Jesse-Bild zu nennen.
Anschrift: Hauptstraße, Niefern-Öschelbronn

Ölbronn-Dürrn, Unsere liebe Frau (ev.)
Chorturm und Schiff sind ein zusammengerückt und vermitteln noch heute den mittelalterlichen Wehrcharakter der Pfarrkirche in der Ortsmitte des schönen Angerdorfes. Um 1500 erstmals erwähnt, diente der steile Bau den Bewohnern als Zufluchtsort in Krisenzeiten. Über dem Schiff ist ein Fachwerkgeschoss mit Dachstuhl gesetzt, das Wohn- und Vorratszwecken diente. Nach den Plänen des Baumeisters Johann Heinrich Arnold erfolgte 1738 eine Erweiterung des Schiffs nach Süden.
Anschrift: Weingasse 2, 75248 Ölbronn-Dürrn 

Tiefenbronn, St. Maria Magdalena (kath.)
Mit der Pfarrkirche, einer Basilika mit Chor und Turm, ist ein Schatzkästchen altdeutscher Kunst in ländlicher Prägung erhalten geblieben. Im Inneren erwarten den Besucher die ganze Fülle und Farbigkeit spätmittelalterlicher Kunst. Bahnbrechend ist der Magdalenenaltar an der Ostwand des südlichen Seitenschiffs, ein Spitzenwerk der Malerei des 15. Jahrhunderts. Das mit einer Künstlerklage versehene Werk von Lucas Moser aus Weil der Stadt (1432) erzählt die Legende der Maria Magdalena. Zur weiteren Ausstattung zählen der Hauptaltar von Hans Schüchlin aus Ulm (1469) und ein steinerner Monstranzbehälter (1450/60). Besondere Aufmerksamkeit verdient die um 1500 angefertigte Turmmonstranz, ein Meisterwerk der Goldschmiedekunst.
Anschrift: Gemmingenstraße 3, 75233 Tiefenbronn
 
Tiefenbronn, St. Alexander (kath.)
Über der Talstraße erhebt sich die kleine Westturmanlage mit Schiff, Chor und Sakristei aus dem späten 15. Jh. Bereits Ende des 16. Jahrhunderts erfolgte ein tief greifender Umbau. Im Inneren der Kirche zählen der Hochaltarschrein von 1580/90, eine Augsburger Arbeit, und ein Epitaph von 1566 das Hans Dietrich von Gemmingen und seiner Frau gewidmet ist, zu den bemerkenswerten Details.
Anschrift: Würmtalstraße 7, 75233 Tiefenbronn- Mühlhausen

Wiernsheim, St. Margaretenkirche (ev.)
Auf dem höchsten Punkt des Ortes entstand an der Stelle der Burg der Herren von Iptingen um die Mitte des 13. Jh. eine Kirchenburganlage. Noch heute sind Ringmauern mit Gaden (Vorratsspeichern)  an der Nordwestseite zu sehen. Turm und Schiff bilden das Kernstück der Anlage, die 1513 unter Baumeister Hans Wunderer von Pfaffenhofen zusammengefügt wurde. Der Anbau von Chor und Sakristei erfolgte 1592. Zu den ältesten Ausstattungstücken zählen ein Taufstein und Emporenbilder aus dem 14. und 17. Jh. Eine klassizistische Orgel von 1836 ziert den Kirchenraum, gestiftet von Johannes Huber, der vom Iptinger Schuster zum geadelten Bankdirektor in Frankreich aufstiegt.
Anschrift: Am Kirchberg, 75446 Wiernsheim

Wiernsheim, Waldenserkirchen (ev.)
Einfache kleine Saalkirchen in Stein und Putz stehen heute an der Stelle von Holzkirchen in den beiden Waldenserorten. In Pinache (1721) zeigt sich eine selbstbewusste Turmfassade mit Schiff und spitzem Zeltdach. Im Inneren beherrschen Altar, Kanzel und Empore den Raum. Erwähnenswert sind die Grabsteine der ersten Pfarrherren. Im benachbarten Serres fiel der feste Kirchenbau, in den Jahren 1757/61 errichtet, bescheidener aus. Die Fassade ist mit einem Eingangshäuschen versehen und an Stelle eines Turmes stößt man auf ein einfaches Giebeltürmchen. Altar und Taufstein wurden 1841 aufgestellt.
Anschriften: Kirchweg, 75446 Wiernsheim-Serres und Kirchplatz, 75446 Wiernsheim-Pinache

Wimsheim, St. Michael (ev.)
Der Kirchenbau ist das markante Wahrzeichen des Dorfes. Im Jahre 1883 von den Stuttgarter Architekten Robert Reinhold als dreischiffiger kreuzförmiger Steinbau errichtet, zeigt die Kirche außen und innen eine klare Gestaltung. Lisenen, Zwerggalerien und Rundbogenöffnungen gliedern das Äußere. Im Inneren vermitteln Empore, Gestühl und Decke das Bild einer ausgewogenen Plastizität. Die wieder gewonnene Farbigkeit verleiht dem Kirchenraum eine lebendige Gesamtwirkung. Quer- und Hauptschiff, von einer Stichbalkenkonstruktion überwölbt, erinnern an italienische Vorbilder.
Anschrift: Kirchgasse 10, 71299 Wimsheim

Museen im Enzkreis

Der Enzkreis hat eine beachtliche Anzahl an Museen und heimatgeschichtlicher Sammlungen vorzuweisen:

Birkenfeld, Heimatmuseum
Im Erdgeschoss des alten Rathauses ist eine kleine Sammlung geschichtlicher Zeugen aus dem Gemeindegebiet zusammengestellt.
Besichtigung nach Vereinbarung mit der Gemeindeverwaltung,
Telefon 07231 4886-0.
Anschrift: Altes Rathaus, Hauptstraße 73, 75217 Birkenfeld 

Eisingen, Keltermuseum Alte Kelter
In dem baulichen Kleinod aus dem Jahr 1556 wurde noch bis 1949 gekeltert. Zu sehen sind alte Gerätschaften von Weinbau und Küferei.
Besichtigung nach Vereinbarung mit der Gemeindeverwaltung,
Telefon 07232 3811-0.
Anschrift: Kelterstraße, 75239 Eisingen

Engelsbrand, Waldhufen-Museum
Im Salmbacher Rathaus werden in 14 thematisch geordneten Räumen Einblicke in das frühere dörfliche Gemeindeleben gegeben.
Öffnungszeiten: jeden 1. und 3. Sonntag im Monat von 14 Uhr bis 17 Uhr und nach Vereinbarung, Telefon 07235 8443.
Anschrift: Altes Schul- und Rathaus, Pforzheimer Straße 15,
75331 Engelsbrand-Salmbach 

Heimsheim, Wasch- und Backhaus mit Obstdörre
Eine reiche Sammlung von Gegenständen rund ums Backen und Waschen zeigt, wie beschwerlich früher z.B. das Waschen ohne Waschvollautomat war.
Besichtigung nach Vereinbarung mit der Gemeindeverwaltung,
Telefon 07033 5357-0.
Anschrift: Mönsheimer Straße, 71296 Heimsheim

Illingen, Historische Ölmühle
In der Illinger kann in begrenztem Umfang wieder auf althergebrachte Weise Öl hergestellt werden.
Besichtigung und Führung auf Anfrage, Telefon 07042 22580.
Anschrift: Mühlstraße 1, 75428 Illingen

Kämpfelbach, Heimatmuseum
Im ehemaligen Zehntspeicher des Klosters Frauenalb von 1598/99 ist eine heimatgeschichtliche Sammlung mit Klassenzimmer, Wohnzimmer und Werkstätten eingerichtet.
Eintritt frei
Öffnungszeiten: Oktober bis März jeden 1. und 3. Sonntag im Monat; April bis September jeden 1. Sonntag im Monat jeweils von 14 Uhr bis 17 Uhr und nach Vereinbarung mit der Gemeindeverwaltung,
Telefon 07231 8866-0.
Anschrift: Bürgerhaus, Kirchstraße 3, 75236 Kämpfelbach-Ersingen

Keltern, Heimatmuseum Alte Kelter
In dem baulichen Kleinod aus dem 15. Jh. Sind viele Exponate aus der Ortsgeschichte, dem Weinbau und der Schmuck- und Uhrenindustrie zusammengetragen.
Eintritt frei, Führungen kostenpflichtig
Öffnungszeiten: jeden 1. Sonntag im Monat von 14 Uhr bis 17 Uhr und nach Vereinbarung, Telefon 07236 6878.
Anschrift: Winzerstraße 7, 75210 Keltern-Ellmendingen

Kieselbronn, Obstsortenmuseum
Ein 110 Hektar großes Freilandmuseum, das 1994 durch die Pflanzung von etwa 40 Obsthochstämmen und Aufpropfung alter, für den Enzkreis typischer Obstsorten gegründet wurde. Ziel des Museums ist, diese Sorten zu erhalten und wieder bekannter zu machen.
Besichtigung nach Vereinbarung (August bis Oktober) mit dem Landratsamt, Telefon 07231 308-1831.
Ort: Schneitweg, Gewann Steinäcker, 75249 Kieselbronn

Kieselbronn, Atelier Fritz Theilmann
Ausstellung der facettenreichen Künstlerpersönlichkeit und Bildhauer Fritz Theilmann
Öffnungszeiten nur nach Vereinbarung, Telefon 07231 51917.
Anschrift: Am Bühlwald 1, 75249 Kieselbronn

Knittlingen, Faust-Museum
Die chronologische Darstellung der Faust-Tradition reicht von Zeugnissen um die Person des historischen Faust um 1480 über Volksbücher bis hin zu den verschiedenen literarischen Interpretationen von Goethe bis Thomas Mann.
Eintritt: Einzelticket Erwachsene 1,50 € (Gruppen, Ermäßigte andere Preise)
Öffnungszeiten:  Dienstag bis Freitag 09:30 Uhr bis 12:00Uhr und
13:30 Uhr bis 17 Uhr. Samstag, Sonn- und Feiertag 10 Uhr bis 18 Uhr und nach Vereinbarung, Telefon 07043 9506922.
Anschrift: Kirchplatz  2 und 9, 75438 Knittlingen

Knittlingen, Museum Walters Oldtimer e. V.
Museum für Fahrzeuge und Technik
Das Museum umfasst über 270 Fahrzeuge aus verschiedenen Epochen.
Eintritt: Einzelticket Erwachsene 9,00 €, Jugendliche 10-17 Jahre 4,00 €, Kinder bis 9 Jahre frei, Gruppen ab 20 Personen (nur nach Vereinbarung) 7.00 €. Telefon: +49 7043 952720
Öffnungszeiten: Samstag, Einlass von 10:00 bis 15:00 Uhr
In den Monaten Dezember bis einschließlich März ist das Museum geschlossen.

Königsbach-Stein, Heimatmuseum Batsch-Brestowatz
Die Erinnerung an die Donauschwaben in der Batschka, die Ende des 18. Jahrhunderts das Land zwischen Donau und Theiß besiedelten, wird lebendig gehalten. Nach dem zweiten Weltkrieg kamen viele deutsche Familien aus Batsch-Brestowatz (im heutigen Serbien gelegen) nach Stein.
Öffnungszeiten: Jeden 1. Sonntag im Monat von 13 Uhr bis 17 Uhr und nach Vereinbarung, Telefon 07232 1742.
Anschrift: Marktplatz 12, 75203 Königsbach-Stein

Maulbronn, Klostermuseum
Die 1993 als UNESCO-Weltkulturerbe aufgenommene Zisterzienserkloster-Anlage ist in ihrer einmaligen Unversehrtheit für sich schon ein Museum. Im Frühmesserhaus und der ehemaligen Küferei kann sich der Besucher über die Geschichte des Klosters und über das Leben, schaffen und Wirken der Zisterzienser informieren.
Eintritt: Einzelticket Erwachsene 6 € (Gruppen, Ermäßigte, etc. andere Preise)
Öffnungszeiten: März bis Oktober täglich 9 Uhr bis 17:30 Uhr, November bis Februar Dienstag bis Sonntag 9:30 Uhr bis 17:00 Uhr. Führungen 11:15 Uhr und 15:00 Uhr, Telefon 07043 926610.
Anschrift: Klosterhof, 75433 Maulbronn

Maulbronn, Museum auf dem Schafhof
Die Ausstellung zeigt Entwicklung des klösterlichen Schafhofs – dem ehemaligen Wirtschaftshof des Klosters Maulbronn und die Entwicklung der Stadt zeigen. Daneben wird die Verflechtungen des Klosters mit der bäuerlichen und handwerklichen Kultur und der Ortsgemeinschaft dargestellt.
Öffnungszeiten: Sonntag 13:30 Uhr bis 17:00 Uhr, Telefon 07043 6872
Anschrift: Schafhof 6, 75433 Maulbronn

Maulbronn, Steinhauerstube
Die Geschichte der Schmieer Steinhauer ist in der „Steinhauerstube mit zahlreichen Exponaten, Bildern und Texten dargestellt.
Eintritt frei
Öffnungszeiten: April bis Oktober jeden 1. und 3. Sonntag im Monat von
14 Uhr bis 18 Uhr und nach Vereinbarung mit dem Stadtarchiv Maulbronn, Telefon 07043 103-16.
Anschrift: Hauptstraße 1, 75433 Maulbronn-Schmie

Maulbronn, Kunstsammlung Jutta und Manfred Heinrich
eine Stiftung der Stadt Maulbronn, Schafhof 2, 75433 Maulbronn, Tel. 07043 957910, geöffnet sonntags 13:30 Uhr bis 17:00 Uhr
Das Museum mit einer Ausstellungsfläche von ca. 800 qm fokussiert Berliner Malerei der Nachkriegszeit: genauer ab Mitte der 1960er bis hin zu den 1980er Jahren. Kritischer Realismus, "Junge Wilde" und Neoexpressionismus sind die Schwerpunkte der Sammlung. Vermutlich ist die Kunstsammlung Heinrich zu diesem Zeitpunkt das einzige Museum Berliner Kunst weltweit, das über das Medium der Malerei, das geteilte Deutschland und das Spannungsverhältnis Ost - West thematisiert. Weitere Informationen finden Sie unter dem Link www.kunstsammlung-heinrich.de.

Mühlacker, Heimatmuseum in der Alten Kelter
Ein Rundgang durch fünf thematisch untergliederte Ebenen dokumentiert die Heimatgeschichte der Senderstadt und ihrer Umgebung. Eintritt frei
Öffnungszeiten: Sonntag 14 Uhr bis 17 Uhr und nach Vereinbarung mit der Stadtverwaltung, Telefon 07041 876-325
Anschrift: Kelterplatz 5, 75417 Mühlacker
 
Neulingen, Heimatmuseum
Im ehemaligen Schaf-Farrenstall wird die einstige Lebenswelt der Dorfbewohner dargestellt. Die Museumsräume wurden mit historischen Gegenständen aus der Haus-, Hof- und Landwirtschaft eingerichtet.
Besichtigung nach Vereinbarung mit der Gemeindeverwaltung,
Telefon 07237 428-0.
Anschrift: Bergstraße 28, 75245 Neulingen-Nußbaum

Neuenbürg, Schlossmuseum und »Das Kalte Herz«
Im Zweigmuseum des Badischen Landesmuseums in Karlsruhe sind inhaltlichen Schwerpunkte, die sich vorwiegend auf die Region des Nördlichen Schwarzwalds beziehen, zu besichtigen. Im Mittelpunkt der Ausstellung steht eine Erlebnisinszenierung des Märchens "Das kalte Herz" von Wilhelm Hauff. In einer Art "begehbarem Film" mit Licht, Ton, mechanischem Theater und kunstvoll bearbeiteten Holzfiguren wird das Märchen auf eine Weise nacherzählt, dass der Betrachter aus dem Staunen nicht mehr herauskommt.
Eintritt: Einzelticket Erwachsene 4 € (Gruppen, Ermäßigte andere Preise)
Öffnungszeiten: Dienstag bis Samstag 13 Uhr bis 18 Uhr, Sonn- und Feiertag 10 Uhr bis 18 Uhr. Winterpause 10.01. bis 18.02. Führungen für Gruppen nach Vereinbarung, Telefon 07082 792860
Anschrift: Schloss, 75305 Neuenbürg

Neuenbürg, Bergwerk
Die „Frischglück“- Grube ist eines der alten Eisenerz-Bergwerks des Nordschwarzwaldes. Schon die Kelten haben hier vor über 2.500 Jahren Erz gegraben und Eisen geschmolzen.
Eintritt: Einzelticket Erwachsene 5 € (Gruppen, Ermäßigte andere Preise)
Öffnungszeiten: April bis Oktober Samstag, Sonn- und Feiertag ab 10 Uhr, letzte Führung um 17 Uhr. Mittwoch bis Freitag für Gruppen ab 10 Personen nach Vereinbarung mit der Stadtverwaltung,
Telefon 07082 792860.
Anschrift: Parkplatz an der Straße nach 75305 Neuenbürg-Waldrennach

Niefern-Öschelbronn, Kirnbachmuseum
Heimatmuseum
Öffnungszeiten: Sonntag 11 Uhr bis 12 Uhr und nach Vereinbarung,
Telefon 07233 6097.
Anschrift: Hauptstraße 25, 75233 Niefern-Öschelbronn

Ötisheim, Waldensermuseum
Das Henri-Arnaud-Haus, erbaut 1701 als Wohnhaus von dem bekanntesten Waldenserführer Henri Arnaud ist seit vielen Jahren ein Sammel- und Mittelpunkt für die Waldensernachkommen und ihre Freunde in Deutschland und eine Stätte der Begegnung mit Waldensern aus dem Ausland. Die reichhaltigen Sammlungen, die das Haus in sich birgt sowie die Bibliothek, waren und sind immer ein Anziehungspunkt für alle, die an der Geschichte evangelischen Glaubenszeugentums, besonders aber an der Geschichte der Waldenser, interessiert sind.
Eintritt frei, Spenden erbeten, Gruppenführungen 50 €
Öffnungszeiten: Dienstag und Sonntag von 14 Uhr bis 17 Uhr und nach Vereinbarung, Telefon 07041 7436.  Jeweils im August und vom 15.12. bis 15.01. geschlossen.
Anschrift: Henri-Arnaud-Str. 27, 75443 Ötisheim-Schönenberg

Ölbronn-Dürrn, Gottlob-Frick-Gedächtnisstätte
Gottlob Frick (1906-1994), geboren in Ölbronn, war ein der größten Bassisten seiner Zeit und auf den großen Opernbühnen der Welt zu Gast.  Die Sammlung zeigt mit Originalkostümen, Plakaten sowie Tonträger eine Retrospektive in Bild und Ton.
Eintritt frei
Öffnungszeiten: jeden 1. und 3. Sonntag im Monat von 13 Uhr bis 17 Uhr und nach Vereinbarung mit der Gemeindeverwaltung, Telefon 07237 422-0
Anschrift: Ölbronner Rathaus, Obere Steinbeisstraße 1, 75248 Ölbronn-Dürrn

Remchingen, Römermuseum
Außergewöhnliche Exponate zur römischen und keltischen Geschichte in Remchingen und weitere Ausstellungsstücke zu wechselnden Sonderthemen. 
Öffnungszeiten Samstag 14:00-17:00 Uhr und Sonntag 13:00 - 18:00 Uhr, Telefon 07232 79257
Eintritt 1,50 €
Anschrift: Niemandsberg 4, 75196 Remchingen-Wilferdingen

Sternenfels, Feuerwehrspritzenmuseum
Ausstellung von historischen Feuerwehrspritzen
Besichtigung nach Vereinbarung unter 07043 7669
Anschrift: Mühlacker Straße 31, 75447 Sternenfels-Diefenbach 

Wiernsheim, Kaffeemühlenmuseum
Ausstellung von ca. 1.000 Kaffeemühlen. Die älteste Mühle ist ca. 300 Jahre alt, kommt aus Norddeutschland und wurde 1720 gefertigt.
Besichtigung nach Vereinbarung mit der Gemeindeverwaltung, Telefon 07044 23-172
Anschrift: Marktplatz 21, 75446 Wiernsheim

Wer ist zuständig?

Wirtschaftsbeauftragte
Zähringerallee 3
75177 Pforzheim
Telefon 07231 308-9306
Telefax 07231 308-9515
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