Inhalt
Datum: 16.12.2025

Ganz vorne dabei: Landrat Rosenau besucht auf seiner Firmen-Rundreise zwei führende Unternehmen in Mühlacker

Auf seiner Tour durch Firmen im Enzkreis besuchte Landrat Bastian Rosenau in Mühlacker zwei Unternehmen, die in ihren Branchen weit vorne mitspielen. Mit dabei waren Bürgermeister Armin Dauner sowie Mirko Elinger (Wirtschaftsförderung Mühlacker) und Linda Marschall (Wirtschaftsförderung Enzkreis).

Bei Heidinger Kühlsysteme, 1966 gegründet, wurde deutlich, wie stark das Unternehmen in den vergangenen Jahrzehnten gewachsen ist. Heute spielt die Firma eine führende Rolle in Zukunftsfeldern wie Halbleitertechnik, Biotechnologie, Serverkühlung und Reinraumtechnik. Die Exobox ist ein Beispiel für die hochspezialisierten Lösungen, die hier entstehen: moderne Energiezentralen, die Strom, Wärme und Kälte intelligent verknüpfen und Effizienzgewinne durch KI und Wärmerückgewinnung nutzen sollen.

Zu sehen bekamen die Besucher im Firmengebäude in den Waldäckern auch das „Student Vision Center“, das Energie- und Gebäudekonzepte entwickelt und jungen Studenten einen praxisnahen Einstieg ermöglicht. Zwölf Auszubildende lernen derzeit den Beruf des Mechatronikers für Kältetechnik. Die Mitglieder der Geschäftsführung Frieder Heidinger, Adrian Heidinger und Marius Böhm, betonten, wie wichtig ihnen die Nähe zu ihren Kunden und individuelle Entwicklungen sind: „Wo Standardlösungen raus sind, kommen wir ins Spiel.“

Bei der Firma Händle, ebenfalls ein Traditionsunternehmen in der Großen Kreisstadt, bekam die Delegation einen umfassenden Einblick in die Arbeit. Händle liefert weltweit Maschinen und Anlagen für die grobkeramische Industrie und engagiert sich zudem in neuen Bereichen wie Biokohle, Zement-, Gips- und Dekarbonisierungs-Projekten.

Geschäftsführer Andreas Treut sprach offen über die strategische Ausrichtung und die Herausforderungen der Branche. Zentrale Bedeutung habe die Ausbildung, so Treut: Händle bildet seit Jahrzehnten weit über den eigenen Bedarf hinaus aus und übertrage jungen Talenten bewusst schon früh Verantwortung: „Nachwuchsförderung sehe ich als einen Grundpfeiler des Unternehmenserfolgs“,, betonte der Geschäftsführer.

Auch das Engagement für den Standort machte Treut deutlich: Durch die Umnutzung eigener Gebäude wurden neue Räume für medizinische und gewerbliche Angebote geschaffen und so die örtliche Infrastruktur gestärkt. „Händle ist ein Unternehmen, das beispielhaft Tradition und Zukunft geschickt verbindet, seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter stärkt und mutig vorangeht“, meinte Landrat Rosenau. Er und seine Begleiter zeigten sich bei beiden Unternehmen beeindruckt von der Innovationskraft, dem Engagement für Nachwuchs und der klaren Zukunftsorientierung. (enz)