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Datum: 17.04.2026

Erfreulich großes Interesse an inklusiver Beschäftigung: Erfolgreiche Auftaktveranstaltung mit Landes-Behindertenbeauftragte Nora Welsch

Mit über 60 Teilnehmenden stieß die Veranstaltung zum Thema „Menschen mit Behinderung beschäftigen: Chancen für Arbeitgeberinnen und Arbeitnehmerinnen“, die im neuen Kulturraum des Technischen Rathaus der Stadt Pforzheim stattfand, auf großes Interesse. Vertreterinnen und Vertreter aus Wirtschaft, Verwaltung und sozialen Einrichtungen waren der Einladung der Stadt Pforzheim, des Enzkreises, der Landes-Behindertenbeauftragten Baden-Württemberg, der Agentur für Arbeit Pforzheim sowie der Einheitlichen Ansprechstelle für Arbeitgeber (EAA) gefolgt, um sich zum Thema Inklusion im Betrieb zu informieren.

Im Mittelpunkt stand ein Impulsvortrag der Landes-Behindertenbeauftragten Nora Welsch, die eindrucksvoll aus eigener Erfahrung über die Chancen und Potenziale inklusiver Beschäftigung berichtete. Dabei wurde deutlich: Inklusion ist nicht nur eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, sondern auch ein Gewinn für Unternehmen.

Im Anschluss folgten konkrete Praxisbeispiele: Betriebe und ihre Beschäftigten berichteten aus ihrem Arbeitsalltag und zeigten auf, wie inklusive Arbeitsplätze beispielsweise im Einzelhandel, im Handwerk, in der Verwaltung, in der Pflege oder im Bereich Service und Hotellerie erfolgreich umgesetzt werden können. Diese Einblicke machten deutlich, dass inklusive Beschäftigung nicht nur möglich, sondern nachhaltig und gewinnbringend ist.

Abgerundet wurde die Veranstaltung mit einem Vortrag der Einheitlichen Ansprechstelle für Arbeitgeber beim Inklusions- und Integrationsfachdienst Nordschwarzwald. Neben finanziellen Fördermöglichkeiten wurden die verschiedenen Beratungsstrukturen und begleitende Hilfen, die Unternehmen bei der Beschäftigung von Menschen mit Behinderungen in Anspruch nehmen können, vorgestellt.

Die zahlreichen Gespräche beim abschließenden Meet and Greet machten deutlich, dass großes Interesse seitens der Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber besteht und die Bereitschaft wächst, Inklusion aktiv mitzugestalten und neue Wege zu gehen. Fazit: Inklusion im Arbeitsleben ist machbar und sie lohnt sich für alle Beteiligten.

Um das Thema inklusive Beschäftigung weiter zu stärken, Vorbehalte abzubauen und konkrete Handlungsmöglichkeiten aufzuzeigen, sind eine Reihe weitere Informationsveranstaltungen in der in der Region geplant.