Erfolgreicher Auftakt für neues Gleichstellungsnetzwerk in Pforzheim und dem Enzkreis: Über 50 Engagierte gestalten gemeinsam die Zukunft der Gleichstellung in der Region
Mit großer Beteiligung und viel Engagement fand am vergangenen Samstag (25. April) die Zukunftswerkstatt als Auftakt für das neue Gleichstellungsnetzwerk in Pforzheim und dem Enzkreis statt. Eingeladen hatten die Gleichstellungsbeauftragten der Stadt Pforzheim, Lea Niewerth, und des Enzkreises, Kinga Golomb. Über 50 Personen folgten dem Aufruf und arbeiteten gemeinsam an der Entwicklung des Netzwerks.
Ziel der Veranstaltung war es, das hauptamtliche und ehrenamtliche Engagement im Bereich Gleichstellung zu bündeln und einen partizipativen Prozess anzustoßen, bei dem alle Beteiligten das zukünftige Netzwerk gemeinsam gestalten können.
Der Termin wurde professionell vom Beratungsinstitut IMAP begleitet. Die Referentinnen des Instituts führten die Teilnehmenden interaktiv durch verschiedene Themenfelder. In Workshops, Stillarbeitsphasen und offenen Austauschgruppen wurden zentrale Fragen erarbeitet: Was motiviert mich zur Teilnahme und was möchte ich einbringen? Welche Prinzipien der Zusammenarbeit sind uns wichtig? Welche Ressourcen, fachlichen Kompetenzen und Erfahrungen bringen wir ein? Warum ist uns Gleichstellung wichtig und was stärkt unsere Zusammenarbeit?
Auch kritische Aspekte kamen zur Sprache: Was ist auf kommunaler Ebene leistbar? Welche Formen der Unterstützung sind notwendig? Die Teilnehmenden diskutierten gemeinsame Werte und definierten, woran der Erfolg des Netzwerks gemessen werden soll.
Der Samstag markierte den Auftakt einer dreiteiligen Beteiligungsserie. Der zweite Termin ist für den 8. Oktober um 17 Uhr geplant, der Abschluss für Januar 2027. Dann soll das neue Netzwerk auf stabilen Beinen stehen und in die aktive Arbeit starten.
Die Gleichstellungsbeauftragten waren erfreut über die große Resonanz: „Wir sind wirklich froh und dankbar über die Beteiligung und, dass so viele Menschen sich an einem Samstag die Zeit nehmen, hier mitzuwirken“, sagt Lea Niewerth. „Vor allem bestärkt es uns Gleichstellungsbeauftragte darin, dass wir sehen, dass das Thema Gleichstellung vielen Menschen ein ganz großes Anliegen ist. Und das macht es umso wichtiger, dass wir unsere Interessen in diesem Netzwerk bündeln“, erklärt Kinga Golomb.
Wie das Netzwerk in 2027 aussieht, ist zum jetzigen Zeitpunkt noch offen und hängt von den Impulsen der Beteiligten ab. Eines ist den Initiatorinnen aber besonders wichtig. „Die Beteiligung aller Menschen ist gewünscht und gefragt. Gleichstellung umfasst nicht nur die Gleichstellung von Frauen, sondern die Gleichstellung aller Geschlechter“, unterstreicht Lea Niewerth daher. „Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, sich auch in Zukunft zu beteiligen – gerne bereits beim nächsten Termin im Oktober“, ergänzt Kinga Golomb.
Wer beim Auftakt nicht dabei sein konnte, aber gerne mitarbeiten möchte, kann sich per E-Mail an die Büros der Gleichstellungsbeauftragten unter gleichstellung@pforzheim.de oder gleichstellungsbeauftragte@enzkreis.de wenden und sein Interesse anmelden.