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Datum: 30.07.2021

»Sonja« bekommt Verstärkung: Teilstationärer Blitzer »Bert« überwacht im Dienste des Landratsamtes die Geschwindigkeit

Nicht „immer wieder sonntags“ wie im Schlager von Cindy&Bert, sondern auch an anderen Wochentagen wird die neue teilstationäre Messanlage des Enzkreises namens „Bert“ künftig ihre schon länger im Einsatz befindliche Kollegin „Sonja“ bei der Verkehrsüberwachung in Ortsdurchfahrten unterstützen. In seiner ersten Woche ist „Bert“ im Tempo-30-Bereich der Pforzheimer Straße in Mönsheim postiert – ungefähr an der Stelle, an der bald ein neuer stationärer Blitzer installiert werden soll – und wird dort für die Einhaltung der Geschwindigkeitsbegrenzung und damit für mehr Verkehrssicherheit und eine Reduzierung des Verkehrslärms für die Anwohnerschaft sorgen.

„Mit der Ausweitung stationärer und semi-stationärer Technik verfolgen wir kontinuierlich die Ziele unseres im vergangenen Jahr fortgeschriebenen Verkehrsüberwachungskonzeptes“, erläutert Oliver Müller, der im Landratsamt das Straßenverkehrs- und Ordnungsamt leitet. Bert sei wie Sonja auf einem Anhänger installiert und damit mobil, um an verschiedenen Stellen über mehrere Tage hinweg Geschwindigkeitsüberschreitungen zu ahnden. „Verkehrsteilnehmer müssen durch die ausgeklügelte Kombination aus mobiler und stationärer Verkehrsüberwachung überall im Enzkreis auf ihr Fahrverhalten und ihre Geschwindigkeit achten, weshalb das Konzept auch präventiv und flächendeckend wirkt. Hierin unterstützt uns Bert optimal", ist sich Müller sicher.

Mit „Sonja“ hat die Behörde bisher überall im Enzkreis gute Erfahrungen gemacht. „Die meisten Fahrzeuglenker sind seit dem ersten Einsatztag von Sonja vorsichtiger unterwegs“, beschreibt Müller die Auswirkungen. Mit diesem positiven Effekt rechnet er auch durch den Einsatz von "Bert" - und das nicht nur am Tag, sondern ebenso in den Nachtstunden einschließlich der Wochenenden, schließlich sind beide Blitzeranlagen rund um die Uhr aktiv. Ebenfalls täglich überprüft das Landratsamt die Anlagen und damit auch das Verhalten der Verkehrsteilnehmer. Müller betont: „Uns geht es nicht darum, die Autofahrer zur Kasse zu bitten, sondern ausschließlich um mehr Akzeptanz für Geschwindigkeitsbeschränkungen und damit für Verkehrssicherheit und Lärmschutz.“ Denn schon allein die Wahrnehmung von „Sonja“ und „Bert“ - die nicht gerade unauffällig sind - sei Teil des nachhaltigen und erfolgreichen Gesamtkonzepts der Enzkreis-Verkehrsüberwachung.

Augenzwinkernd fügt Müller hinzu, dass der "Enforcement Trailer", wie der hochmoderne und flexible Blitzer-Anhänger eigentlich heißt, vom Team der Verkehrsbehörde aus Gründen der Gleichberechtigung auf den männlichen Namen "Bert" getauft worden sei - schließlich sollte man Blitzeranlagen im Enzkreis nicht nur mit weiblichen Namen in Verbindung bringen.

(enz)