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24.07.2019

Antragsflut bei Führerscheinstelle des Enzkreises hat Auswirkungen: Längere Wartezeiten und eingeschränkte Erreichbarkeit

Die Fahrerlaubnisbehörde beim Landratsamt Enzkreis kämpft aktuell gegen eine stetig wachsende Antragswelle außergewöhnlichen Ausmaßes und zieht zur Bewältigung Konsequenzen: "Wir stehen vor der Situation, dass sehr viele Bürgerinnen und Bürger aufgrund der neuen gesetzlichen Regelung ihren alten gegen einen neuen Führerschein umtauschen wollen, und dies in dichter zeitlicher Folge", berichtet Claus-Dieter Wälder vom Straßenverkehrs- und Ordnungsamt. "Diese Entwicklung, über die bereits verstärkt in den Medien berichtet wurde, führte schon in den ersten vier Monaten dieses Jahres zu einer rund dreißigprozentigen Steigerung der Antragszahlen im Vergleich zum Vorjahr und war in dieser Dimension weder absehbar noch entsprechend einzukalkulieren."

Wälder betont, dass die Zeit zum Umtausch für die Antragsteller aufgrund einer mehrjährigen gesetzlichen Staffelung eigentlich noch gar nicht dränge. Viele hätten aber von der Umtauschpflicht erfahren und wollten dies sofort erledigt wissen. Da sich die Fallzahlen auch in anderen Aufgabenbereichen der Fahrerlaubnisbehörde zum Teil mehr als verdoppelt hätten, würden die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter geradezu im Akkord arbeiten, um die Bearbeitungszeiten von aktuell bis zu zehn Wochen baldmöglichst wieder auf ein Normalmaß zu reduzieren, erläutert Behördenleiter Oliver Müller die aktuelle Lage. „Mit der Einstellung von zwei zusätzlichen Mitarbeitern sowie der Überplanung der Abläufe haben wir aber umgehend auf die Entwicklung reagiert. Im Interesse einer schnelleren Antragsbearbeitung haben wir zudem telefonische Nachfragen zeitlich und personell gebündelt.“

Müller und Wälder hoffen auf das Verständnis der Kundinnen und Kunden der Führerscheinstelle für die aktuell unausweichlichen Notmaßnahmen und verweisen auf das alternative Online-Verfahren sowie weitere Informationen auf der Internetseite des Enzkreises unter www.enzkreis.de. Die zentrale Rufnummer 07231 308-6831 sei aus den genannten Gründen aktuell nur vormittags erreichbar.

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