Straßenverkehrs- und Ordnungsamt des Enzkreises zieht in die Pforzheimer Luisenstraße um
Mitte Januar zieht das Straßenverkehrs- und Ordnungsamt des Enzkreises in das Gebäude der Agentur für Arbeit in der Pforzheimer Luisenstraße um. Erster Landesbeamter Wolfgang Herz, Sachgebietsleiterin Gabriele Kronenwett und Amtsleiter Oliver Müller (von links nach rechts) überzeugten sich vom reibungslosen Ablauf der Umzugsarbeiten.

„Zum wiederholten Mal platzen wir hier im Hauptgebäude des Landratsamtes Enzkreis in der Zähringerallee aus allen Nähten – nach zwei Verwaltungsreformen des Landes und weiteren Aufgaben, die uns Bund und Land zugewiesen haben. Ein weiteres Zusammenrücken ist einfach nicht mehr möglich“, beschreibt Landrat Karl Röckinger die in seiner Behörde herrschende Raumnot, die auch durch die Aufgaben, die das Landratsamt in Sachen Flüchtlingshilfe zu erfüllen hat, alles andere als eine Entspannung erfahren habe.

„Deshalb werden wir uns im Gebäude der Agentur für Arbeit in der Pforzheimer Luisenstraße einmieten: Dort zieht Mitte Januar das Straßenverkehrs- und Ordnungsamt ein.“ Die neue Außenstelle, in der die Fachbereiche Straßenverkehr, Führerschein- und Bußgeldstelle sowie die Kreispolizeibehörde einschließlich Waffen- und Gewerberecht untergebracht sein werden, sei vom Haupthaus fußläufig in wenigen Minuten zu erreichen, für den Publikumsverkehr bestens geeignet und biete darüber hinaus ausreichend Parkplätze in einer eigenen Tiefgarage.

„Die Kollegen von der KFZ-Zulassungsstelle bleiben allerdings in der Güterstraße 30, direkt neben dem Hauptgebäude. Sie sind ja erst Ende 2014 in ihr neues Domizil gewechselt“, stellt Amtsleiter Oliver Müller klar, der derzeit zusammen mit seinen 34 betroffenen Mitarbeitern die letzten Umzugsvorbereitungen trifft.

Der Umzug des Straßenverkehrs- und Ordnungsamtes ist allerdings nicht das einzige Projekt, mit dem sich das Landratsamt kurz- bis mittelfristig räumlich weiterentwickeln wird. Unter der Überschrift „Landratsamt 2015+“ ist zudem an der Ebersteinstraße, in direkter Nachbarschaft zum Hauptgebäude, ein Neubau geplant, in dem schließlich möglichst alle Beschäftigten aus den Außenstellen untergebracht werden sollen. „Bis es soweit ist, werden allerdings noch drei bis vier Jahre vergehen“, so Röckinger.