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12.07.2017

Verabschiedung der Abiturienten: »Technisches Gymnasium ist ein echter Zugewinn«

Ihr druckfrisches Abi-Zeugnis halten 15 Absolventen des Technischen Gymnasiums an der Ferdinand-von-Steinbeis-Schule in Mühlacker in Händen.

15 erfolgreiche Abiturienten hat die Ferdinand-von-Steinbeis-Schule in Mühlacker ins Leben entlassen. Die Schüler bildeten den vierten. Jahrgang am 2011 neu eingerichteten Technischen Gymnasium (TG) der Beruflichen Schule. Im Rahmen einer kleinen Feier überreichten Schulleiter Veit Kibele, Klassenlehrerin Maike Krieger und der TG-Verantwortliche Ralf Eschmann die Zeugnisse.

Mit viel Witz ließ Kibele in seiner Abschiedsrede die vergangenen drei Jahre Revue passieren und signalisierte den Absolventen, dass das in der Schule Erlebte nicht nur fachlich eine gute Vorbereitung auf das spätere Leben sei: „Höhen und Tiefen, Freud und Leid, Erfolg und Misserfolg im Berufs- und Privatleben sind Aufgaben und Herausforderungen, die euch das Leben stellen wird und die von euch überwunden werden müssen.“ Kibele dankte den Lehrkräften der Schule für ihren Einsatz und gratulierte den elf Jungs und vier Mädchen zu dem, was sie geleistet hätten. Aufgrund der besonders guten Leistung erhielt Julian Eisele einen Preis.

Der Abi-Jahrgang 2017 des Technischen Gymnasiums an der Ferdinand-von-Steinbeis-Schule in Mühlacker mit Schulleiter Veit Kibele (hinten links), Klassenlehrerin Maike Krieger (vorne links) und dem TG-Verantwortlichen Ralf Eschmann (hintere Reihe, 3. von li

Mit viel Herz verabschiedete Klassenlehrerin Maike Krieger „ihre“ Abiturienten – und sorgte für die eine oder andere Träne in den Augen von Schülern, Lehrerkollegen oder Eltern. Mit ihrer sprachgewandten und emotionalen Rede spiegelte sie die vergangenen Schuljahre in Erinnerungen, Anekdoten und ausgewählten Zitaten der Literatur. Die Lehrer Boris Mack und Martin Krauß blickten in Form eines Sketches auf den Abi-Jahrgang: In ihrem Dialog im Lehrerzimmer arbeiteten sie Eigenschaften, Erlebnisse und allerlei Kuriositäten auf, so dass sich alle Schüler wiederfinden konnten.

Für ihr Engagement und ihren Einsatz erhielten alle Lehrkräfte ein kleines Präsent, Blumen und jede Menge Applaus. Den Schlusspunkt des Programms setzten die Schüler. Sie blickten in einer kleinen Inszenierung nicht zurück, sondern nach vorn. Zwei Schüler (gespielt von Rebecca Giesecke und Valentin Hoffmann) treffen sich nach vielen Jahren zufällig wieder und schwelgen in Erinnerungen an die „gute, alte Abizeit“. Phantasievoll malen sie sich aus, was aus ihren Mitschülern wohl geworden ist, während diese Gedanken im Hintergrund Realität werden: Mit Mimik und Gestik, Verkleidungen und Schminke setzten die Klassenkameraden das vorne Gesagte in jede Menge Heiterkeit beim Publikum um.

Obwohl die Anzahl der Absolventen im Vergleich zu anderen Schulen schon fast familiär wirkt: „Das Management für eine solche Veranstaltung sinkt nicht mit der Größe der Gruppe“, wie die Hauptorganisatoren Felix Öfner und Valentin Hoffmann feststellten. Damit der Abend reibungslos vonstattengehen kann, müssen ähnlich wie in einem Betrieb alle Zahnrädchen ineinander greifen. Lang war die Liste der Aufgaben: Einladungen gestalten und verteilen, Räumlichkeiten aussuchen, dekorieren und bestuhlen, Caterer buchen, Speisen und Getränke auswählen und die Festtafel eindecken, den Ablauf planen und Reden verfassen. „Aber es hat sich gelohnt“ – darin waren sich Schüler, Lehrkräfte. Eltern und Familienangehörige einig.

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