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15.05.2018

Urkunde für Agenda 2030 - Enzkreis will Nachhaltigkeit auf kommunaler Ebene gestalten

Annette Turmann von Engagement Global und Sabine Drees vom Deutschen Städtetag überreichen die Urkunde mit den 17 Zielen für eine global nachhaltige Kommune an Angela Gewiese von der Stabsstelle Klimaschutz und Kreisentwicklung des Enzkreises (v.l.n.r.).

(Bild: © Jo Hempel Photography)

Im Sommer 2017 hat der Kreistag des Enzkreises einstimmig der Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung und der Musterresolution des Deutschen Städtetags und des Rats der Gemeinden und Regionen Europas zugestimmt. Im Rahmen eines Vernetzungstreffens in Köln wurde dem Enzkreis kürzlich die Urkunde mit den 17 Zielen für eine nachhaltig globale Kommune überreicht. Insgesamt haben damit 73 Städte, Gemeinden und Landkreise die Musterresolution unterzeichnet.

Mit der Unterzeichnung der Resolution bekennt sich der Enzkreis zur Agenda 2030, die im September 2015 von den Vereinten Nationen verabschiedete wurde. Die darin enthalten Entwicklungsziele, die „Sustainable Development Goals“, sollen nun im Enzkreis und seinen Gemeinden konkretisiert und mit Leben gefüllt werden. Zu den 17 Zielen gehören 169 Unterziele, die alle Bereiche des Lebens betreffen, darunter nachhaltiger Konsum, Gesundheit und Wohlergehen, Geschlechter-gerechtigkeit, bezahlbare und saubere Energie.

Der Enzkreis reiht sich damit weltweit ein – 192 Länder haben die Agenda 2030 der UN verabschiedet – und stellt die Weichen für eine „enkeltaugliche“ Zukunft. Städte, Gemeinden und Kreise sind zentrale Akteure für eine nachhaltige Entwicklung. Insbesondere Ziel 11 („Städte und Siedlungen inklusiv, sicher, widerstandsfähig und nachhaltig machen“) ist eine Herausforderung für die kommenden Jahre. „Dazu gehört für uns beispielsweise, Zugang zu bezahlbarem Wohnraum zu schaffen und Umweltbelastungen in den Städten und Gemeinden zu senken“, umreißt Landrat Bastian Rosenau die Aufgabe.

Dafür hat der Enzkreis mit Unterstützung der Engagement Global gGmbH (als Projektträger des Bundesministeriums für Entwicklung und Zusammenarbeit) die 90prozentige Förderung einer Stelle für einen „Koordinator für Entwicklungspolitisches Engagement“ bewilligt bekommen; die Stelle wird im Juli 2018 besetzt.

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