Sprungziele
Zum Aktivieren des Google-Übersetzers bitte klicken. Wir möchten darauf hinweisen, dass nach der Aktivierung Daten an Google übermittelt werden.
Mehr Informationen zum Datenschutz
Seiteninhalt
24.09.2020

Personelle Verstärkung für das Team der strategischen Sozialplanung

»Frauenpower« im Team der strategischen Sozialplanung
Von links nach rechts: Sozial- und Versorgungsamtsleiterin Sabine Schuster mit den Sozialplanerinnen Margit Jäger, Helen Stark und Katja Fridrikind sowie der stellvertretenden Leiterin des Sozialamtes, Cordula Allgaier-Burghardt, und Sozialdezernentin Katja Kreeb.

Sozialdezernentin Katja Kreeb und Sabine Schuster, Leiterin des Sozial- und Versorgungsamtes, freuen sich über zwei neue Mitarbeiterinnen: Seit April ist die Soziologin Katja Fridrikind für die Bereiche der Behinderten- und Wohnungslosenhilfe des Enzkreises zuständig. Die Aufgaben der stationären Altenhilfeplanung und der Psychiatrieplanung im Landkreis übernimmt seit Anfang Juli die Sozialpädagogin Helen Stark. Auch Sozialplanerin Margit Jäger, die sich seit vielen Jahren im Bereich der ambulanten und teilstationären Altenhilfeplanung für eine flächendeckende Angebotsstruktur einsetzt, ist froh über die Verstärkung im Planungsteam.

„In Zeiten von knappen finanziellen Ressourcen und wachsenden Herausforderungen wird eine bedarfsgerechte Planung zunehmend wichtiger“, betont Kreeb. Dringende Aufgabe sei die Umsetzung des Bundesteilhabegesetzes, um mehr Möglichkeiten der Selbstbestimmung für die aktuell rund 48.000 Menschen mit Behinderungen im Enzkreis zu schaffen. „Weitere Schwerpunkte sind der Ausbau der gemeindenahen psychiatrischen Versorgung und der demografische Wandel in den Kommunen“, sagt die Dezernentin.

„Es gibt viele Ideen für gemeinsame Projekte“, betont Katja Fridrikind. Beispielsweise mache das Thema Inklusion eine bereichsübergreifende Betrachtung und Zusammenarbeit unabdingbar. „Einerseits haben Menschen mit Behinderungen ein Recht auf gesellschaftliche Teilhabe in allen Lebensbereichen, andererseits umfasst Inklusion auch andere Personengruppen. So sollten etwa mit Blick auf Barrierefreiheit auch die Perspektiven von älteren Menschen und Familien mit Kindern mitbedacht werden“, so die 24-Jährige, die im vergangenen Jahr ihr Studium an der Universität Mannheim abgeschlossen hat. Im Bereich der Wohnungslosenhilfe spricht sich die Sozialplanerin für den Ausbau vorhandener Präventionsstrukturen aus, um drohender Wohnungslosigkeit frühzeitig entgegenzuwirken.

„Unabhängig von Alter, Geschlecht und sozialer Stellung können Menschen im Laufe ihres Lebens Situationen erleben, in denen ihre innere Balance ins Wanken gerät“, betont die neue Psychiatrieplanerin Helen Stark. Mit psychischen Erkrankungen gehe häufiger eine soziale Ausgrenzung einher. Mit ihrer Arbeit wolle sie deshalb auf einen besseren gesellschaftlichen Umgang mit psychischen Erkrankungen hinarbeiten, sagt die 26-jährige Offenburgerin, die neben Berufserfahrung in der Öffentlichkeitsarbeit auch Erfahrung in der Altenhilfe mitbringt. Sie möchte in der Psychiatrieplanung des Landkreises den Schwerpunkt auf die Weiterentwicklung von bedarfsgerechten und gemeindenahen Angeboten für alle Altersgruppen legen: „Drehtüreneffekte und Behandlungsabbrüche müssen möglichst vermieden werden.“

„Im Fokus der ambulanten und teilstationären Planungen steht immer die Stärkung der selbständigen Lebensführung älterer Menschen – auch bei steigendem Unterstützungsbedarf. Deshalb engagiert sich der Enzkreis schon seit Jahren für einen kontinuierlichen Ausbau der ambulanten Versorgungsstrukturen und ist mit dem Pflegestützpunkt, den Beratungsstellen für Hilfen im Alter, dem Demenz-Beratungszentrum und der Wohnberatung sehr gut aufgestellt“, sagt Margit Jäger.

„Wichtige Ansprechpartner bei der Weiterentwicklung vor Ort sind für uns die Einwohnerinnen und Einwohner im Landkreis sowie die Träger der Angebote. Wir möchten diese zukünftig noch mehr in unsere Planungsprozesse einbinden“, betont das Team. „Wir verstehen uns nicht nur als Dienstleister der Bürger und Bürgerinnen, sondern auch der Gemeinden im Enzkreis. Zukünftig möchten wir deshalb eine noch stärkere empirische Grundlage unserer Arbeit bereitstellen“, so die drei Sozialplanerinnen.

Seite zurück Nach oben Drucken