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13.09.2017

Nächtliche Schwertransporte zum Windpark Straubenhardt - Verkehrsbeeinträchtigungen im Raum Pforzheim und westlicher Enzkreis

Voraussichtlich ab nächster Woche und bis Ende des Jahres werden Bauteile für den Windpark Straubenhardt angeliefert. Um die Behinderungen durch die Schwerfahrzeuge möglichst gering zu halten, finden die Transporte nachts in der Zeit von 22 bis 5 Uhr früh statt. Die Landesstraße 340 wird dazu zwischen der Eyachbrücke und der Abzweigung Richtung Dennach voll gesperrt. Eine Umleitung ist ausgeschildert. Auch auf der übrigen Route kann es zu Beeinträchtigungen kommen.

Die Schwertransporte fahren ab der Autobahnausfahrt Pforzheim-West über die B 10 zum Ersinger Kreuz, von dort über die Regelbaumstraße zur Dietlinger Straße und weiter zur Kreuzung mit der B 294 in Brötzingen. Von dort führt die Strecke durch Birkenfeld und den Neuenbürger Tunnel zur Abzweigung der L 340 an der Eyachbrücke.

Die Umleitungsstrecke für die gesperrte L 340 führt über die L 339 nach Dennach und von dort über die Kreisstraße 4552 zur Eyachbrücke. Da LKWs die Kreisstraße nicht befahren dürfen, werden sie über Dennach, Schwann und von dort über die L 565 nach Neuenbürg und Birkenfeld zur B 294 oder direkt nach Pforzheim umgeleitet.

„Die Auswahl der Route gestaltete sich wegen der Größe der Bauteile ausgesprochen schwierig“, sagt der Leiter des Straßenverkehrs- und Ordnungsamts, Oliver Müller. Die Transporte haben Längen von bis zu 60 Metern und sind bis zu fünf Meter breit – „da muss jede Kurve und jede Hausecke berücksichtigt werden“, ergänzt sein Kollege vom Amt für öffentliche Ordnung der Stadt Pforzheim, Daniel Schwarzmeier.

Die Mitarbeiter beider Ämter waren daher mehrfach zusammen mit Beamten der Polizei und den Transportunternehmen vor Ort, um die neuralgischen Punkte zu kartieren und die genaue Strecke festzulegen. „Aufgrund der logistischen Herausforderungen blieb uns letztlich auch keine andere Wahl, als die Strecke nachts zwischen Eyachbrücke und Dreimarkstein für die Transporte zu sperren“, erklärt Müller.

Insgesamt planen die Herstellerfirmen rund 600 Transporte, die größtenteils von der Polizei begleitet werden müssen. Zunächst werden die Teile für die Türme geliefert, zum Schluss kommen die Turbinen und die Propeller. Wie lange die nächtlichen Transporte dauern werden, hängt vor allem von den beteiligten Firmen, aber auch von der Witterung ab. „Wir hoffen, dass bis Ende des Jahres alles vorbei ist“, so Müller und Schwarzmeier.

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