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16.10.2020

Familienbildung im Enzkreis - Auftakt-Workshop mit Trägern und Akteuren

10-2010_FAuftaktworkshop Familienbildung
Die Mitglieder der Projektbegleitgruppe tauschen sich über ihr Verständnis von »Familienbildung« aus. (enz) Fotograf: Paul Renner

Schon 1994 verabschiedete der Kreistag des Enzkreises ein Konzept zur Familienbildung. Seit über 25 Jahren befasst sich das Jugendamt mit der Umsetzung und Etablierung von Familienbildung im Enzkreis. Seit diesem Sommer soll das bestehende Konzept gemeinsam mit Akteuren der Familienbildung weiterentwickelt und strukturell auf neue Beine gestellt werden. Dies soll mit Hilfe des Landesfamilienrats und des Projektes „Umsetzung des Rahmenkonzeptes Familienbildung BW“ geschehen.

„Eine Steuerungsgruppe bestehend aus Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Kreisverwaltung bildet den organisatorischen Überbau des Projektes. Die eigentliche inhaltliche Arbeit passiert in der Projektbegleitgruppe, die sich in der vergangenen Woche im „Haus der Familie“ in Straubenhardt zu einem Auftakt-Workshop getroffen hat“, erläutert der Jugendhilfeplaner des Enzkreises, Paul Renner, der zusammen mit der „Koordinatorin Frühe Hilfen“, Susanne Spitz, für das Projekt federführend zuständig ist.

Die Projektbegleitgruppe besteht aus der Steuerungsgruppe sowie aus Vertreterinnen und Vertretern vom „Haus der Familie Straubenhardt“ – Familienbildung Westlicher Enzkreis e.V., der Volkshochschulen Mühlacker sowie Pforzheim-Enzkreis, Mitgliedern des Jugendhilfeausschusses beziehungsweise Kreistags sowie kommunalen Vertreterinnen von Standorten des Enzkreis-Projektes „KiFaMi“ („Kindertageseinrichtungen stellen Familien in den Mittelpunkt“).

„Familienbildung ist mein Herzensthema und begleitet mich schon fast meine ganze berufliche Laufbahn im Jugendamt. Ich bin froh, dass wir als Landkreis an dem Modellprojekt teilnehmen dürfen und freue mich auf die nächsten Treffen und Workshops“, so Jugendamtsleiter Wolfgang Schwaab. Und Paul Renner ergänzt: „Es hat sich schnell gezeigt, dass wir bei den Bereichen Dezentralität, also bei der Verfügbarkeit von Angeboten vor Ort, und bei den personellen und finanziellen Ressourcen Weiterentwicklungspotential haben. Daher wollen wir uns im ersten Schritt des Projektes um den strukturellen Bereich der Familienbildung kümmern und im nächsten Schritt die Beteiligung von Adressatinnen und Adressaten als weiteren Baustein in die Arbeit aufnehmen.“

Daneben wurden zahlreiche Ziele und Themenfelder wie die qualitative Weiterentwicklung der Angebote, Flächendeckung auf Kreisebene, strukturelle Vernetzung von Anbietern und Angeboten, Öffnung in den Sozialraum, Angebote für spezielle Zielgruppen - beispielsweise Familienbesuche für Zugezogene, Alleinerziehende, Väter/Männer, Kur-Nachsorge - gesammelt. Diese gilt es nun zu sichten und weiter zu bearbeiten.

Die Projektbegleitgruppe trifft sich Ende November, um weiter gemeinsam am Projekt zu arbeiten. Die Öffentlichkeit sowie die politischen Gremien werden regelmäßig über den aktuellen Stand informiert. (enz)

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