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04.08.2020

Enzkreis nimmt an Landesprojekt »Umsetzung der Rahmenkonzeption Familienbildung« teil - Weiterentwicklung der Angebote im Fokus

Wollen für Familien ein gutes Netz an unterstützender Infrastruktur aufbauen:
(von links) Landrat Bastian Rosenau, Jugendamtsleiter Wolfgang Schwaab, Sozialdezernentin Katja Kreeb, Petra Pfendtner vom Landesfamilienrat, Kindergartenfachberaterin Alice Zahorneanu, Koordinatorin Frühe Hilfen Susanne Spitz, Projektberater Volker Fuchs und Jugendhilfeplaner Paul Renner.

„Familien sind für Kinder erste und wichtigste Orte des Aufwachsens.“ Landrat Bastian Rosenau weiß, wovon er spricht, schließlich ist er selbst vierfacher Vater. Allerdings sind die familiären Lebenssituationen heute auch so vielfältig wie noch nie zuvor. Eltern stehen immer häufiger vor großen Herausforderungen: Sie müssen den passenden Weg einer optimalen Förderung der Kinder finden und Berufstätigkeit, Partnerschaft und eigene Bedürfnisse unter einen Hut bringen. „Sie dabei zu unterstützen und zu fördern ist ein wichtiges Ziel von Familienpolitik auf allen Ebenen – insbesondere auch auf der kommunalen“, betont der Kreischef.

„Dabei geht es uns vor allem auch um Bildungs- und Teilhabechancen von Kindern, um sie in ihrer Entwicklung zu fördern und zu begleiten“, ergänzt Enzkreis-Sozialdezernentin Katja Kreeb. „Das Jugendamt hat daher begonnen, ein Gesamtkonzept „inklusive Bildung“ auf den Weg zu bringen, das alle Facetten, Leistungen und Angebote des Kreises von der Geburt bis zur Ausbildung abbildet“, führt Kreeb aus.

Ein Baustein ist der Bereich „Familienbildung“. Dafür darf der Enzkreis nun als einer von vier Kreisen am Landesprojekt „Umsetzung der Rahmenkonzeption Familienbildung Baden-Württemberg“ 2020/2021“ teilnehmen. Das hat die Lenkungsgruppe, in die der Landesfamilienrat, das Netzwerk Familienbildung Baden-Württemberg, das Ministerium für Soziales und Integration Baden-Württemberg, Kommunale Spitzenverbände und der Kommunalverband für Jugend und Soziales Vertreterinnen und Vertreter entsandt haben, Ende Juni entschieden.

Und auch der Kreistag gab in seiner Juli-Sitzung grünes Licht und beauftragte die Verwaltung, an dem einjährigen Projekt teilzunehmen und danach über Verlauf und Ergebnisse zu berichten.

„Um eine nachhaltige Umsetzung zu erreichen, möchten wir möglichst alle 28 Kommunen ins Boot holen“, betonen Susanne Spitz, Koordinatorin Frühe Hilfen, und der Jugendhilfeplaner Paul Renner. Ihnen obliegt die Federführung im Jugendamt. Einbezogen werden zudem auch die Träger der Familienbildung im Enzkreis wie das Haus der Familie in Straubenhardt und die beiden Volkshochschulen Mühlacker und Pforzheim-Enzkreis sowie weitere Vertreter der freien Träger. Eine Kick-Off-Veranstaltung ist für den Herbst geplant.

Angedacht als erste konkrete Ziele sind beispielsweise ein digitaler Familienbildungs-Wegweiser und ein Referenten-Pool für Familienbildungsangebote. Außerdem soll möglichst eine kreisweite „Arbeitsgemeinschaft Familienbildung“ über das Projekt hinaus etabliert werden.

„Wir wollen mit all dem ein gutes Netz an unterstützender Infrastruktur und gute Bildungsinstitutionen schaffen, die Eltern einbeziehen, beraten und ihnen helfen“, sagt Kreeb. „Denn eine gute Familienbildung kann einen wesentlichen Beitrag zur Zukunftsgestaltung von Kindern und Familien leisten“, ist sich die Sozialdezernentin sicher. Bereits bestehende Projekte oder Programme wie beispielsweise „Kindertageseinrichtungen stellen Familien in den Mittelpunkt – KiFaMi“ könnten in das neue Projekt integriert und so Synergieeffekte erzeugt werden.

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