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13.02.2018

Energiespar-Tipp Februar: Nützliches Werkzeug für die Gebäudesanierung: Wärmebild vom Haus ortet Energieverluste

Dem Frosch geht ein Licht auf.

Mit Hilfe des Wärmebildes eines Gebäudes können Wärmelecks aufgedeckt werden. Die Maßnahme liefert zusätzliche Informationen für die Planung einer energetischen Sanierung oder dient als nachträgliche Erfolgskontrolle. Da die Außentemperatur unter fünf Grad Celsius liegen muss, ist momentan der optimale Zeitpunkt dafür. Erstellen und auswerten sollten das Bild allerdings nur Fachleute – dazu rät das unabhängige Energie- und Bauberatungszentrum Pforzheim-Enzkreis (ebz).

Sogenannte Thermographie-Kameras stellen die für Menschen unsichtbare Wärmestrahlung eines Gegenstandes in Farben dar: Bei Außenaufnahmen von Häusern zeigt rot einen hohen Wärmverlust an, grüne oder blaue Elemente sind gut gedämmt. So lassen sich Schwachstellen in der Wärmedämmung ermitteln. Bei einer Sanierung dienen die Bilder qualifizierten Fachleuten als Orientierung und liefern wichtige Informationen für die Bewertung des Istzustandes.


Nachträglich lassen sich mit thermographischen Bildern der Erfolg von Sanierungsarbeiten oder auch die energetische Qualität von Neubauten überprüfen. Harry Kaucher, Energieberater im ebz, erklärt: „Aufnahmen mit einer Wärmebildkamera sind ein Mittel für eine verlässliche Kundenberatung zur energetischen Schwachstellenanalyse.“

Aufnahmen mit der Wärmebildkamera sollte stets ein Fachmann durchführen, etwa ein qualifizierter Gebäudeenergieberater, rät Kaucher. Denn die Bilder müssen bei entsprechenden Temperaturen, passendem Wetter und zur richtigen Tageszeit entstehen. Nur Experten können zudem das Bild richtig deuten und alle Mängel erkennen. Kenntnisse über Bauphysik, Baukonstruktion und Messtechnik sind dafür notwendig. Je nach Umfang kostet eine professionelle Thermographie für ein Einfamilienhaus zwischen 250 und 500 Euro.

Dämmfrosch

Das ebz ist in puncto energetische Sanierung die erste Anlaufstelle. Hier gibt es eine kostenlose Erstberatung – auch zu den aktuellen Förderprogrammen von Bund und Land. Kontakt und Terminvereinbarungen unter Tel. 07231 39-713600 oder per E-Mail an info@ebz-pforzheim.de.

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