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30.10.2020

Corona-Hotline des Gesundheitsamtes stark nachgefragt: Sprechzeiten werden erweitert

Angesichts drastisch ansteigender Corona-Infektionen hat das Landratsamt diese Woche die tägliche Meldung der Fallzahlen ausgesetzt. Grund ist vor allem die enorm hohe Zahl an Kontakten, die das Amt nachverfolgen muss. „Momentan werden mögliche Kontaktpersonen häufig zuerst über die positiv Getesteten informiert, ehe von uns die ‚offizielle‘ Information erfolgt“, weiß die stellvertretende Leiterin des Gesundheitsamtes Angelika Edwards. „Dabei stellen wir jedoch fest, dass die allermeisten Bürgerinnen und Bürger richtig reagieren und sich selbst sofort in Quarantäne begeben. Das hilft uns sehr, denn auf diese Weise können weitere Infektionen verhindert werden“, lobt Edwards dieses solidarische Verhalten ausdrücklich und dankt gleichzeitig für das Verständnis, wenn es derzeit einfach länger dauert, bis sich das Gesundheitsamt bei Kontaktpersonen meldet.

Wie hoch die Belastung beim Gesundheitsamt ist und wie groß der Informationsbedarf in der Bevölkerung, lässt sich anhand der Zahlen zur Hotline ablesen: „Dort haben wir diese Woche über 1.100 Anrufer registriert. Die meisten hatten Nachfragen zur Testung“, berichtet Edwards und verweist in dem Zusammenhang auf die Homepage des Landratsamtes. Bereits seit Beginn der Pandemie im März dieses Jahres hat das Gesundheitsamt zum Thema Corona zahlreiche FAQ-Seiten unter www.enzkreis.de/corona aufgebaut, die laufend aktualisiert und erweitert werden.

Dort finden sich Antworten auf fast alle Fragen, die im Zusammenhang mit dem Virus auftauchen: Was soll ich tun, wenn ich fürchte mich angesteckt zu haben? Wo soll ich in diesem Fall anrufen? Was sind die typischen Symptome bei einer Infektion? Auch wichtige Themen für Eltern, Schulen und Kitas oder für Unternehmen, Arbeitnehmer und Selbstständige sowie natürlich generell zu Testung und Quarantäne werden dort ausführlich beantwortet. Zudem finden sich zahlreiche Links, beispielsweise zum Robert-Koch-Institut (RKI). „Es lohnt also durchaus bereits vor einem Anruf in der Hotline mal reinzuschauen, ob Antworten auf die eigenen Fragen dort nicht schon bereits ausführlich beschrieben sind“, rät Edwards.

Die meisten Anrufer wurden übrigens am Vormittag zwischen 9 und 11 Uhr registriert. „In der Zeit hängt man sicher länger in der Leitung“, vermutet Edwards. Da die durchschnittliche Wartezeit der Anrufer jedoch im Schnitt zwischen 20 bis 90 Sekunden lag, hat sie noch einen Ratschlag parat: „Versuchen Sie es einfach mal in den Randstunden der Sprechzeiten.“ Diese werden in jedem Fall aufgrund des Ansturms ausgeweitet: Ab Montag, 2. November, ist die Corona-Hotline des Gesundheitsamtes unter der Nummer 07231 308-6850 von Montag bis Samstag von 8 Uhr bis 17 Uhr und am Dienstag von 8 bis 18 Uhr erreichbar.

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