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09.11.2018

»Reibungsloser Ablauf und schnelle Abarbeitung«: Neuer Flächennutzungsplan Tiefenbronn - Neuhausen in Kraft


Zufriedene Gesichter von links bis rechts: Bürgermeister Frank Spottek (Tiefenbronn), Joachim Lutz (Hauptamtsleiter in Neuhausen), Manuela Krentzel (Bauamtsleiterin in Tiefenbronn), Erster Landesbeamter Wolfgang Herz, Rose Jelitko, Leiterin des Amts für Baurecht und Naturschutz, und Neuhausens Bürgermeister Oliver Korz.

Mit der Unterschrift des Ersten Landesbeamten Wolfgang Herz ist die Änderung des Flächennutzungsplans des Gemeindeverwaltungsverbandes Tiefenbronn – Neuhausen nunmehr erfolgreich abgeschlossen. Damit stehen den beiden Biet-Gemeinden zusätzliche Flächen für die Wohnbebauung und für Gewerbe zur Verfügung, die den Bedarf bis 2025 abdecken sollen.

Bürgermeister Frank Spottek (Tiefenbronn) als Vorsitzender des Verbandes lobte den „reibungslosen Ablauf und die schnelle Abarbeitung“ durch das federführende Amt für Baurecht und Naturschutz des Enzkreises. Letztlich, so Spottek, habe es auch keine Diskrepanzen mit dem Regionalverband oder dem Regierungspräsidium Karlsruhe gegeben. Am Prozess, der vier dicke Leitz-Ordner füllt, waren die Bauämter der beiden Kommunen beteiligt sowie zahlreiche Fachbehörden.

Nach etwa zweijähriger Vorlaufzeit hatte der Fortschreibungs-Prozess offiziell im Juli 2016 begonnen. Im September des gleichen Jahres wurden die Bürger in beiden Gemeinden zu Informationsveranstaltungen eingeladen. „Bis November konnten die Pläne in den Rathäusern eingesehen und Einsprüche geltend gemacht werden“, schildert Neuhausens Bürgermeister Oliver Korz das Prozedere.

Nach der erneuten Auslegung der Pläne und einer weiteren Anhörung der „Träger öffentlicher Belange“ beschloss der Gemeindeverwaltungsverband im Juli dieses Jahres den neuen Plan. Insgesamt 16,35 Hektar Gewerbeflächen in beiden Gemeinden werden neu ausgewiesen, außerdem 6,5 Hektar für Wohnungsbau in Tiefenbronn.

„Ein wichtiges Signal in Zeiten knappen Wohnraums“, kommentierte Vize-Landrat Wolfgang Herz bei der Übergabe des nunmehr genehmigten Planwerks. Gleichwohl, so Herz weiter, seien die Gemeinden sehr bewusst und keineswegs leichtfertig mit dem Thema Flächenverbrauch umgegangen.

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