Ausbildungsberufe
Verwaltungsfachangestellte*r
Ausbildungsplätze: 3
Ausbildungsbeginn: 1. September
Benötigter Schulabschluss
- Mittlere Reife
oder - Hauptschulabschluss
Gliederung und Inhalte der Ausbildung
- Dauer: mit Hauptschulabschluss 3 Jahre, mit mittlerer Reife kann auf 2 1/2 Jahre verkürzt werden
- Berufsschule: Friedrich-List-Schule in Karlsruhe
- praktische Ausbildung im 3 monatigen Wechsel in verschiedenen Ämtern des Landratsamtes
- Ausbildungsinhalte:
- Bescheide erstellen & Anträge bearbeiten:
Du prüfst Anträge, erstellst offizielle Bescheide und sorgst dafür, dass alles rechtlich korrekt bearbeitet wird - Einblicke in Haushalts-, Kassen- und Rechnungswesen:
Du kümmerst dich um Rechnungen, die Verteilung der Haushaltsgelder und siehts wofür Steuergelder in der Praxis verwendet werden - Digitale Verwaltung gestalten:
Du arbeitest mit moderner Software, digitalen Akten und E-Government-Lösungen – Verwaltung 4.0! - Menschen & Organisation managen:
Du organisierst Termine, bereitest Sitzungen vor und unterstützt bei den vielfältigen täglichen Aufgaben in den Ämtern - Vielfältige Fachbereiche kennenlernen:
Vom Bauamt über Sozialleistungen bis zur Ordnungsverwaltung– bei uns wird's nie langweilig!
- Bescheide erstellen & Anträge bearbeiten:
- Haus der Gemeinden: im letzten Ausbildungsjahr findet der Besuch des dreimonatigen Lehrgangs an der Verwaltungsschule des Gemeindetages Baden-Württemberg in Karlsruhe zur Vorbereitung auf die Lehrabschlussprüfung (fachtheoretische Ausbildung) statt.
Schwerpunkte sind- Recht
- kommunales Finanzwesen
- Personalwesen
- Kommunal- und Verwaltungsrecht
Ausbildungsvergütung
- gemäß Tarifvertrag für Auszubildende des öffentlichen Dienstes
- im 1. Ausbildungsjahr: 1.368,26 Euro
- vermögenswirksame Leistungen: 6,65 Euro
- Jahressonderzahlung im November: 90 % des Monatsentgelts
Verwaltungswirt*in - Beamt*innen des mittleren Verwaltungsdienstes
Ausbildungsplätze: 3
Ausbildungsbeginn: 1. September
Benötigter Schulabschluss:
- Mittlere Reife
Einstellungsvoraussetzungen
Die persönlichen Voraussetzungen für die Berufung in das Beamtenverhältnis müssen erfüllt sein:
- Staatsangehörigkeit
Sie besitzen die deutsche Staatsangehörigkeit gemäß Art. 116 GG oder sind Staatsbürger*in eines EU-Mitgliedsstaates bzw. eines EWR-Vertragsstaates - Sprachkenntnisse
Sie verfügen über sehr gute Deutschkenntnisse in Wort und Schrift - Werteorientierung
Sie bekennen sich zu den Werten unserer freiheitlich-demokratischen Grundordnung - Gesundheitliche Eignung
Sie erfüllen die gesundheitlichen Anforderungen für die Ausbildung
Gliederung und Inhalte der Ausbildung
- Dauer: 2 Jahre
- Berufsschule: Friedrich-List-Schule in Karlsruhe (Blockunterricht)
- praktische Ausbildung: im 3 monatigen Wechsel in verschiedenen Ämtern des Landratsamtes
- Ausbildungsinhalte:
- Bescheide erstellen & Anträge bearbeiten:
Du prüfst Anträge, erstellst offizielle Bescheide und sorgst dafür, dass alles rechtlich korrekt bearbeitet wird - Einblicke in Haushalts-, Kassen- und Rechnungswesen:
Du kümmerst dich um Rechnungen, die Verteilung der Haushaltsgelder und siehts wofür Steuergelder in der Praxis verwendet werden - Digitale Verwaltung gestalten:
Du arbeitest mit moderner Software, digitalen Akten und E-Government-Lösungen – Verwaltung 4.0! - Menschen & Organisation managen:
Du organisierst Termine, bereitest Sitzungen vor und unterstützt bei den vielfältigen täglichen Aufgaben in den Ämtern - Vielfältige Fachbereiche kennenlernen:
Vom Bauamt über Sozialleistungen bis zur Ordnungsverwaltung– bei uns wird's nie langweilig!
- Bescheide erstellen & Anträge bearbeiten:
- Haus der Gemeinden: Im letzten Ausbildungsjahr findet der Besuch des sechsmonatigen Vorbereitungslehrgangs an der staatlichen Verwaltungsschule in Karlsruhe zur Vorbereitung auf die Staatsprüfung (fachpraktische Ausbildung) statt.
Schwerpunkte sind:- Staatslehre
- Staatsrecht
- Verwaltungslehre
- Verwaltungsrecht
- Kommunalrecht
- öffentliche Finanzwirtschaft
- Privatrecht
Ausbildungsvergütung
Sie sind während der Ausbildung Beamtin oder Beamter auf Widerruf (Sekretär Anwärterin beziehungsweise Sekretär Anwärter) und erhalten daher nach dem Landesbesoldungsgesetz folgende Leistungen:
-
- Anwärterbezüge im 1. Ausbildungsjahr: 1.492,89 Euro
- vermögenswirksame Leistungen: 6,65 Euro
Fachangestellte*r für Medien- und Informationsdienste - Archiv
Ausbildungsplätze: 1
Ausbildungsbeginn: 1. September
Einstellungsvoraussetzungen
- mind. ein (guter) Hauptschulabschluss wird dringend empfohlen
Gliederung und Inhalte der Ausbildung
- Dauer: 3 Jahre
Verkürzung unter bestimmten Voraussetzungen und auf Antrag möglich - Berufsschule: Herrmann-Gundert Schule in Calw
- Praktische Ausbildung: erfolgt beim Kreisarchiv des Enzkreises
- Ausbildungsinhalte:
- Beschaffen, Erschließen, Vermitteln und Bereitstellen von Medien, Informationen und Daten
- Beratung und Betreuung von Kunden & Nutzern
- Prüfungen:
Zwischenprüfung und Abschlussprüfung sind jeweils beim Regierungspräsidium Karlsruhe abzulegen
Ausbildungsvergütung
- gemäß Tarifvertrag für Auszubildende des öffentlichen Dienstes
- im 1. Ausbildungsjahr: 1.368,26 Euro
- vermögenswirksame Leistungen: 6,65 Euro
- Jahressonderzahlung im November: 90 % des Monatsentgelts
Fachinformatiker*in - Systemintegration
Ausbildungsplätze: 1
Ausbildungsbeginn: 1. September
Benötigter Schulabschluss:
mittlere Reife oder vergleichbarer Schulabschluss
Einstellungsvoraussetzungen
- Verständnis für EDV-technische Zusammenhänge
- gute Leistungen in Mathematik und Deutsch
Gliederung und Inhalte der Ausbildung
- Dauer: 3 Jahre (Verkürzung unter bestimmten Voraussetzungen und auf Antrag möglich)
- Berufsschule: Heinrich-Wieland Schule in Pforzheim
- praktische Ausbildung beim Amt für IT und Digitalisierung
- Ausbildungsinhalte:
- Konzeption und Realisierung komplexer Systeme der Informations- und Telekommunikationstechnik durch Integration von Softwarekomponenten
- Installieren und Konfigurieren vernetzter informations- und telekommunikationstechnischer Systeme
- Systeme der Informations- und Telekommunikationstechnik in Betrieb nehmen
- Einsatz von Methoden der Projektplanung, -durchführung und -kontrolle
- Störungen durch den Einsatz von Experten- und Diagnosesystemen beheben
- Administration informations- und telekommunikationstechnischer Systeme
- Systemlösungen präsentieren
- Benutzer beraten, betreuen und schulen
- Einführung neuer oder modifizierter Systeme oder Informations- und Telekommunikationstechnik
Ausbildungsvergütung
- gemäß Tarifvertrag für Auszubildende des öffentlichen Dienstes
- im 1. Ausbildungsjahr: 1.368,26 Euro
- vermögenswirksame Leistungen: 6,65 Euro
- Jahressonderzahlung im November: 90 % des Monatsentgelts
Vermessungstechniker*in
Ausbildungsplätze: 1-2
Ausbildungsbeginn: 1. SeptemberBenötigter Schulabschluss:
Mittlere Reife mit gutem AbschlussEinstellungsvoraussetzungen
- Gute mathematische Kenntnisse und Verständnis für Technik
- Bereitschaft zur Teamarbeit sowie zu selbstständiger, sorgfältiger und verantwortungsbewusster Arbeit
- Freude an der Arbeit im Freien (Außendienst)
- Körperliche Tauglichkeit für Feldvermessungsarbeit, insbesondere ausreichendes Seh-, Hör- und Farbunterscheidungsvermögen
Gliederung und Inhalte der Ausbildung
- Dauer: 3 Jahre
- Berufsschule: Heinrich-Hübsch Schule in Karlsruhe
- praktische Ausbildung beim Vermessungs- und Flurneuordnungsamt
am Standort in Pforzheim oder bei der Gemeinsamen Dienststelle Flurneuordnung in Karlsruhe- Ausbildungsinhalte:
- Vermessungen durchführen, beispielsweise wenn
- ein Grundstück in mehrere Teile geteilt wird
- ein Gebäude errichtet wird
- neue Baugebiete oder Straßen entstehen
- Karten oder Pläne auf das Gelände übertragen werden sollen, beispielsweise Grundrisse bei Bauvorhaben.
- Flurneuordnungsverfahren bearbeiten, zum Beispiel
- Grundstückszuschnitte komplett neu festlegen
- Eigentümerdaten in Datenbanken erfassen
- Freie Landschaft neu gestalten im Sinne der Landwirtschaft und des Naturschutzes
- Arbeiten mit neuesten Messverfahren und modernen Messgeräten bis hin zur Nutzung von Satelliten- und Drohnentechnologie
- Messergebnisse an grafischen Arbeitsplätzen verarbeiten, um aktuelle Ausgangsdaten u.A. für Informationssysteme zur Verfügung zu stellen, die in vielen Bereichen Grundlage für fachbezogene Aufgaben sind
- Verkehrsleitsysteme
- geografische Informationssysteme
- Umweltinformationssysteme
Ausbildungsvergütung
- gemäß Tarifvertrag für Auszubildende des öffentlichen Dienstes
- im 1. Ausbildungsjahr: 1.368,26 Euro
- vermögenswirksame Leistungen: 6,65 Euro
- Jahressonderzahlung: 90 % des Monatsentgelt
Straßenwärter*in
Ausbildungsplätze: 1
Ausbildungsbeginn: 1. September
Benötigter Schulabschluss:
Mindestens einen Hauptschulabschluss oder gleichwertigen Abschluss
Einstellungsvoraussetzungen
- Teamfähigkeit
- Kollegiales Verhalten
- Zuverlässigkeit
- Flexibilität und Engagement
- Freude am Arbeiten im Freien bei fast allen Witterungsbedingungen
- Handwerkliches Geschick und technisches Verständnis
Gliederung und Inhalte der Ausbildung
- Ausbildungsdauer: 3 Jahre
Verkürzung auf 2,5 Jahre bei guten Leistungen in der Zwischenprüfung möglich - Berufsschule: Rolf-Benz-Schule in Nagold (Blockunterricht)
- Außerbetrieblicher Unterricht: Ausbildungszentrum Nagold
- praktische Ausbildung: bei der Straßenmeisterei Enzkreis
- Ausbildungsinhalte:
Straßenanwärter*innen kümmern Sie sich um den Betrieb und die Instandhaltung der öffentlichen Straßen. Hierbei übernehmen Sie folgende Aufgaben:- Instandhaltung von öffentlichen Straßen, Grünflächen und Entwässerungseinrichtungen und den damit verbundenen Reparaturarbeiten
- Reinigung von Entwässerungseinrichtungen
- Pflege von Grünflächen und Gehölz
- Absicherung von Arbeits- und Gefahrenstellen durch bspw. Aufstellen von Straßenmarkierungen und Verkehrsschildern
- Anfertigen von Skizzen und Zeichnungen
- Berechnung von Längen, Höhen, Gefällen und Steigungen
- Winterdienst: Räumen und Streuen der Verkehrsflächen im Winter
Ausbildungsvergütung
- gemäß Tarifvertrag für Auszubildende des öffentlichen Dienstes
- im 1. Ausbildungsjahr: 1.368,26 Euro
- vermögenswirksame Leistungen: 6,65 Euro
- Jahressonderzahlung im November: 90 % des Monatsentgelts
- Kostenfreier Erwerb des LKW-Führerscheins Klasse C
Für Ihre Tätigkeit als Straßenwärter*in benötigen Sie den LKW-Führerschein. Das Landratsamt übernimmt die hierfür anfallenden Kosten.